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Startseite > 1F: VfB 1999 Bischofswerda – HSV 1956 Marienberg 25:26

Eine schwache Schluss-Viertelstunde kostete uns den Sieg . . .

Heute wollten unsere Damen wieder so ein gutes Spiel wie im Hinspiel, das knapp verloren wurde, abliefern. Das unsere Gäste mit nur neun Spielerinnen anreisten, bestärkte sogar die Gedanken, heute einen Sieg einzufahren. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen und die Partie bewies das auch. Es galt vor allem die kreuzgefährliche Kreisspielerin Pocris von Marienberg in Schach zu halten. Das gelang in der Anfangsphase auch recht gut. Erst in der 13.Minute erzielte sie ihr erstes Tor. Bis dahin hatten wir das Spiel ziemlich im Griff und konnten eine 7:5 Führung herstellen. Der Tabellendritte ließ sich aber nicht beirren und konnte über ihre schnellen Spielerinnen Gaitzsch und Mehlhorn die Führung zurück erobern. Die Auszeit der Gäste in der 26. Minute ging für sie etwas nach hinten los , denn nun erspielten sich unsere Mädels durch Franzi und Katharina die Führung zurück und es ging mit einem knappen 15:14 für den VfB in die Pause. Die Fehler der ersten Halbzeit wurden in der Kabine nochmals analysiert um sie in der zweiten Hälfte zu minimieren. Es ging optimal für uns nach der Pause weiter. Durch Diana und Martina wurde der Vorsprung mit schönen erspielten Toren und sicher verwandelten Siebenmetern sowie einer sich steigernden Marleen Denecke im Tor (hielt einen Siebenmeter von Pocris) auf ein scheinbares sicheres Polster von 20:14 ausgebaut. (38.Minute). Gästetrainer Süßmilch nahm daraufhin die Auszeit. Das war aber für uns nicht gut. Zwar kamen die Gäste etwas heran, unsere Damen konnten aber noch mit den notwendigen Toren dagegen halten. Erst nachdem Diana einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte, brach das Unheil über uns herein. Martina Beck erzielte noch das 23:19 für den VfB (46.). Ab diesem Zeitpunkt bis zur 58. Minute gelang uns kein Tor mehr. Die Chancen die sich erarbeitet wurden, ließ man ungenutzt. Fortlaufend lief man sich in der Deckung der Gäste fest oder die Abspiele zum eigenen Mitspieler kamen zu ungenau und damit nicht an, oder aber wurden sich Würfe genommen wo ein Abspiel oder das durchspielen des Angriffs sinnvoller gewesen wäre. Marienberg profitierte in vollen Maßen nur so von unseren Fehlern. Vier Strafwürfe konnten heute ebenfalls wieder nicht genutzt werden. Das 26:23 für Marienberg war damit nur die logische Folge. Es waren noch drei Minuten zu spielen. Trainer Kindermann musste reagieren und ging zu einer doppelten Manndeckung gegen die Marienberger über. Das hatte zur Folge, dass wir den Ball durch Fehler der Marienberger oder gehaltenen Würfen in unsere Reihen bekamen und durch Martina und Franziska wieder den Anschluss zum 25:26 schafften. Aber auch die Gäste reagierten zu nervös um die Entscheidung herbei zu führen. Es bot sich unseren Mädels nochmal die Möglichkeit wenigstens zum Remis zu kommen. Anstatt den Angriff ordentlich zu Ende zu spielen nahm sich Franziska den Wurf, der dann eine sichere Beute der Gästetorhüterin wurde. Im Gegenangriff bekam Marienberg sogar einen Strafwurf den unsere Marleen im Tor entschärfte. Immer noch hatten wir die Chance zum Ausgleich. Leider blieb unser letzter Angriff in der Gäste-Abwehr hängen. Es ist uns scheinbar nicht möglich, einen klaren Vorsprung mit Herz und Verstand zu behaupten und daran muss gearbeitet werden. Tief traurig mussten wir wieder mit ansehen wie sich der Gegner über einen Sieg freute und bei unseren Mädels kullerten die Tränen. Aber es muss weitergehen .Am nächsten Sonntag gibt es wieder ein Spiel gegen einen Tabellennachbarn. Die Reise geht nach Markranstädt. Da müssen eben dort die Punkte geholt werden.   (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, D. Förster, K. Bauer (3), N. Beck (4), J. Ozimkowska (1), M. Beck (4), J. Schramm (-/1), A. Lugenheim (1), F. Petalla (7), D. Läsker (2/2)

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