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Startseite > SC Markranstädt II – VfB 1999 Bischofswerda 33:27

Es bleibt dabei, wir können keinen Vorsprung mehr verwalten . . .

Beim SC Markranstädt, einem unmittelbaren Tabellennachbarn, sollten schon die Punkte eingefahren werden die zum Klassenerhalt benötigt werden, da schon das Hinspiel doch klar mit 39:17 gewonnen wurde. Nach leichtem Abtasten beiderseits, versuchten die Damen des VfB das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Doch man wurde seiner Nerven nicht Herr. Viele technische Fehler auf unserer Seite ließen kein ordentliches Spiel zu. Zwar konnten wir bis zur 8. Minute ein 5:3 vorlegen doch die Ballverluste bei eigenen Angriffen sind einfach katastrophal. Aus dem Rückstand machten die Gastgeber eine 8:7 Führung. Durch Otschi und Franziska und später Annegret eroberten wir uns diese zurück. Die Gastgeber machten Fehler und handelten sich Strafzeiten ein. Aber genau in diesen Situationen als wir in Überzahl waren, kassierten wir unnötige Gegentore. Marleen Denecke, die wieder ein grandioses Spiel ablieferte, hielt sogar noch einen Strafwurf als letzte Aktion in der ersten Hälfte und somit ging es mit einem Pausenstand von 12:12 in die Kabine. Hier wurde nochmals angemahnt die Angriffe ruhig und besonnen auszuführen. Die zweite Halbzeit begann wieder viel zu nervös von unserer Seite. Die ersten fünf (!!!) Angriffe landeten im Nichts. Aber auch Markranstädt gelang nicht viel. Viele Würfe der Gastgeber wurden eine sichere Beute von unserer Marleen, die reihenweise beste Gelegenheiten von ihnen entschärfte. Zwischen der 36.Minute und 39.Minute  legten unsere Damen einen Zwischenspurt ein, eine 17:14 Führung war der Lohn dafür. Markranstädt nahm eine Auszeit, konnte aber danach immer nur verkürzen. Bis zur 45. Minute hatte die VfB-Führung Bestand. Dann häuften sich in unserem Spiel die Fehler und nicht genutzten Chancen. Auch in der  Abwehr ging es nicht mehr geordnet zu. Noch hatten wir Marleen als großen Rückhalt im Tor. Doch auch sie vermochte es nicht allein auf weiter Flur die Fehler ihrer Vorderleute auszubügeln. Es war manchmal teilweise nicht mehr zum Ansehen, wie uns die Bälle verloren gingen. Markranstädt erzielte 11 Tore (!) in den letzten 10 Minuten und wir deren nur noch fünf. Es ist einfach unerklärlich wie man in aussichtsreichen Situationen immer wieder so einbrechen kann. Der Kampfeswille war doch zu erkennen. Auch die Ausrede es haben 4 oder 5 Spielerinnen aus der ersten Mannschaft beim Gastgeber mitgewirkt kann man nicht gelten lassen. Wir hatte sie uns doch schon „zurecht-gelegt“. Die Luft im Abstiegskampf wird nun immer dünner. Es wird Zeit dass der Schalter umgelegt wird, um in die Erfolgspur zurück zu kommen. Das Spiel am kommenden Sonnabend gegen Heidenau wird nun definitiv Richtungsweisend.  (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, D. Förster (1), C. Adam (1), N. Beck (2), J. Ozimkowska (6), M. Beck (1), J. Schramm (2/3), A. Lugenheim (4), F. Petalla (7), T.-L. Hermsdorf

Voller Optimismus

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