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Zwei Punkte verschenkt . . .

Am 15. Spieltag der Saison wollte die 2. Vertretung des VfB an die Erfolge der letzten beiden Spiele anknüpfen und die Punkte aus Hoyerswerda mitnehmen. Erst in der vorangegangenen Woche gegen Rietschen zeigte man seine Stärken und wollte das neuerlangte Selbstbewusstsein aus dieser Begegnung auch an diesem Tag für sich nutzen. Soweit der Plan! Pünktlich 15 Uhr wurde die Partie vom Schiedsrichter, der das Spiel nach vorheriger Absprache alleine leitete, angepfiffen.
Auf der Schiebocker Seite war die Nervosität spürbar. Hoyerswerda hingegen kam etwas besser ins Spiel und konnte zunächst 2 Treffer vorlegen. Kurz danach wurde aber auch der VfB belohnt, sodass man es in den ersten 10 Minuten immer wieder schaffte auf ein Unentschieden heran zu kommen – 2:2, 3:3, 4:4. Aber leider verpassten die Damen es in diesem Moment die Führung zu übernehmen und kamen im restlichen Spielverlauf auch nicht mehr dazu, dies nachzuholen. Zwar klappte nun die Abstimmung der Abwehr besser und man bekam die Kreuze und Einläufer im Hoyerswerda’er Angriff halbwegs unter Kontrolle, aber leider nicht die Hektik und technische Fehler im Angriff. Damit konnten diese natürlich auch nicht erfolgreich abgeschlossen werden! Die Halbzeitbilanz auf beiden Seiten ernüchternd bei einem Spielstand von 9:7.
So richtig zufrieden konnten damit auch die Gastgeber nicht sein. Aber sie waren an diesem Tag eindeutig schlagbar. Es galt nun „NUR“ die Abwehr so stehen zu lassen und konzentrierter im Angriff zu agieren. Gewohnt nervös starteten die Schiebocker Damen in die zweite Hälfte, kamen aber immerhin noch einmal auf ein Tor Differenz auf 10:9 heran – das war es dann aber auch. Ab diesem Zeitpunkt schien nichts mehr zu gelingen. Selbst in den 2-Minuten Unterzahl konnte Hoyerswerda den bis dahin erarbeiteten 3-Tore-Vorsprung halten und Lücken in unserer Abwehr finden, die da hätten gar nicht sein dürfen. Weitere drei Strafwürfe – die theoretisch 100% Chancen sind – wurden verworfen.  Der Spielstand in der 51. Minute 17:13. In der darauffolgenden Auszeit durch den Schiebocker Trainer hoffte man dennoch auf ein Wunder und hatte noch eine geringe Chance auf zumindest 1 Punkt. Aber dafür hätte auch Schiebock die Fehler weg lassen und das Selbstvertrauen aufs Parkett bringen müssen. Nachdem Hoyerswerda dann kurz vor Ende der 58. Minute die 2 Tore Differenz auf 3 erhöhte, war auch die Resthoffnung verloren. Und die Gastgeber beendeten die Begegnung mit 21:16.
Alles in allem verschenkte der VfB an diesem Tag die Punkte und konnte leider nicht an die letzten Erfolge anknüpfen. Die technischen Schwächen liegen aktuell bei den Abspielfehlern, die Verwandlung von Strafwürfen (2 Tore bei 5 gegebenen Strafwürfen!) sowie der Positionsangriff.
Nun heißt es Kopf hoch, zahlreiches Erscheinen und Arbeiten im Training – denn schon am kommenden Wochenende empfängt man die Damen aus Bad Muskau in der heimischen Halle am drittletzten Spieltag dieser Saison.

Spiel gegen Hoyerswerda

Spiel gegen Hoyerswerda

Sehr gute Leistung im Derby abgerufen . . .

Es war wieder mal Derby-Zeit. Heute ging es in Hoyerswerda um die begehrten Punkte in der Sachsenliga zwischen dem SC Hoyerswerda und dem VfB Bischofswerda. Nachdem unsere zweite Vertretung im vorangegangenen Spiel gegen Hoyerswerda II leider verlor, wollten es die Damen der ersten Mannschaft möglichst besser machen. In einer gut besetzten Zuse-Halle hielt das Duell was es versprach. Eben ein Derby mit allem was so ein Vergleich beinhaltet. Kampfkraft, Spielwitz und guten Handball. Schon das Hinspiel war hart umkämpft und endete mit einem 24:24 unentschieden. Doch heute wollten unsere Frauen und das Trainerteam beide Punkte. Heute waren wir mit voller Kapelle angereist. Vierzehn Spielerinnen standen uns zur Verfügung und alle machten einen tollen Job. Trainer Hartmann hatte sich eine besondere Taktik zurecht gelegt. Die Umsetzung gelang fast hundert prozentig. Obwohl mit Otschi und Heidi angeschlagene Spielerinnen mitwirkten und mit Elena Zuck und Emmie Schulz zwei Jugendspielerinnen eingesetzt wurden, tat dieses dem Spielniveau unserer Damen keinen Abbruch. Im Gegenteil, es schien alle zu inspirieren, hier heute alles zu geben. Der Anfang war auf unsererseits noch sehr zaghaft, da konnte Hoyerswerda noch Kapital draus schlagen und mit 3:1 in Führung gehen. Es zeichnete sich aber schon da ab, dass unsere Mädels immer besser ins Spiel kommen würden. Angetrieben durch Otschi, die nach einer Schrecksekunde (Verletzung am Kopf) aber weiter spielen konnte, kam der VfB-Express ins Rollen. Eine von Minute zu Minute immer sattelfestere Abwehr machte es den Gastgebern immer schwerer durchzukommen. Davon profitierte dann auch unser Angriff. In Halbzeit eins war es zwar noch ein enges Spiel, nach der Pause änderte sich das aber zusehends. Katharina, Fenja, Otschi und Julia ließen unseren Vorsprung stetig anwachsen. Ein 16:13 in der 34. Minute für den VfB war die Folge. Hoyerswerda blieb aber dran. Unsere beste Phase hatten dann unsere Mädels zwischen der 44. und 53. Minute. Hier entschied sich das Spiel zu unseren Gunsten, da waren die VfB-Damen nicht mehr zu bremsen. Eine Vorentscheidung zum 29:22 für den VfB war gefallen. Eine Aktie daran hatte heute auch Sophia, die ganz sicher die Siebenmeter verwandelte und auch aus dem Feld heraus traf. Am Ende kam ein ganz sicherer und verdienter Sieg heraus, auf den unsere Mädels stolz sein können. Die Freude war natürlich riesengroß und so konnte mit den vielen mitgereisten Fans (Vielen Dank für die Unterstützung) ausgiebig gefeiert werden. Auch der Trainer war von dieser Mannschaftsleistung angetan: „Ein ganz großes Kompliment an die gesamte Mannschaft zu dieser beeindruckenden Leistung. Wir haben in der Saison schon so viele Nackenschläge durch Verletzungen erleben müssen, dennoch hat heute die Mannschaft gezeigt, dass man mit Überzeugung und Siegeswillen spielen muss, um erfolgreich zu sein. Die Vorgaben wurden perfekt umgesetzt und der Wille in der Abwehr war riesig.“                   (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (7), K. Bauer (7), C. Adam (2), J. Ozimkowska (5), N. Hoffmann, H. Hennig, E. Schulz, T. L. Hermsdorf (1), S. Merkel (2/5), J. Aepler (4), J. Schramm, E. Zuck

Sieg gegen Hoyerswerda

Sieg gegen Hoyerswerda

Aus Eins mach Zwei . . .  

Nach der kurzen Winterpause läutete die zweite Schiebocker Vertretung am 29.02. die letzte Spielrunde für diese Saison in der heimischen Halle ein. Nachdem man im Hinspiel einen Punkt in letzter Sekunde durch den Ausgleichstreffer gegen Rietschen erzielte, wollte man heute den Sieg auf dem eigenen Konto verbuchen. Das war auch die Ansage des Trainers Kindermann, der in der Kabine darauf hinwies, dass er auf Niederlagen allergisch reagiere.
Durch das Hinspiel waren die Stärken von Rietschen bekannt und der VfB verfolgte so von Anfang an die Strategie einer der Spielmacherinnen auf der Halben, mit einer 5:1 Deckung das Leben in den kommenden sechzig Minuten etwas schwieriger zu gestalten. Was auch ziemlich gut gelang. Damit stand die eigene Abwehr in den erster Hälfte sehr stark und wenn Rietschen doch mal durch war, gab es noch die Torhüterin die wieder einmal ein paar tolle Aktionen zeigte. Dennoch waren die ersten Minuten weniger Tor-reich. Dabei hat es nicht mal an dem eigenen Angriffsspiel gelegen, vielmehr ging der Ball ganze drei Mal ins Aus durch einfache Abspielfehler. Nachdem man aber auch die Nervosität etwas in den Griff bekam, führten die Schiebocker Damen in der 12. Minute mit 6:1. Leider wurde diese Serie zunächst durch einen nicht verwandelten Strafwurf durchbrochen. In den restlichen 18 Minuten zeigten die Schiebocker Damen trotzdem, was man konnte und netzte durch einfache Zusammenspiele oder auch dem einen oder anderen Spielzug. Das Resultat nach den ersten 30 Minuten ansehnlichen Handball, war eine 6 Tore Führung beim Spielstand von 15:9.
Nichtsdestotrotz wusste man, dass noch lange keine Vorentscheidung gefallen ist. Rietschen konnte bislang nicht so recht ins Spiel kommen, aber kämpfte nach wie vor um jedes Tor. Und auch die Tabelle zeigt, dass sie eigentlich vor den Schiebocker Damen stehen.
Konzentration und weitere 30 Minuten mit Herz und Kopf! Das sollte heute der Schlüssel zum Erfolg sein. Selbstbewusst starte man auf beiden Seiten in die zweite Hälfte, was den Gästen aber deutlich besser gelang. Konnte man anfangs den Vorsprung noch auf 4-5 Tore halten, merkte man dass die Gäste immer mehr Fahrt aufnahmen und man in den eigenen Reihen etwas an Kraft verloren hatte. Die Abwehr wurde wieder etwas unruhiger und die Nervosität spürbar größer. Die Abstimmung passte in der Deckung nicht mehr ganz so gut und der Angriff verlief meist etwas orientierungslos, wobei Schiebock dennoch das ein oder andere Tor verwandeln konnte. So vergingen die Minuten bis Rietschen in der 52. Minuten auf 20:18 herankam. Die einzig logische Konsequenz war eine Auszeit durch Trainer Kindermann. Wollte man den verdienten Sieg nun wirklich noch hergeben? Unsere Torhüterin Anja auf jeden Fall nicht! Denn nach weiteren 2 Minuten ohne Tor auf beiden Seiten, konnte Rietschen den 7 Meter in Minute 54 nicht verwandeln und damit blieb der Spielstand 20:18 bestehen. Nachdem die Angriffe auf beiden Seiten mit einem Tor belohnt wurden, kam es dann zu einer scheinbar vorzeitigen Entscheidung, bei der eine Spielerin von Rietschen nicht ganz vom  Arm unserer Martina ablassen wollte. Damit sah sie Rot von der Schiedsrichterin und nach ein paar Sekunden stand auch Martina wieder auf dem Feld. Noch hatten die Gäste immer noch nicht aufgegeben und erzielten in Unterzahl immerhin ein weiteres Tor. Im nächsten Angriff unserer Damen bekam aber dann die nächste Spielerin eine Zeitstrafe. Damit beendete Schiebock die Partie mit einem souveränen 24:20. Am Ende waren es die 6 Tore Führung aus der ersten Halbzeit, welche dem VfB den Sieg brachten. Aber gewonnen ist gewonnen, und das auch ohne größere Verletzungen. Auf diese Leistung heißt es nun in den kommenden Wochen anzuknüpfen und die letzten Spiele dieser Saison mit möglichst viel Punktgewinn zu bestreiten. Die nächste Chance dafür ist zum Frauentag in Hoyerswerda! Sofern wir so gut wie diese Woche ins Spiel kommen, ist da auch was gegen den derzeit 2. In der Tabelle etwas drin.

Sieg gegen Rietschen

Sieg gegen Rietschen

 

Pokal-Aus bei den Amazonen . . .

Wiederrum mit einer Verlegenheits-Mannschaft mussten unsere Damen zum Pokal-Viertelfinale nach Leipzig reisen. Da unsere Verletztenliste immer noch sehr lang ist und andere im Urlaub weilen (wie auch Trainer Hartmann) mussten wir mit Sophia Merkel und Helen Scheumann zwei Neuzugänge einsetzen, die aber ihre Sache trotzdem ernst nahmen. Das Bemühen war bei allen zu erkennen, doch das Umsetzen der Vorgaben der Trainerin Martina Beck, die sich heute dafür bereit erklärte den Trainerposten einzunehmen (dafür Herzlichen Dank) war das andere Kapitel. Am Anfang stand unsere Abwehr noch ziemlich sicher. Doch es zeichneten sich schon größere Löcher ab. Die Leipzigerinnen nahmen dazu manche Einladung zum Durchstoß dankend an. Wir blieben aber immer noch in Schlagdistanz dran. Leider wurde auch im Angriff nicht zwingend genug sich Chancen erarbeitet. Und wenn die Chance da war und eine Lücke in die Gastgeberabwehr gerissen wurde, wurde lieber zurückgezogen anstatt mit Tempo hinein zu gehen. Das rächte sich bis zur 22.Minute, in dieser Zeit hatten die Amazonen einen Fünf-Tore Vorsprung herausgeworfen. Urplötzlich aber hatten unsere Damen einen Lauf bis zur Pause und es gelang sogar eine 17:16 Führung.
Doch die verpuffte nach der Halbzeit zusehends. Fehlabspiele und Fehlwürfe auf unserer Seite häuften sich. Bei einigen ließen auch die Kräfte nach. Der Ausgleich durch Sophia Merkel zum 22:22 war dann noch unsere letzte Hoffnung. Danach zogen die Amazonen wieder auf fünf Tore davon. Obwohl Maika und kurzzeitig auch Helen im Tor sehr gute Paraden zeigten, konnten sie die Torerfolge der Amazonen nicht verhindern. Somit scheidet der VfB Bischofswerda aus dem HVS-Landskron-Pokal aus. Damit kann aber gleichzeitig der Fokus nun wieder ganz auf die Sachsenliga gelegt werden und mit Trainingsfleiß dem nächsten Punktspiel am 29.02. um 16.00 Uhr daheim gegen Mölkau hingearbeitet werden.   (mvp)

Es spielten: H. Scheumann, M. Burkhardt, F. Sauer (6), K. Bauer (6), J. Ozimkowska (7), S. Merkel (1/1), N. Hoffmann (2), H. Hennig (3), T. L. Hermsdorf (3)

Zur Halbzeit noch alles gut

Zur Halbzeit noch alles gut

Es war ein besseres Resultat drin . . .

Durch die vielen Verletzten und Kranken mussten wir wiederum mit nur neun Spielerinnen den Weg zu einem Auswärtsspiel antreten. Mit dabei auch unser Neuzugang Julia Aepler, die sich auch mit vier Toren einführte. Von den mitgereisten Spielerinnen waren auch noch einige gesundheitlich angeschlagen. So waren die Vorzeichen nicht all zu gut. Trotzdem wurde die Devise ausgegeben, ein gutes Spiel hier abzuliefern, um vielleicht etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Vor allem auch, weil der HV Chemnitz in letzter Zeit doch etwas schwächelte. Wie es immer so ist, man nimmt sich so viel Gutes vor und dann klappt das leider nicht so wie gewollt. So auch heute. Unsere Mädels hatten heute irgendwie kein gutes Ballgefühl. In der Anfangsphase war der Ball nicht gerade ihr Freund. Viele gut gemeinte Pässe gingen schon auf halbem Wege verloren. Auch wurde viel zu zaghaft gespielt, in die sich bietenden Lücken wurde nicht konsequent hinein gestoßen sondern lieber nochmal abgespielt. Diese Unentschlossenheit zog sich durch unser ganzes Spiel. Bei den daraus resultierenden Ballverlusten ließ sich Chemnitz nicht lange bitten und nutzte diese rigoros aus. Nach acht Minuten stand es 6:2 für die Gastgeber. Obwohl Otschi immer wieder versuchte ihre Mitspielerinnen gut in Szene zu setzen, gelang selten ein guter Angriff. Auch die Abwehr ließ sich einige Male überraschen. Doch mit zunehmender Spielzeit konnte sich die Mannschaft stabilisieren. Wir kamen bis auf drei Tore heran (10:7). Trainer Hartmann nahm seine erste Auszeit, wir blieben weiter dran (12:9) 19. Minute. Jetzt wurde es auf unserer Seite viel zu hektisch. In einer zweiminütigen Überzahl kassierten wir drei Konter Tore – so was darf eigentlich nicht passieren. Ein sieben Tore- Lauf  der Chemnitzer vernichteten unsere Hoffnungen. Das 21:11 zur Pause war schon deprimierend. In der Zweiten Halbzeit sollte sich so etwas nicht wiederholen, das schwor man sich in der Kabine. Jetzt legten sich Alle mehr ins Zeug und. bis zur 50. Minute hatten wir ein ums andere Mal das bessere Ende für uns und konnten auf 20:26 verkürzen. Doch danach war es eine Kraftfrage. Chemnitz konnte mit einer vollen Bank besser dagegen halten. Unsere Damen kämpften bis zum Schluss um ein ehrbares Resultat. Mit 11:11 konnten wir die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten. Dass es trotzdem mit 22:32 eine klare Niederlage wird wirft uns nicht um, aber es war mehr drin – Schade.
Die Einschätzung des Trainers: „Abgesehen von der Phase in der ersten Halbzeit, als wir sieben Tore in Folge bekommen haben, bin ich mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Chemnitz konnte aufgrund der spielfreien ersten Mannschaft aus dem Vollen schöpfen und profitierte zusätzlich noch von unseren schwachen 10 Minuten in Halbzeit eins. Somit war es ihnen möglich, bereits zur Pause für klare Verhältnisse zu sorgen. In der zweiten Hälfte zeigten wir aber eine engagierte kämpferische Einstellung und Moral. Genau auf diese Stärken gilt es in den kommenden Spielen zurückzugreifen.”               (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, K. Bauer (4), J. Ozimkowska (6), J. Aepler (4), N. Hoffmann (1/1), H. Hennig (5), T. L. Hermsdorf (1), C. Adam

Zum Ende ein Erfolg auf ganzer Linie . . .

Nachdem das neue Jahr für die 2.Vertretung des VfB, nach einem Sieg in letzter Minute gegen Sohland, weniger erfolgreich weiter ging – scheiterte man doch beim Spiel gegen Königswartha (Unentschieden 26:26) sowie gegen Zittau (Niederlage 23:26) vor allem wieder an sich selbst. Immer wieder das gleiche Lied – es werden 100%ige Chancen liegen gelassen und es kommt wiederholt zu hektischer und unkonzentrierter Betriebsamkeit, nun sollten aber dringend wieder 2 Punkte her. Die Favoritenrolle gegen das Tabellenschlusslicht Obergurig lag heute eindeutig bei Schiebock. Konzentration, Selbstvertrauen und Emotionen forderte Trainer Kindermann von den Damen. Die Partie wurde pünktlich um 16:15 Uhr in Bautzen angepfiffen. Auch wenn der erste Angriff nicht gleich zum ersten Tor führte, konnte der VfB in der 4. Minute in Führung gehen. In der 12. Minute kamen die Gastgeber zwar noch einmal bis auf ein Tor zum 4:5 heran, das sollte aber das letzte Mal in dieser Partie gewesen sein. Trotz einiger immer noch nervös abgeschlossener Angriffe, war der VfB in guter Form. So konnte man in der restlichen ersten Hälfte mit einem  4-6 Tore Vorsprung den Trainer und mitgereisten VfB-Fans zufrieden stellen. Lediglich in der Abwehr machte man es den Oberguriger Damen viel zu einfach, indem die eigene Abstimmung nicht so recht funktionieren wollte und die gegnerischen Einläufer immer wieder den Ball bekamen. Dies galt es zu verbessern und im Angriff sollte man auf keinen Fall nachlassen und weiter Tor um Tor erarbeiten! So die Halbzeitansprache beim Spielstand von 10:15.
Und weiter ging es… Schnell merkte man, dass die Gastgeber noch nicht aufgegeben haben und an diesem Tag auch sehr gern die ersten Punkte auf Ihrem Konto verbuchen wollten. Deren etwas offensivere 6:0 Deckung und 2 Minuten in Unterzahl brachten die VfB Damen etwas aus dem Konzept. So richtig wollte der Ball nicht mehr ins gegnerische Tor, sodass es erst kurz vor Ende der 39. Minute wieder einen Anschlusstreffer zu verzeichnen gab. Immerhin stand die eigene Abwehr und beim 12:16 wachten die Schiebocker Damen wieder auf und fingen an Handball zu spielen. Man besann sich wieder auf seine Stärken die im schnellen Spiel nach vorn und weniger im Positionsangriff lagen. Und so klappte es auch von so gut wie jeder Position. Jeder der mitgereisten Spielerinnen konnten mindestens einen Treffer verzeichnen, was natürlich auch dem Selbstvertrauen gut tat. Und da waren sie, die lang gesuchten Emotionen! Das Spiel machte nun endlich wieder jedem sichtbar Spaß und scheinbar war nun auch die Luft beim Gastgeber raus. Die Führung konnte immer weiter ausgebaut werden. Das 15:23 in Minute 53 von der Spielmacherin N. Bachmann, war das letzte Tor, was Obergurig entgegen setzen konnte. Zwar fanden die Gegner immer noch die Lücken in unserer Abwehr, aber das letzte Wort hat da ja immer noch unsere Torfrau Anja, die an diesem Tage in Topform war und gerade in der Schlussphase noch ein paar schöne Paraden zeigte. Zum Ende stand es 15:28 und wie schon angesprochen, hatte jede Spielerin ihre Aktie an diesem Ergebnis. Ein schönes und faires (in Summe gab es nur zwei Zeitstrafen und drei 7-Meter!) Spiel, welches der ganzen Mannschaft Spaß machte.
Nun gilt es dieses Hochgefühl über die nächsten 3 spielfreien Wochen zu bewahren und am nächsten Heimspieltag, am 29. Februar gegen Stahl Rietschen anzuwenden. Im Hinspiel konnte man diesem Gegner überraschend in der allerletzten Sekunde einen Punkt abringen. Eine Chance gegen dieses Team werden die Schiebocker Damen aber nur mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung haben.

Auswärtssieg gegen Obergurig

Auswärtssieg gegen Obergurig

Ein Sieg mit Schmerzen . . .

Heute wollten unsere Frauen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und mit einem Sieg über den USV TU Dresden dem Tabellenkeller entrinnen. Die Gäste aus der Landeshauptstadt hatten aber auch Ambitionen weitere Punkte zu erkämpfen, um auch vom Tabellenende wegzukommen. Vor allem, weil gestern alles noch einmal enger zusammen gerückt ist durch Niederlagen und Siege der Konkurrenz. Es begann mit einem Abtasten beiderseitig. Durch Otschi und Tina gingen wir nach vier Minuten mit 2:0 in Front. Eine gut stehende und engagierte Abwehr gestattete den USV- Damen nicht viel und die ergatterten Bälle setzten unsere Angreiferinnen ins gegnerische Tor. Nach 12 Minuten stand es 7:3 für den VfB. Der Gegner nahm eine Auszeit, welche recht erfolgversprechend für die TU sein sollte, denn in den folgenden Minuten konnten die Dresdnerinnen auf 9:7 verkürzen. Jetzt war aber wieder Schluss mit lustig – das ließen sich unsere Mädels, insbesondere Doreen nicht gefallen. Innerhalb von sieben Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 15:8. Zwei Unachtsamkeiten unsererseits nutzten die Gäste aus und kamen bis zur Pause auf 15:10 heran.
Trainer Hartmann musste in der Kabine den Mädels nahelegen nicht nachzulassen, denn die Damen aus der Landeshauptstadt waren noch lange nicht geschlagen.
Doreen erhöhte zwar auf 16:10 doch nun häuften sich bei uns die Fehler und ungenauen Abschlüsse. Zusätzlich schwächten wir uns mit unnötigen Zeitstrafen. Das nutzten unsere Gegnerinnen aus. Vier Tore in Folge waren das Ergebnis. Nach der Auszeit von unserem Trainer erhöhten wir durch Otschi und Fenja wieder auf 19:15. Leider hatte dieser Run keinen langen Bestand. Dresden erzielte wieder vier Tore nacheinander und plötzlich stand es 19:19. Die Gäste nahmen eine Auszeit. Das tat aber unseren Frauen erst mal gut, denn durch Fenja und Doreen gingen wir wieder mit zwei Toren in Führung. Dresden ließ aber immer noch nicht locker, blieb dran. Nach der Roten Karte für eine Dresdner Spielerin, hatten wir in Überzahl die Möglichkeit davon zu ziehen. Leider nutzten wir das nicht konsequent genug.
Nun kamen, diese am Anfang angesprochenen Schmerzen dazu. Unsere Doreen verletzte sich in den letzten Minuten so schwer, dass sie nicht mehr mitspielen konnte. Das motivierte nochmals die anderen Spielerinnen des VfB, dieses Spiel mit einem Sieg zu beenden. Alle knieten sich nochmals richtig in diese Aufgaben rein. Vier Tore in den letzten vier Minuten brachten uns letztlich den erhofften Erfolg.
Nächste Woche schon folgt das nächste schwere Spiel beim HV Chemnitz. Doch auch dieses Team schwächelt zurzeit. Bei einer ordentlichen Einstellung könnte am nächsten Sonntag was drin sein. Trainer Sebastian Hartmann meinte nach dem Spiel: „57 Minuten lief das Spiel heute nach unseren Vorstellungen. Eine bewegliche und ballorientierte Abwehr, schnelles Umkehrspiel und jede Menge Leidenschaft. Dass nun mit Doreen, die heute überragend spielte, eine weitere Spielerin langfristig ausfallen wird, ist umso bitterer.“        (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (6), C. Adam (1), J. Ozimkowska (4), D. Zerbst (9), N. Hoffmann, H. Hennig (1), S. Merkel (-/1), T. L. Hermsdorf (2), E. Schulz, D. Läsker (1/2)

Auszeit im Spiel gegen die TU Dresden

Auszeit im Spiel gegen die TU Dresden

Die Schiebocker Kids der E-Jugend haben am 19.01.2020 im Spielkreis Bautzen eine recht kurze Saison 2019/2020 nach 10 Spielen auf einem tollen 3. Platz beendet.
Die 6 Mädels und 6 Jungs mussten zweimal gegen starke Jungenmannschaften aus Hoyerswerda und Königsbrück, gegen gleichwertige Radeberger sowie gegen die Jungs von Cunewalde/Sohland und Pulsnitz/Oberlichtenau antreten.
Gleich im ersten Spiel am 06.10.2019 konnte das neu formierte Team einen 18:12-Sieg gegen den Radeberger SV landen.
Das 2. und 3. Spiel wurde dann gegen den Liga-Favoriten LHV Hoyerswerda jeweils klar mit 13:25 und 05:18 verloren.
Das Highlight der Saison war wohl das Rückspiel am 17.11.2019 gegen den Radeberger SV.
Es entwickelte sich von Anfang an ein schnelles und ansehnliches E-Jugend-Spiel.
Bei ständig wechselnden Führungen wurden beim Stand von 10:10 die Seiten gewechselt.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzen.
Bis zum Ende sahen die Eltern, Großeltern und Freunde des Handballs ein sehr spannendes Spiel und fieberten bis zum Schlusspfiff mit.
Mit der Schlusssirene stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel.
Eine gerechte Punkteteilung für zwei gleichwertige Mannschaften.
Zum ersten Advent waren die Herausforderer Königsbrück und Cunewalde/Sohland.
Gegen Königsbrück war man mit 10:26 chancenlos unterlegen, aber Cunewalde/Sohland konnten die Kids mit 25:08 klar bezwingen.
Am 15.12.2019 machten sich die Kinder mit zwei Siegen gegen SG Pulsnitz/Oberlichtenau (17:09) und Cunewalde/Sohland (23:16) selbst ein vorweihnachtliches Geschenk.
Die Gegner zum letzten Spieltag am 19.01.2020 in Königsbrück waren die SG Cunewalde/Sohland und der SV Lok Königsbrück.
Im ersten Spiel durfte ein 16:10 gegen Cunewalde/Sohland bejubelt werden.
Gegen überlegene Königsbrücker Jungs waren die Schiebocker erneut chancenlos; Endstand 05:15.
Fazit zur Saison: Mit 11:09 Punkten und 150:157 Toren (-7) erreichte man den Bronzeplatz.
Das aus Mädels und Jungs gemischte Team aus Bischofswerda hat sich gegen 5 fast reine Jungen-Mannschaften bravourös geschlagen.
Zudem besteht die Mannschaft aus fast nur „jungen“ E-Jugendlichen und auch F-Jugend-Spieler durften sich in den Spielen einbringen.
(MM)

3. Platz - super

3. Platz – super

Ganz schwarzer Tag für den VfB . . .

Auch heute hatte der VfB 1999 Bischofswerda nur einen kleinen Kader zur Verfügung, mit dem man nach Leipzig reiste. In der jüngsten Vergangenheit hatten es aber unsere Damen bewiesen, auch mit so einem Handicap klar zukommen. Doch was heute dann auf der Platte geboten wurde war beschämend. Niemand will unseren Damen absprechen, nicht gewollt zu haben. Alle wussten, dass es beim Tabellenführer nicht einfach wird. Doch sich seinem Schicksal so zu ergeben verschlägt einem dann doch die Sprache. Kaum einer war mit vollstem Willen und Einsatz dabei. Nach dem 1:0 durch Heidi brach es förmlich über uns herein. Technische Fehler und Fehlwürfe im Minutentakt ließen die jungen Mädels des HCL nur so durch unsere Abwehr marschieren. Am Anfang Maika, später dann Marleen versuchten das Ärgste zu vermeiden, verhindern konnten sie es nicht. Auch alles Reden von Seiten des Trainers nutzte nichts. In der 18. Minute stand es 10:1 für den HCL. Zwar konnten unsere Damen in den nächsten Minuten etwas Ergebniskosmetik betreiben, heran kamen sie aber nur beim 9:14.
So war zur Halbzeit (18:10) das Spiel eigentlich schon entschieden. Trainer Hartmann versuchte in der Pause die Mädels nochmals zu erreichen, leider vergebens.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die gleichen Fehler wieder gemacht. Leipzig nutzte das genüsslich aus. Das 27:13 in der 41. Minute war die endgültige Entscheidung. Sechzehn Konter-Tore mussten wir hinnehmen, 25 Fehlwürfe wurden von unserem Angriff fabriziert, da kann man sehen wo es bei uns gehakt hat – nämlich überall. Der Leipziger Kantersieg geht somit auch in Ordnung. Dieses negative Erlebnis gilt es so schnell wie möglich abzuhaken und sich auf das kommende Spiel daheim gegen den USV TU Dresden gründlich vorzubereiten. Der enttäuschte Trainer Hartmann sagte dazu: „Mit Handball hatte der heutige Auftritt leider nur selten zu tun. Sowohl spielerisch aber auch kämpferisch konnten wir kaum mithalten und können froh sein, nicht noch deutlicher untergegangen zu sein. Anstatt dem Gegner einen harten Kampf zu bieten, spielten wir ihm die Bälle förmlich in die Arme und in der Abwehr standen auch alle auf verlorenen Posten. Insgesamt ein Auftritt zum Vergessen, wo die zahlreichen Ausfälle in keinster Weise kompensiert werden konnten. Die Niederlage kommt beim Tabellenführer sicher nicht überraschend, die Art und Weise sicher schon. Nun gilt es nächste Woche unser anderes Gesicht zu zeigen und gegen den USV in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Diese haben gegen Plauen eine Menge Selbstvertrauen gesammelt und wollen gegen uns sicher die nächsten Punkte sammeln“.     (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (3), K. Bauer (4), C. Adam (5), J. Ozimkowska (3/1), N. Hoffmann (6), H. Hennig (2), E. Schulz

Das Ergebnis täuscht, dieser Sieg war nicht so einfach . . .

Die Gäste aus Schneeberg als Zehnter der Sachsenliga angereist, hatten sich bestimmt Hoffnungen gemacht die Hinrunden- Niederlage wett zu machen. Sie begannen auch mit viel Ehrgeiz und erzielten das erste Tor der Partie. Unsere Mädels fanden aber sehr schnell ins Spiel. Die Abwehr ließ nun wenig zu und unser Angriff erzielte teils schöne Tore. In der 15. Minute erzielte unsere Otschi schon das 8:4. Doch es gab immer wieder ein paar Minuten Leerlauf auf unserer Seite, was die Gäste auszunutzen verstanden. Ein „Fünf-zu-Null-Lauf“ vom 8:6 zum 13:6 durch Fenja, Diana und Katharina brachten aber erst einmal klare Verhältnisse. Trotzdem war immer noch zu viel Hektik in unserem Spiel. Trainer Hartmann brachte bei diesem Spielstand unser „Küken“ Emmie Schulz ins Spiel und sie fügte sich gleich mit einem schönen Treffer ein. Schneeberg kam in den letzten Minuten vor der Pause noch einmal zu drei Toren in Folge und verkürzte zum Halbzeitstand von 14:10.
Trainer Hartmann musste in der Kabine den Mädels gut zureden, damit der Spielfaden nicht verloren geht. Zuviel wurde im Angriff gesündigt, die Abwehr stimmte soweit.
Mit einem Siebenmeter verkürzten die Schneebergerinnen zum 14:11. Danach rappelten sich unsere Frauen wieder auf und durch Tina, Diana und Heidi zogen wir auf 17:11 davon. Glück dabei hatten wir, dass auch Schneeberg zwei Siebenmeter nicht verwandeln konnte. Ab der 44. Minute hatten unsere Mädels dann wieder alles im Griff und bauten den Vorsprung auf ein vorentscheidendes 22:14 aus. Den Gästen fiel in der restlichen Zeit auch nicht viel ein. Leider überzogen es einige gegnerische Spielerinnen mit dem Foulspiel, vor allem das Greifen in den Wurf-Arm, was dann auch zur berechtigten Roten Karte führte. Otschi bekam es am schmerzlichste zu spüren und musste mit einer Schulterverletzung auf die Bank. Bis dahin war es eher ein sehr faires Spiel auf beiden Seiten. Den Schlusspunkt setzten unsere Katha mit dem 27:19 und Maika (im Tor) mit zwei gelungenen Paraden. Das waren wieder zwei wichtige Punkte zum Klassenerhalt. Nächste Woche geht es zum Spitzenreiter nach Leipzig. Und dass auch dieser zu bezwingen ist hat heute Plauen bewiesen. Freuen wir uns aber heute über unseren Sieg. Trainer Sebastian Hartmann meinte zum Spiel: „Die Zuschauer bekamen heute sicher kein spielerisch hochklassiges Spiel zu sehen, aber dafür haben wir mit Leidenschaft und Willen überzeugt. Alle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich als Einheit präsentiert. Imponiert hat mir dabei die Abwehrleistung über große Teile des Spieles. Im Angriff hatten wir zwar viele verkrampfte Phasen, haben aber im richtigen Moment immer wieder Nadelstiche setzen können. Kommende Woche geht es zum Tabellenführer nach Leipzig, wo wir gar nichts zu verlieren haben. Die Zweitligareserve hat zwar an diesem Wochenende in Plauen verloren, aufgrund der Abstellung zahlreicher Spielerinnen zur Sachsenauswahl verwundert das Resultat aber nicht“.      (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (5), K. Bauer (5), C. Adam (2), J. Ozimkowska (1), D. Zerbst (3), H. Hennig (3), T. L. Hermsdorf (2), E. Schulz (2), J. Schramm, D. Läsker (-/4)

Sieg gegen Schneeberg

Sieg gegen Schneeberg

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