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Auch im Spitzenspiel gegen HC Leipzig erfolgreich

Zum ersten Advent standen sich die beiden Sachsenligamannschaften aus Bischofswerda und vom HC Leipzig gegenüber. Während es für den VfB die erste Teilnahme überhaupt in dieser Liga ist, konnten die Leipzigerinnen seit Einführung des Ligabetriebs in dieser Altersklasse im Jahr 2012 bereits fünf Meisterschaftserfolge feiern. Dennoch galten die Gastgeber aufgrund des bisherigen Saisonverlaufes und den Erfahrungen aus den Talent-Sichtungen als leichter Favorit. Dieser Rolle wollte man mit beweglichem Abwehrspiel und temporeichem Angriffshandball auch gerecht werden.

Der Beginn war gleich recht verheißungsvoll. Durch Tore von Larissa Klose und Luci Förster war eine schnelle 2:0 Führung erzielt. Im Anschluss lösten sich die Bischofswerdaerinnen aber nur unzureichend von ihrer Gegenspielerin, in der Abwehr wurde nur halbherzig verteidigt und gegenseitiges Aushelfen fand nicht statt. Eine Auszeit beim Stand von 4:5 in der zehnten Spielminute sollte die VfB-Mädels wieder auf Kurs bringen. Bereits im nächsten Angriff war mehr Tempo im Angriffsspiel und Frigga Boden konnte mit einem sehenswerten Treffer ausgleichen. Auch in der Folgezeit fanden die Gastgeber besser ins Spiel und beim 8:6 folgte nun die Auszeit der Gäste. Von dieser ließ man sich aber nicht beirren und konnte dem Spiel weiter seinen Stempel aufdrücken. Mit einer beruhigenden, aber nicht vorentscheidenden Führung von 15:8 ging es in die Halbzeitpause. In dieser gab es nicht viel zu besprechen, da nach den anfänglichen Startschwierigkeiten das Spiel nach Plan verlief.

Zwar konnten gleich nach Wiederanpfiff die Leipzigerinnen auf 15:10 verkürzen, die Rückraumachse um Melina-Jolie Lalurny, Luci Förster und Larissa Klose fanden immer wieder Lücken in der Leipziger Abwehr und beim 19:11 in der 32. Spielminute betrug der Vorsprung erstmals acht Tore. Auch wenn die Gäste nur wenig Wechselmöglichkeiten hatten, gaben sie sich nie auf und kämpften in Abwehr und im Angriff um jedes Tor. Entscheidend verkürzen konnten sie ihren Rückstand jedoch nicht mehr und am Ende stand ein deutlicher 29:20 Erfolg für die Mädels des VfB.

„Zu Beginn des Spiels agierten wir wieder etwas nervös und fanden zunächst nicht in unser Spiel. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Trainierte aber gut umgesetzt und teilweise sehenswerte Torerfolge waren der Lohn.“ fasste Trainer Sebastian Hartmann die Begegnung kurz zusammen. Das nächste Spiel führt den VfB in zwei Wochen nach Leipzig, der Gegner ist dabei die zweite Mannschaft des HC, welche sich derzeit am Ende der Tabelle findet.

Es waren erfolgreich: Kristin, Louisa, Matilda, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Linda, Louisa, Hannah, Carolina, Larissa, Melina-Jolie, Frigga, Jette

Nachdem unsere E-Jugend weiblich ihre ersten beiden Auswärtsspiele gegen den Radeberger SV und SC Hoyerswerda gewonnen hatte, standen am 20.11.2022 die ersten beiden Heimspiele auf dem Programm.

VfB Bischofswerda : SG Cunewalde/Sohland 13:10 (5:3)

Im ersten Spiel trafen unsere Mädels auf die SG Cunewalde/Sohland und natürlich sollte genauso gut aufgespielt werden wie im Testspiel, welches in Sohland gewonnen wurde. Doch von diesem Spielfluss war nichts zu merken und sie fanden nicht richtig ins Spiel. Die Pässe und Torwürfe waren zu ungenau und in der Abwehr waren zu große Freiräume, die von den Sohländerinnen immer wieder dankbar genutzt wurden. Nachdem Trainer Mirko Klöhn in seiner 1. Auszeit sein Team noch einmal einschwor, konnte der VfB durch die Tore von Matilda Franke, Hannah Thiel, Louisa Richter und Elena Henke eine 10:5 Führung erspielen.  In den letzten 5 Minuten konnten sich aber die Sohländerinnen viel besser durchsetzen und am Ende retteten sich unsere Mädels gerade noch mit 13:10 in den Schlusspfiff.  

VfB Bischofswerda : Görlitzer HC II 7:29 (5:16)

Im zweiten Spiel wurde gegen die Zweite des Görlitzer HC gespielt. Hier waren die Girls die klaren Favoriten und dieser Rolle wurden sie auch gerecht. Gegen das schnelle Spiel der Girls fanden unsere Mädels kein richtiges Mittel. Im Angriff waren nur durch Unachtsamkeiten der Girls Abschlüsse möglich und so konnten sich Matilda Franke und Hannah Thiel in die Torschützenliste eintragen. In der Abwehr fehlte einfach noch die Abstimmung, doch die Mädels des VfB kämpften um jeden Ball. Am Ende stand es 7:45 für die Zweite des Görlitzer HC.

Die nächsten beiden Auswärtsspiele finden beim HC Rödertal (Ausrichter) am 11.12.2022 statt. Dort spielt unsere E-Jugend gegen den HVH Kamenz und gegen die erste Mannschaft des Görlitzer HC.

Die Ergebnisse des Heimspieltages (Turniermodus)

1.Spiel VfB Bischofswerda : SG Cunewalde/Sohland 13:10 (5:3)

2.Spiel HC Rödertal : Görlitzer HC II 2:45 (0:27)

3.Spiel HC Rödertal : SG Cunewalde/Sohland 4:27 (2:17)

4.Spiel VfB Bischofswerda : Görlitzer HC II 7:29 (5:16)

VfB Bischofswerda: Emiliy Heinrich (Tor), Emma Schuster, Elena Henke, Matilda Franke, Louisa Richter, Aurélie Marx, Louise Petschke, Marie Winecker, Hannah Thiel, Annelene Friedemann, Mirko Klöhn (Trainer), Felicitas Marx (Co-Trainer)

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Am Ende zählen nur die Punkte

Am Sonntag stand für die Frauen des VfB Bischofswerda das Auswärtsspiel in Markranstädt auf dem Programm. Die Drittligareserve schaffte letzte Saison den Aufstieg aus der Verbandsliga. Nachdem die Saison für sie recht verheißungsvoll begann (Auftaktsieg gegen Marienberg), war in den anschließenden fünf Spielen nichts zu holen. Da diese Saison allerdings schon die ein oder andere Überraschung bereit hielt, wollte Trainer Sebastian Hartmann nichts von einer Favoritenrolle, nach zuletzt drei siegreichen Punktspielen, wissen. Er forderte eine bewegliche Abwehrarbeit und ein schnelles Angriffsspiel, um die junge Mannschaft aus Markranstädt gleich von Beginn an unter Druck zu setzen.

Auch wenn der erste Angriff der Gastgeber gleich die Führung für diese bedeutete, zeigte sich die Mannschaft des VfB in der Abwehr als wahres Bollwerk. Mit guter Beinarbeit und mannschaftlicher Geschlossenheit wurde den jungen Piranhas kaum eine Möglichkeit zum Torerfolg gelassen. In der 20. Spielminute musste Torfrau Maika Burkhardt erst das vierte Gegentor hinnehmen. Problem war jedoch, dass man selbst ebenfalls erst vier Tore zu verbuchen hatte. Die vor dem Spiel geforderte Bewegung ohne Ball fand so gut wie nicht statt, zudem machten sich Probleme mit dem Spielgerät beim Passspiel bemerkbar. Zudem scheiterten die Gäste zu oft an der starken Torfrau des SCM. Bis zur Pause sollte sich am Spielverlauf auch nicht viel ändern, was einen Halbzeitstand von 7:7 zur Folge hatte. In der Pausenansprache wurde das Abwehrspiel einerseits gelobt, aber hinsichtlich des Angriffsspiels gab es erheblichen Redebedarf. Die Angriffe sollten mit mehr Bewegung vorgetragen und der Zug zum Tor sollte deutlich erhöht werden.

Die zweite Halbzeit startete von beiden Seiten zunächst treffsicherer. Wurden in Halbzeit eins noch 20 Spielminuten benötigt, konnten beide Mannschaften ihr viertes Tor nach der Pause bereits nach sechs Spielminuten erzielen. Danach war es das aber bereits wieder mit effektivem Angriffshandball. Die Abwehrreihen und die Torfrauen bestimmten das Spielgeschehen und Tore blieben Mangelware. Allerdings war auch die eigenwillige Linie der beiden Schiedsrichter für ein zielstrebiges Angriffsspiel nicht gerade förderlich. Sobald sich eine Spielerin des VfB mit Ball in Richtung Tor bewegte, wurde sie ohne erkennbaren Grund zurückgepfiffen und der Angriffsschwung war wieder dahin. Nach einen Doppelpack von Julia Ozimkowska und einem der wenigen verwandelten Strafwürfe, bog die Mannschaft aus Bischofswerda acht Minuten vor Spielende mit 16:19 eigentlich schon auf die Siegesstraße ab. Leichtfertige Ballverluste und eine Zeitstrafe brachten die Gastgeber jedoch wieder ins Spiel (18:19). Auch ein Treffer in der 59. Spielminute durch Emmie Schulz, sorgte durch den schnellen erneuten Anschluss der Randleipziger und eines erneuten Ballverlustes nicht für die Entscheidung. Der letzte Angriff der Spielerinnen aus Markranstädt konnte jedoch mit viel Einsatz und Leidenschaft verteidigt werden, was nach 60 umkämpften und spielerisch nicht glanzvollen Minuten die nächsten zwei Punkte auf dem Habenkonto bedeutete.

„Das Spiel war heute nichts für schwache Nerven. Den Zuschauern bot sich kein schönes, aber dafür äußerst spannendes Spiel. Meine Mannschaft hat in der Abwehrarbeit überzeugt, im Angriffsspiel hingegen enttäuscht. Durch den Erfolg haben sich die Mädels nun ein sogenanntes Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Döbeln verdient. Hier können wir absolut befreit aufspielen und werden die Punkte dem Aufstiegsfavoriten nicht kampflos überlassen.“ führte Trainer Sebastian Hartmann aus. Gespielt wird nach einem spielfreien Wochenende am Samstag dem 03. Dezember 2022 in Kamenz an der Sporthalle am Flughafen um 18.00 Uhr.

VfB Bischofswerda: Marleen Denecke, Maika Burkhardt (beide im Tor), Tanja Schimang, Leandra Gierth (1), Julia Ozimkowska (5), Paula Ott (1), Nele Eisold, Anastasia Naboka (4/1), Sophia Merkel (2/1), Emmie Schulz (4), Tina Ludewig-Hermsdorf (4), Mareike Jokusch, Madeleine Lugenheim

Weiße Weste ohne Glanz gewahrt

Das zweite Auswärtsspiel der Saison führte die jungen Mädels des VfB nach Hoyerswerda. Diese konnten bisher keines ihrer bisherigen Spiele erfolgreich gestalten, womit die Favoritenrolle bereits zu Spielbeginn klar vergeben war. Dennoch wurde vor dem Spiel angemahnt, den Gegner den nötigen Respekt entgegen zu bringen und das Spiel temporeich zu gestalten.

Zu Beginn des Spiels wurde bereits klar, dass es für die Spielerinnen aus Bischofswerda eine harte Angelegenheit werden wird. Die Spielerinnen aus Hoyerswerda kamen oft einen Schritt zu spät und wussten sich nur durch Fouls zu helfen. Der VfB setzte hingegen auf ballorientierte Deckung. Die gute Abwehrarbeit wurde auch belohnt, was ein 1:10 nach elf Spielminuten bescheinigt. Dennoch merkte man den Spielerinnen aus Bischofswerda bereits an, dass ihnen die teilweise unfaire Abwehrarbeit zu schaffen machte und der Spielfluss abhandenkam. Somit gestaltete sich die Folgezeit ausgeglichen, da auch im Abwehrspiel nicht die Vorgaben umgesetzt wurden. Beim 7:16 ging es in die Halbzeitpause und Trainer Sebastian Hartmann appellierte an seine Mädchen, sich ausschließlich auf ihr Handballspiel zu konzentrieren. Zudem sollten sie weiterhin saubere Abwehrarbeit zeigen und sich nicht dem Gegner anpassen, der sich oftmals nur durch klammern (von hinten) zu helfen wusste.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte ein schneller 4:0 Lauf für den VfB für einen Ausbau der Führung (7:20). Auch in der Folgezeit wurde in der Abwehr gut gearbeitet und im Angriff auch ohne Ball viel Bewegung gezeigt und sich die damit einhergehenden Lücken gut genutzt wurden (9:25). Im Anschluss nahm die Härte auf Seiten der Gastgeber, sicher auch aufgrund des Kräftverschleißes, wieder zu. Dies führte aus Sicht des SC Hoyerswerda auch zum Erfolg, da erneut sich in 1:1 Aktionen aufgerieben wurde. So plätscherte das Spiel dem Ende entgegen und beim Spielstand von 14:33, standen die nächsten zwei Punkte auf dem Habenkonto. Insgesamt sicher kein schönes Spiel, aber auch solche Begegnungen gibt es.

„Es war sicher nicht unser bestes Spiel, allerdings waren die Spielerinnen von der wenig ballorientierten Abwehr der Gäste auch genervt. Hier müssen wir uns aber gegen spielerisch schwächere Gegner daran gewöhnen, dass diese uns anderweitig den Zahn ziehen wollen. Insoweit haben es die Mädchen gut gelöst und einige Angriffe waren wirklich sehr sehenswert. Der Lernprozess läuft weiter und auch solche Spiele sind für die Entwicklung notwendig.“ äußerte sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Spiel.

Kommende Woche steht nun mit dem HC Leipzig eine andere Hausnummer vor der Tür. Am Sonntag wird das Spiel in der Sporthalle am Flughafen in Kamenz um 10.30 Uhr angepfiffen.
Im Spielbericht wurde auf die namentliche Nennung von Spielerinnen verzichtet, da das Protokoll nicht zutreffend erfasst wurde. Spielerinnen mit Torerfolg wurde kein Tor zugerechnet, Spielerinnen die in Halbzeit zwei nicht spielten, tauchen in der Torfolge auf.

Es waren erfolgreich: Kristin, Louisa, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Linda, Hannah, Carolina, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Jette

61 Toren in 50 Minuten . . .

Auf diese muntere Torbilanz können der Radeberger SV und unsere B-Jugend-Mädels zurückblicken. Mit ganz besonders freudig-strahlenden Augen durften WIR über einen erneuten SIEG jubeln, der denkbar knapp mit 30:31 ausfiel.

Das Ergebnis lässt es erahnen: Ein Abwehrspiel hat bei beiden Teams faktisch nicht stattgefunden. Die Angriffsleistung war über das ganze Spiel hinweg ausgeglichen. Höchstens auf zwei Tore konnte sich Radeberg (bis 11. Minute) absetzen oder spielte sich wieder heran, wenn wir kurzzeitig in der 14., 18., 32., 35. oder 42. Minute einen kleinen Vorsprung innehatten. Der Ausgleich zum 27:27 durch Radeberg in der 40. Minute spiegelt die Dramatik der letzten Spielphase wider. Wie gut, dass wir da auf eine Torhüterin setzen konnten, welche mit tollen Paraden glänzte, darunter immerhin mit vier gehaltenen 7m. Gerade zum Schluss sicherte dies den Vorsprung und so konnte unsere „Torschützin des Tages“ zum wichtigen 31. Tor ausholen.

Was bleibt? Ein verdienter Sieg gegen starke Radebergerinnen; bisher wenig in Erscheinung getretene Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen

Aufgabe fürs nächste Spiel: Weniger Gegentore durch mehr energische Abwehrarbeit

Sieg gegen Radeberg

Sieg gegen Radeberg

Spannung bis zum Schluss

Zum Samstagabend wurde den Zuschauern in der Sporthalle am Flughafen ein umkämpftes und spannendes Handballspiel geboten. Sah es nach der ersten Halbzeit noch nach einer entspannten zweiten Halbzeit für die Anhänger des VfB aus, hielt es in der letzten Minute keinen mehr auf den Sitzen.

Nachdem die Gastgeber die ersten Minuten völlig verschlafen hatten (0:3), konnte Julia Ozimkowska in der sechsten Spielminute nach einer tollen Einzelleistung das erste Tor für Bischofswerda erzielen. Dieses sollte auch der Weckruf für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hartmann sein. In der Abwehr wurde mit viel Laufarbeit verschoben und die Dresdnerinnen fanden keine Lücken mehr. Die Ballgewinne wurden in der Phase insbesondere durch Paula Ott genutzt. Lohn der starken Phase war die 6:4 Führung und die erste Auszeit der Gäste. Auch wenn diese dann zunächst beim Spielstand von 7:7 wieder ausgleichen konnten, ließen die Frauen des VfB sich nicht beirren und zogen wieder auf 13:8 davon. Die zweite Auszeit der Gäste brach dann aber den Spielfluss und technische Fehler und einige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr brachten die Damen aus Klotzsche wieder in Schlagdistanz (14:12). Eine Auszeit von Trainer Sebastian Hartmann brachte wieder die nötige Ordnung ins Spiel und sorgte für die stärkste Phase der Bischofswerdaerinnen. Resultat war eine 18:13 Führung zum Seitenwechsel.

In der Kabine wurde insbesondere gefordert, das Tempo hochzuhalten, um einfache Tore über die zweite Welle zu erzielen. Ebenso wurde deutlich gemacht, dass sich die Gäste keineswegs aufgeben werden und eine Wende im Spiel herbeiführen werden wollen.

Zunächst wurde das Geforderte umgesetzt und die Führung bis zur 35. Spielminute auf sieben Tore ausgebaut (21:14). Im Anschluss gelang aber so gut wie gar nichts mehr. Tor um Tor konnten die Gäste verkürzen und es wurden bei einigen wohl Erinnerungen an die beiden Niederlagen dieser Spielzeit wach. Auch eine Auszeit beim 22:19 konnte den anschließenden Ausgleich zum 24:24, sieben Minuten vor Spielende, nicht verhindern. Anstatt nun aber umzufallen, wurde wieder eine starke Abwehrleistung geboten und Torfrau Maika Burkhardt glänzte mit tollen Paraden. Den Schwung konnte man aber leider nicht mit in den Angriff nehmen, so dass die letzte Spielminute beim Spielstand von 26:26 anbrach. Der VfB setzte nun alles auf eine Karte und der siebte Feldspieler wurde gebracht. Madeleine Lugenheim konnte im Anschluss nur auf Kosten eines Strafwurfs gestoppt werden. Dieser führte zwar nicht zum Erfolg, der Ballbesitz blieb aber beim Gastgeber und Tina Ludewig-Hermsdorf nutzte den sich bietenden Platz zum umjubelten Siegtreffer. In den verbleibenden 18 Sekunden gelang, durch aufopferungsvollen Kampf, kein Abschluss der Gäste mehr und eine spannende Schlussphase fand aus Sicht des VfB ein Happy End.

„Sicher wäre es mir lieber gewesen, eine ähnlich souveräne zweite Halbzeit, wie es die erste war, von meiner Mannschaft zu sehen. Die Moral wurde aber trotz des Ausgleichs nicht gebrochen und ein Einbruch, wie gegen Rödertal und Zwönitz, konnte durch eine starke Abwehrleistung verhindert werden. Der Sieg, aber auch der Spielverlauf, wird uns in der weiteren Entwicklung als Mannschaft helfen. Nächste Woche wollen wir an die starke erste Halbzeit anknüpfen. Auch wenn die zweite Mannschaft des SC Markranstädt nach dem Auftaktsieg die letzten fünf Spiele verloren hat, werden wir mit dem nötigen Respekt die Begegnung angehen und den Gegner keineswegs unterschätzen.“ Gespielt wird am Sonntag um 17.00 Uhr im Sportcenter Markranstädt.

VfB Bischofswerda: Maika Burkhardt, Helen Scheumann (beide im Tor), Tanja Schimang, Leandra Gierth (2), Julia Ozimkowska (2), Madeleine Lugenheim (1), Paula Ott (5), Mareike Jokusch, Anastasia Naboka (4/2), Sophia Merkel (2), Emmie Schulz (4), Tina Ludewig-Hermsdorf (7), Nele Eisold

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Körperlich sehr hart erkämpfter Sieg

Das erste Auswärtsspiel der Saison führte die B-Jugend-Mädels nach Niesky zum dortigen TSV. Nach den deutlichen zwei Siegen wollte man weiterhin in der Erfolgsspur bleiben. Dennoch durfte der Gastgeber nicht unterschätzt werden, denn die Spiele gegen Bautzen und Neugersdorf wurden jeweils nur knapp verloren.

Der Start in die Partie verlief für unsere Mädels nach Maß. Nach dem Auftakttreffer konnten auch die folgenden Angriffe erfolgreich abgeschlossen werden, was eine 6:2 Führung bedeutete.

Mit diesem Spielstand in der 6. Minute nahm Niesky seine erste Auszeit. Diese zeigte bis zur 17. Minute Wirkung und der TSV konnte auf 10:6 verkürzen. Mit einer eigenen Auszeit kam wieder etwas mehr Ordnung ins Spiel und Aufmerksamkeit in die Abwehr. Innerhalb von nur sieben Minuten zogen unsere Mädels auf 16:7 davon und in die Pause
Aus dieser fanden die Nieskyer mit drei aufeinanderfolgenden Treffern besser in die zweite Halbzeit (17:10), da unsere Mädels vorübergehend zu harmlos agierten. Nach der genommenen Auszeit in der 30. Minute sahen die Zuschauer in den folgenden knapp 15 Minuten einen jeweils ausgeglichenen Torerfolg (23:16). Diese Phase war geprägt von einigen Nachlässigkeiten der Schiedsrichter und turbulenteren Stimmung auf Parkett und Tribüne.
Zuletzt stand der TSV mit vier Spielerinnen auf dem Feld. Die letzten sechs Spielminuten gehörten folglich unseren Mädels bis zum Endstand und deutlichen Sieg (16:26).

Aufgabe für’s nächste Spiel: mehr positiver Eigensinn im Konter, weniger platzierte Würfe an Latte oder Pfosten und JEDE wirft bitte mindestens ein Tor.

Insgesamt jedoch ein erfolgreicher Sonntag und ein angemessenes Geburtstagsgeschenk für die Trainerin.

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Vierter Sieg im vierten Spiel der weiblichen D-Jugend

Am Samstag war die Mannschaft des Görlitzer HC in der Sporthalle am Flughafen zu Gast. Die Görlitzerinnen waren mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet, die Mädels des VfB konnten hingegen alle ihre drei Punktspiele erfolgreich gestalten. Daher sollte auch in diesem Spiel die weiße Weste gewahrt werden und mit schnellem Umkehrspiel, kontrolliertem Passspiel und viel Bewegung ohne Ball der nächste Sieg eingefahren werden.

Die ersten fünf Spielminuten gestalteten sich vom Ergebnis noch ausgeglichen (4:3). Bereits da war allerdings die Spielfreude, der Mädels von Trainer Sebastian Hartmann zu erkennen, Nur der Abschluss wollte noch nicht so richtig gelingen und zahlreiche Pfosten- oder Lattentreffer prägten das Geschehen. Angetrieben durch erfolgreiche Abschlüsse von Luci Förster und ein Tor des Willens von Jette Eisold konnte sich auf 9:3 abgesetzt werden. Doch, anstatt wieder einen Gang rauszunehmen, wurde weiter auf das Gaspedal gedrückt und aus einer kompakten Abwehr mit Tempo nach vorn gespielt. Dabei konnte sich das Geburtstagskind des Tages –Amelie Wehner – gut in Szene setzen. Das letzte Tor vor der Pause zum 22:7 gehörte Frigga Boden, die ihre Schnelligkeit geschickt ausnutzte. In der Pausenansprache gab es nur wenig zu bemängeln. Es sollte einfach weiter mit viel Laufbereitschaft und schnellen Pässen aus der eigenen Hälfte in Richtung gegnerisches Tor gespielt werden.

Diese Vorgabe wurde auch gleich zu Beginn bravourös umgesetzt. Binnen drei Minuten konnte durch Tore von Larissa Klose und Emma Zaunick der Vorsprung auf 27:7 erhöht werden. Auch Melina-Jolie Lalurny stand ihren Mitspielern in nichts nach und konnte zahlreiche Tempoangriffe erfolgreich abschließen. Über die Stationen von 34:10, 44:13 konnte am Ende sogar die 50er Marke gebrochen werden und das Spiel wurde beim 51:14 vor einem tollen Publikum sehr erfolgreich beendet.

„Die Mannschaft hat die Vorgaben heute eins zu eins umgesetzt und sich selbst mit tollem Tempohandball und einem deutlichen Sieg belohnt. Auch wenn sich nicht alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, haben alle Mädels ausnahmslos zu dem hohen Erfolg durch eine ganz starke Abwehrleistung beigetragen. Ballgewinne in der Abwehr sind der Lohn einer gut funktionierenden Verteidigung, dies gelingt nur im Verbund.“ äußerte sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Spiel sichtlich zufrieden.

In zwei Wochen steht das Auswärtsspiel gegen den SC Hoyerswerda auf dem Programm. Am 19. November 2022 steigt um 14.00 Uhr in der VBH Arena Hoyerswerda das Ostsachsenderby.

Es waren erfolgreich: Kristin, Louisa, Matilda, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Linda, Louisa, Hannah, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Jette

Gelungener Saisonstart der E-Jugend weiblich

Am 30.10.2022 fanden nun die ersten beiden Spiele unserer weiblichen E-Jugend in der Westlausitzliga statt. Gespielt wurde im Turniermodus in der Sporthalle BSZ Radeberg des Radeberger SV.

Im ersten Spiel stand unseren Mädels der Gastgeber Radeberger SV gegenüber und sie fanden sehr gut ins Spiel. Sie arbeiteten konzentriert gegen den Ball und konnten sich mit einfachen Toren durch Hannah Thiel, Louisa Richter und Matilda Franke bis zur Halbzeit eine 1:17 Führung erarbeiten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde trotz des hohen Vorsprungs weiter konzertiert nach vorn gespielt und nun konnten sich auch Emma Schuster, Elena Henke und Aurélie Marx in die Torschützenliste eintragen. Am Ende stand es 3:27 und unsere Mädels konnten sich über den ersten Sieg freuen.

Im zweiten Spiel trafen sie auf den SC Hoyerswerda und auch hier konnten die mitgereisten Eltern und Fans ein großartiges Spiel des VfB sehen. Packende Zweikämpfe und beherzter Einsatz sorgten für eine 5:12 Pausenführung. In der zweiten Hälfte schwanden die Kräfte und der SC Hoyerswerda konnte etwas aufholen. Die Mädels des VfB ließen sich jedoch nicht mehr aus der Ruhe bringen und so stand am Ende ein 10:17 Sieg zu Buche. Torschützen waren Matilda Franke, Louisa Richter, Hannah Thiel und Elena Henke.

VfB Bischofswerda: Emily Heinrich (Tor), Emma Schuster, Elena Henke, Matilda Franke, Louisa Richter, Aurélie Marx, Louise Petschke, Marie Winecker, Anna Sophie Klunker, Hannah Thiel, Mirko Klöhn (Trainer), Felicitas Marx (Co-Trainer)

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Pokal-Aus in Runde eins wirft Fragen auf

Erneut ist bereits nach der ersten Pokalrunde der Sachsenpokal für die Frauen des VfB Bischofswerda Geschichte. Nach 45 Spielminuten schien die zweite Runde in Reichweite. Mit 19:24 führten die Bischofswerdaerinnen gegen den Verbandsligisten. Im Anschluss wurde der Einzug in die zweite Runde jedoch aus der Hand gegeben. Eine Schlussphase die es aufzuarbeiten gilt.

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren nicht ideal. Die Trainingshalle in Kamenz stand in beiden Ferienwochen nicht zur Verfügung und auch zahlreiche Spielerinnen konnten aus verschiedenen Gründen die Reise ins Erzgebirge nicht mit antreten. Dennoch war die Marschroute für die Begegnung klar. In der Abwehr sollte kompakt verteidigt und im Angriff entschlossen der Abschluss gesucht werden. Zu Beginn des Spiels wurden die Vorgaben umgesetzt und durch jeweils zwei Tore von Sophia Merkel und Julia Ozimkowska stand es 1:4, was zur ersten Auszeit der Gastgeber führte. Im Anschluss spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Es wurde aber bereits da erkennbar, dass in der Abwehr nicht gedankenschnell gearbeitet wurde und man oft den berühmten Schritt zu spät kam. So blieben die Zwönitzerinnen bis zur Halbzeitpause in Schlagdistanz und konnten sogar kurz vor Ende mit 13:14 den Anschluss herstellen. Den letzten Angriff in Halbzeit eins konnte Leandra Gierth von der Rechtsaußenposition zum 13:15 Pausenstand erfolgreich abschließen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde in der Abwehr gut gegen den Ball gearbeitet und durch Mareike Jokusch und Anastasia Naboka konnten einfache Tore erzielt werden. Beim 17:22 wurde erstmals eine Fünf-Tore-Führung erzielt und bis zum 19:24 konnte diese gehalten werden. In den verbleibenden 13 Spielminuten gelang aber gar nichts mehr. Im Angriff reihten sich Fehlwürfe, technische Fehler und Fehlabspiele aneinander und in der Abwehr gab es weder Zuordnung noch Zweikampfverhalten. Somit wurde der Gastgeber förmlich zum Tore werfen eingeladen, was diese auch konsequent nutzten. Am Ende konnte dieser somit einen verdienten 31:28 Erfolg und den damit verbundenen Einzug in die zweite Pokalrunde feiern.

„Die geringe Kaderstärke und die fehlenden Trainingseinheiten dürfen nicht als Ausrede gelten. Vom Spielausgang bin ich einfach nur enttäuscht. Die Leistung der letzten zwölf Minuten stimmen mich nachdenklich und auch ein wenig ratlos.“ äußerte sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Spiel niedergeschlagen.

Bereits kommenden Sonntag führt die Reise erneut ins Erzgebirge. Am Sonntag spielt die Mannschaft des VfB um 17.00 Uhr beim HSV Marienberg. Hier gilt es zwingend anders aufzutreten.

VfB Bischofswerda: Marleen Denecke (im Tor), Tanja Schimang (1), Leandra Gierth (5), Julia Ozimkowska (5), Nele Eisold (2), Anastasia Naboka (6/2), Sophia Merkel (5), Mareike Jokusch (4)

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