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Ein ungleiches Duell

Im Normalfall liegen in der Woche die Schwerpunkte des Trainings auf der Spielvorbereitung für den kommenden Gegner. In der abgelaufenen Woche stand aber die Spielfähigkeit im Vordergrund. Nachdem vergangene Woche bereits das Spiel gegen Schneeberg abgesagt werden musste, verbesserte sich die Lage unter der Woche nicht. Noch am Freitagabend gab es Überlegungen das Spiel abzusagen, man entschloss sich dann aber doch den Weg mit Unterstützung der zweiten Frauenmannschaft und der B-Jugend nach Zwickau anzutreten. Vielen Dank für die Unterstützung!
In der Kabine wurde die Marschroute vorgegeben, um die Punkte nicht kampflos herzuschenken und den Gegner wenigstens etwas aus dem Konzept zu bringen. Dieser bestand fast ausnahmslos aus Jugendlichen der B- und A-Jugend. Spielerinnen für die es in der A-Jugend-Bundesliga und Regionalliga der B-Jugend keine Saisonunterbrechung gab und insbesondere über das Tempospiel zum Torerfolg kommen. Sämtliche Vorgaben blieben jedoch in der Kabine und bereits nach wenigen Minuten ergaben sich einzelne Spielerinnen dem Schicksal.
Der Gegner war in allen Belangen haushoch überlegen. Im Angriff reihten sich technischer Fehler an technischer Fehler und in die Abwehr des VfB konnten die jungen Zwickauerinnen durch druckvolles Positionsspiel oder individuelle Einzelleistungen überwinden. Der Halbzeitstand von 5:23 zeigte die eindrucksvolle Überlegenheit der Gastgeber auch in Zahlen.
Nach der Pause zeigten die Gäste dann endlich eine kämpferisch bessere Einstellung, auch wenn spielerisch nur wenig gelang. Die ersten zehn Minuten konnten dadurch zunächst ausgeglichen gestaltet werden (10:28). Auch bis zum 14:32 verlief die zweite Halbzeit aus Ergebnissicht ausgeglichen. Danach schwanden jedoch die Kräfte und die Bundesligareserve aus Zwickau schaltete nochmal einen Gang höher. Beim Abpfiff von 19:44 wurden die Bischofswerdaerinnen erlöst.
Auch wenn 44 Tore auf den ersten Blick nicht für eine starke Torhüterleistung sprechen, war Maika Burkhardt die einzige Spielerin in Normalform und eine deutlichere Niederlage verhinderte.
Das Ergebnis gilt es vor dem Hindergrund der Mannschaftszusammenstellung und der coronabingten Begleitumstände zwar einzuordnen, dennoch sollten einige Spielerinnen ihre Einsatzbereitschaft vor den kommenden wichtigen Spielen hinterfragen. Das Ziel Klassenerhalt ist mit dieser Einstellung jedenfalls nicht zu erreichen.

VfB Bischofswerda: Maika Burkhardt, Helen Scheumann (beide im Tor), Tina Ludewig-Hermsdorf (5), Leandra Gierth (2), Yannika Strohbach, Anastasia Naboka (2), Sophia Merkel (3/3), Emmie Schulz (2), Martina Beck, Mareike Jokusch (3), Jennifer Willig (1), Elena Zuck (1)

Weibliche D-Jugend mit viertem Sieg im viertem Spiel

Erst vor zwei Wochen konnte unser D-Jugend-Mannschaft einen 13:7 Sieg in Hoyerswerda einfahren, nun stand bereits das Rückspiel an. Vor dem Spiel mahnte Trainer Sebastian Hartmann seine Mädels, den Hinspielsieg nicht überzubewerten. Die Leistung in Hoyerswerda war wirklich schon sehenswert. Um diese zu wiederholen, sollte erneut eine kompakte und ballorientierte Abwehr gezeigt und im Angriff mit viel Bewegung gespielt werden. Zudem galt es, die durchwachsene Abschlussquote aus den letzten Spielen aufzubessern.
Von Beginn an zeigten unsere Mädels dann gleich, was sie für tollen Handball spielen können. In der Abwehr knüpfte man an die gezeigten tollen Leistungen der letzten Wochen an, im Angriff wurde schnell und entschlossen gespielt. Durch Tore von Luci und Larissa stand es somit schnell 5:0, was für eine Auszeit der Gäste führte.
Anstatt aber nach der kurzen Pause nachzulassen, wurde an die gezeigte Leistung angeknüpft und die Führung wurde stetig ausgebaut. Amelie vom Kreis, Emma und Louisa von der Halbposition konnten sich am Torreigen beteiligen. Unmittelbar vor der Halbzeitpause hatten die Gäste die größte Möglichkeit auf den ersten Treffer vom Siebenmeterpunkt, aber auch dieser Wurf war sichere Beute von einer erneut gut aufgelegten Kristin.
In der Kabine gab es bei einem Spielstand von 16:0, natürlich nicht viel zu bemängeln. Vorrangig galt es, das Tempo beizubehalten und nicht nachlässig zu werden.
Auch wenn das erste Tor der zweiten Halbzeit dem SC Hoyerswerda gelang, behielt man die gezeigte Leistung bei. Am Ende stand ein nie zu erwartender 29:2 Sieg.
Trainer Sebastian Hartmann zeigte sich nach dem Spiel sichtlich zufrieden „Es ist schön, dass sich die Mädels für ihre engagierte Trainingsarbeit belohnen konnten. Alle zeigen sich motiviert und konnten heute ihren Anteil am deutlichen Sieg beitragen. Besonders freut mich auch, wie die Mädels als Mannschaft zusammenwachsen. Handball ist ein Mannschaftssport und das verinnerlichen sie immer mehr.“
Da das nächste Spiel erst in zwei Wochen stattfindet, wird das spielfreie Wochenende für ein Trainingsspiel am Freitag in Meißen genutzt. Am 02. April 2022 geht es dann um 10.00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Radeberger SV weiter.

Es waren erfolgreich: Kristin, Louisa, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Louisa, Amelie, Hannah, Larissa, Carolina

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Totalausfall in Halbzeit zwei

Nach dem etwas überraschenden Erfolg gegen die zweite Vertretung aus Chemnitz stand das unbequeme Auswärtsspiel in Klotzsche auf dem Programm. Unbequem, da in der Halle der Einsatz von Haftmitteln untersagt ist. Dennoch sollte der Nachteil für die Gäste durch Laufbereitschaft, Entschlossenheit und Biss ausgeglichen werden.
Der Beginn verlief zunächst sehr viel versprechend. Schnell konnte eine 0:2 Führung erspielt werden. In der Abwehr herrschte noch gute Organisation und so hatte der Vorsprung bis zum 2:4 Bestand. Im Anschluss konnten die Gastgeber jedoch das Tempo steigern und durch teilweise einfachste Täuschbewegungen wurde der Weg zum Tor durch die Abwehrspieler des VfB förmlich frei gemacht (8:4). Diese erste Schwächephase konnte aber durch eine Umstellung in der Abwehr und zielstrebigeres Angriffspiel abgestellt werden. Der 10:10 Ausgleich war der verdiente Lohn und auch nach 30 Spielminuten stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel (13:13).
In der Kabine wurden die Fehler im Abwehrspiel angesprochen und das weitere Angriffspiel vorgegeben. Doch gleich mit Anpfiff der zweiten Halbzeit begann eine erneute Schwächephase der Bischofswerdaerinnen. Diese konnte erst durch den Schlusspfiff beim 31:23 beendet werden. Die Vorgaben für die zweite Halbzeit schienen in der Kabine geblieben zu sein und bereits nach wenigen Spielminuten war die Körpersprache bei einigen Spielerinnen nicht mehr vorhanden, was die Mannschaft aus Klotzsche noch mehr motivierte. Es lief im Angriff rein gar nichts mehr zusammen. Technische Fehler und Fehlwürfe wechselten sich ab und die Abwehr hatte diesen Namen nicht verdient.
Einziger Lichtblick war der Treffer zum 24:18 durch Leandra Gierth. Die B-Jugendliche konnte damit ihr erstes Tor bei den Frauen feiern. In den kommenden Spielen werden sicher noch weitere folgen, dann hoffentlich auch wieder in einem würdigeren Rahmen.
Der Abpfiff war an diesem Tag wie eine kleine Erlösung. Nach dem Spiel wurde die Leistung ausgewertet und abgehakt. Bereits kommende Woche steht das wichtige Heimspiel gegen den SV Schneeberg auf dem Programm. Dieses findet am Sonntag um 16.00 Uhr in der Sporthalle Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kamenz statt. Ein Sieg ist dabei für eine weitere Saison in Sachsenliga fast Pflicht. Durch die ungewisse Ab- und Aufstiegslage in den Ligen wird die Anzahl der Absteiger aus der Sachsenliga wohl erst nach dem letzten Spieltag feststehen. Es kann daher auch Mannschaften treffen, die zu Saisonbeginn ganz andere Ambitionen hatten.
Trainer Sebastian Hartmann äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Die zweite Halbzeit war die schwächste, welche ich von der Mannschaft bisher gesehen habe. Die Trainingsleistung in der Woche lies einen solchen Totalausfall eigentlich nicht erwarten und das fehlende Harz an den Händen erklärt eine solche Leistung ebenfalls nicht. Der Fokus liegt nun aber auf den verbleibenden Spielen und dem Ziel des Klassenerhaltes. Nichts anderes zählt und der Grundstein kann nächste Woche gegen Schneeberg gelegt werden.“

VfB Bischofswerda: Marleen Denecke, Maika Burkhardt (beide im Tor), Fenja Fritsch (1), Nadine Beck, Leandra Gierth (1), Annegret Lugenheim (5), Anastasia Naboka (2), Sophia Merkel (4/2), Emmie Schulz (5), Tina Ludewig-Hermsdorf, Mareike Jokusch (2), Jennifer Willig (1), Madeleine Lugenheim (2)

Gelungener Morgenausflug nach Schleife

Zum dritten Punktspiel stand die weiteste Auswärtsreise für die Mädels der D-Jugend auf dem Programm. 07:00 Uhr zum Samstag war Abfahrt, schließlich war bereits 09:00 Uhr der Anwurf vorgesehen. Da es anscheinend das einzige Spiel an dem Tag in der Halle war, verwunderte die frühe Anwurfzeit doch etwas.
Dennoch ging die durch verschiedene Ausfälle dezimierte Mannschaft motiviert, gut erwärmt und offenbar ausgeschlafener in das Spiel. Schnell stand eine 0:2 Führung für unsere Mannschaft auf der Anzeigetafel, welche unsere Mädels bis zur 10 Spielminute aufrecht erhalten konnten (2:4). Im Anschluss konnten in den Angriffen zwar gute Torgelegenheiten herausgespielt werden, allerdings scheiterte man immer wieder an der guten Torfrau der Gastgeber. Dadurch angespornt, konnten die Schleifer bis zur Halbzeit gar die Führung übernehmen (5:4).
Die anschließende Halbzeitpause wurde zum einen zur Regeneration genutzt, zum anderen aber auch, um die Lücken in der Schleifer Abwehr aufzuzeigen.
Neu motiviert, sollte schnell der Ausgleich erzielt werden. Allerdings gehörten die ersten Minuten erneut den Gastgebern, wodurch diese sich sogar auf 7:4 absetzen konnten. Eine schnelle Auszeit konnte unsere Mädels dann aber endgültig aufwecken. Kristin, die bisher bereits viele tolle Paraden im Tor zeigte, machte ihr Tor gänzlich dicht und im Angriff konnten die Angriffe entsprechend der Trainervorgaben nun auch erfolgreich abgeschlossen werden. Zwar gelang immer noch nicht alles, die kämpferische Einstellung war aber grandios. Somit verdienten sich unsere Mädels wieder die Führung zum 7:8 und gaben diese bis zum Ende nicht mehr her. Auch ein Siebenmeter kurz vor Ende konnte durch Kristin noch vereitelt werden und so konnten sich die Mädels über zwei verdiente Punkte freuen.
Nächste Woche steht endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Am Samtag empfangen wir die spielstarke Mannschaft des SC Hoyerswerda um 11:30 Uhr in der Sporthalle Süd.

Für unsere Mannschaft spielten:

Kristin, Louisa, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Linda, Hannah, Larissa

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Starke Abwehrleistung bringt zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Nachdem der Spielbetrieb im November ausgesetzt wurde, stand nun endlich das nächste Punktspiel für unsere Frauen auf dem Programm. Aufgrund der Sanierung des Wesenitzsportparkes fand dieses in Kamenz statt. Gegner war der Tabellenführer von der zweiten Mannschaft des HV Chemnitz.
Die Vorbereitung auf das Spiel gestaltete sich aufgrund der Trainingshallensituation und natürlich der Corona-Beschränkungen sehr schwierig. Daher waren die Erwartungen nicht besonders groß. Aber auch dem Großteil der anderen Mannschaften geht es nicht anders, also war das Ziel, das Beste aus der Situation zu machen und vielleicht etwas Zählbares mitzunehmen.
Der erste Angriff der Gäste konnte vereitelt werden und das erste Tor des Tages gehörte dem VfB. Sophia Merkel netzte zum 1:0 ein und Anastasia Naboka erhöhte mit dem zweiten Angriff. Trotz anschließenden Ausgleich zeigten sich unsere Frauen unbeeindruckt und konnten auf 9:3 davon ziehen. Auschlaggebend war eine tolle Abwehrarbeit, angeführt von einer starken Mareike Jokusch. Zudem zeigte Marleen Denecke ihre Qualitäten im Tor. Bis zum 12:6 konnte so der Vorsprung gehalten werden. Bis zur Halbzeit mussten dann aber noch zwei Zeitstrafen verkraftet werden, was die Gäste zum 12:9 Anschluss nutzten.
In der Halbzeitpause galt es erstmal neue Kraft zu tanken. Gute Abwehrarbeit zeichnet sich stets durch eine hohe Laufbereitschaft aus. Zu bemängeln gab es in der Pause von Trainer Sebastian Hartmann nicht viel. Der Fokus sollte noch mehr auf das Rückzugsverhalten und die Chancenverwertung gelegt werden.
Das Vorhaben blieb aber anscheinend zunächts in der Kabine. Binnen vier Minuten war der Ausgleich durch die Drittligareserve hergestellt (12:12). Erst Emmie Schulz konnte den 0:6-Lauf beenden. Zudem sollte eine Auszeit beim 14:14 die Mannschaft wachrütteln.
Auch wenn insbesondere im Angriff weiterhin zahlreiche technische Fehler das Spielgeschehen bestimmten, konnte die Abwehr im Zusammenspiel mit Marleen Denecke einen erneuten Ausgleich verhindern. Als Fenja Fritsch auf 20:17 erhöhen konnte, schienen die zwei Punkte bereits sicher, wiederholte Abspielfehler brachten die Chemnitzerinnen jedoch wieder heran und erst ein erneuter Treffer von ihr zum 21:19 sicherten die ganz wichtigen zwei Punkte.
Spielerisch war aufgrund der eingangs geschilderten Umstände nicht mehr zu erwarten, kämpferisch konnte dies aber ausgeglichen werden. „Aufgrund der verkürzten Saison kann jeder Punkt entscheidend sein. Diese zwei waren sicher nicht eingeplant, aber durch eine starke kämpferische und leidenschaftliche Einstellung absolut verdient. Bis zum nächsten Spiel gegen die SG Klotzsche erhoffe ich mir, am Positionsspiel arbeiten zu können.“ äußerte sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Spiel. Diese Begegnung findet am Samstag 19.00 Uhr in Dresden statt.

VfB Bischofswerda: Marleen Denecke, Maika Burkhardt (beide im Tor), Fenja Fritsch (2), Diana Läsker, Nadine Beck, Leandra Gierth, Annegret Lugenheim (2), Anastasia Naboka (1), Sophia Merkel (7/1), Emmie Schulz (5), Tina Ludewig-Hermsdorf (2), Mareike Jokusch (2), Jennifer Willig, Madeleine Lugenheim

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Starke Mannschaftsleistung zum Re-Start der weiblichen Jugend D

Als erste Mannschaft des VfB Bischofswerda startete am Samstag um 11.00 Uhr die weibliche Jugend D wieder in den Spielbetrieb. Auch wenn der Trainingsbetrieb stets aufrecht erhalten blieb und zuletzt auch zwei Trainingsspiele mit ansprechenden Leistungen absolviert wurden, startete die Mannschaft zwar aufgeregt, aber voller Vorfreude.
Die ersten Akzente setzten dann aber die Gastgeber und nach sechs Spielminuten führten diese mit 2:0. Zwar konnten die jungen Bischofswerdaerinnen bis dahin auch gute Angriffe vortragen, scheiterten aber entweder an der starken Torfrau der Zusestädter oder am Pfosten und Latte. Der erste Treffer von Luci war dann aber wie ein kleiner Weckruf. Gestärkt durch eine sehr gute Abwehrleistung und einer super aufgelegten Kristin im Tor konnten die VfB-Mädels im Anschluss mit 2:3 in Führung gehen und bauten diese bis zum Seitenwechsel auf 3:6 aus.
In der Halbzeitpause lobte Trainer Sebastian Hartmann besonders die Deckungsarbeit. Es wurde sich gegenseitig geholfen, viel gesprochen und mit guter Beinarbeit und fairem Kontakt der Weg zum Tor verbaut. Nur die Chancenverwertung war ausbaufähig.
In der zweiten Spielhälfte konnten wir uns durch Tore von Larissa vorentscheidend auf 4:10 absetzen. Auch wenn weiterhin die Chancenverwertung fahrlässig war, wurden die Angriffe stellenweise sehr schön ausgespielt. Am Ende stand ein 7:13 Endstand gegen einen guten Gastgeber auf der Anzeigetafel und unsere Mädels konnten sich für ihre engagierte Trainingsleistung der vergangenen Monate belohnen.
Kommende Woche führt der Weg dann nach Schleife. Zwar konnte man das Hinspiel knapp für sich entscheiden, aber die Oberlausitzerinnen liesen durch einen deutlichen 22:4 Erfolg in Radeberg aufhorchen.

Für unsere Mannschaft spielten:

Kristin, Matilta, Louisa, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Amelie, Larissa und Carolina

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15 schwache Minuten kosteten uns den Erfolg . . .

Wieder einmal war Derby-Zeit in der Sachsenliga. Unsere Frauen waren zu Gast in Hoyerswerda. Alle waren froh, Handball spielen zu können. Denn alle anderen Spiele wurden wegen Corona abgesagt. Wir hatten immer noch einige verletzte Spielerinnen zu beklagen. Trotzdem waren wir mit dem Kader der heute auf der Platte stand, nicht chancenlos. Der Beginn war aber wieder sehr holprig. Die Gastgeber legten nach sechs Minuten ein 4:1 vor. Nachdem sich unsere Abwehr langsam sortierte, kamen wir etwas besser ins Spiel und erzielten durch Emmie in der 10. Minute wieder den Ausgleich zum 5:5. Jetzt wechselte die Führung immer wieder. Mit einem 13:15 Rückstand ging es für unsere Damen in die Kabine. Trainer Hartmann stellte nochmals in der Abwehr um. Doch leider lief für unsere Damen nach der Pause fast gar nichts mehr. Bis zur 42. Minute erzielten wir ganze zwei Tore, Hoyerswerda aber neun. Die Abwehr war von allen guten Geistern verlassen. Trainer Hartmann musste in der 42. Minute schon seine dritte Auszeit ziehen denn ein 24:15 stand an der Anzeigetafel und die Felle schienen uns davon zu schwimmen. Eine nochmalige Umstellung im Mannschaftsgefüge sollte Besserung bringen. Und es wurde auch besser. Nun erzielten wir mit einem Kraftakt bis zur 58. Minute 12 Treffer und waren auf ein Tor  heran (28:27). Leider konnten wir unsere nächsten Angriffe nicht in Tore ummünzen. Die Gastgeber machten mit zwei Treffern den Sack zu. Phia`s Tor zum 28:30 war dann zu wenig. Heute war viel mehr drin, wenn diese wiederholten Schwächephasen nicht wären. Trainer Sebastian Hartmann meinte nach dem Spiel; „Zunächst ein großes Kompliment an Hoyerswerda, dass wir unter den Gegebenheiten ein Spiel austragen konnten. Vermutlich vorerst auch das letzte Spiel. Nachdem wir gegen Leipzig letzte Woche 20 Minuten im Angriff torlos blieben, haben wir gegen den SC nach der Halbzeit 15 Minuten in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff bekommen. Dass wir nach 9 Toren Rückstand noch am Punktgewinn kratzten, zeigt eine tolle Moral. Die zuvor vermissten handballerische Tugenden waren wieder präsent und man konnte sehen was mit der nötigen Leidenschaft und Konzentration möglich sein kann.“             mvp

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, K. Bauer (2), N. Beck (3), C. Nauendorf (5) A Lugenheim (3), S. Merkel (1/6), E. Schulz (4), T. L. Hermsdorf (2), M. Jokusch (1), M. Lugenheim (1)

Eine etwas unerwartete Niederlage . . .

Gegen Leipzig sollte wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden und vor Allem die weiße Weste behalten werden. Im Training wurde vor allem auf die unbestrittenen „Baustellen“ Wert gelegt. Doch die Umsetzung im anstehenden Punktspiel ist immer etwas Besonderes. Wir hatten schon einen starken Gegner erwartet. Doch dass Leipzig -Mockau so auftritt war schon mehr als stark. Unsere Mädels waren doch sehr gut auf den Gegner eingestellt und die Motivation stimmte ebenfalls. Auch wenn unsere Damen am Anfang einen Rückstand hinterher laufen mussten, man kämpfte sich Tor um Tor wieder heran. In der 12. Minute war der erste Ausgleich zum 7:7 hergestellt. Tina war mit ihrem 3. Tor erfolgreich. Sie legte gleich noch eines nach und wir führten zum ersten Mal. Es war und blieb ein umkämpftes Spiel. Leipzig glich wieder aus. Emmie sorgte wieder für die Führung zum 10:9. Es gelang aber nicht diese auszubauen. Weil wir zu viele Torchancen liegen ließen. Bis zur Pause waren es bestimmt schon vier Pfostenwürfe die uns keinen Erfolg brachten. Aber auch die gegnerische Torfrau hatte bestimmt heute einen guten Tag und putzte einige klare VfB-Chancen weg. So ging es mit einem 10:13 in die Pause. Es war also noch nichts verloren. Den besseren Start in Hälfte zwei hatten aber die Gäste. Sie zogen auf 10:15 davon und profitierten von unseren Fehlern im Spielaufbau und im Abschluss. Der Rückstand betrug zeitweise sechs Tore. Auch das kann man im Handball aufholen, denn es waren noch über zwanzig Minuten zu spielen. Doch das Pech klebte weiter an unseren Händen. Die Pfostentreffer verfolgten uns weiterhin und die Leipziger Torfrau wurde weiterhin bei Laune gehalten, indem sie reihenweise beste Torgelegenheiten unserer Damen zunichtemachte. Trainer Hartmann versuchte alles, Manndeckung-doppelte Manndeckung. Es schien zu fruchten. Auch Maika im Tor steigerte sich und wir kamen auf drei Treffer heran. Doch die schnellen Gäste nutzten jeden Fehler auf unserer Seite aus und ließen nichts mehr zu, damit wir noch etwas Zählbares erreichen konnten. Ein letztes Aufbäumen des VfB machten die Gäste mit zwei Treffern zunichte und gewannen letztlich verdient. Das Fazit des Trainers: „Leider haben wir es heute nicht geschafft gegen eine starke Leipziger Mannschaft 60 Minuten eine ordentliche Leistung abzurufen. Maßgeblich führte die lange Phase ohne eigenen Abschluss zur Niederlage. Hier hätte ich nochmal mit einer Auszeit reagieren müssen, hatte aber Vertrauen, dass die Anweisungen im Spiel ausreichen. Die Blockade im Kopf und das Wurfpech hielten aber an. Nun gilt es weiter im Training fleißig zu arbeiten und die Baustellen zu beseitigen um das nächste Spiel, wann auch immer das sein wird, erfolgreicher zu gestalten.“                          mvp

Heute spielten: M. Burkhardt, H. Scheumann, F. Fritsch, K. Bauer (1), N. Beck (1), J. Aepler (1/1), C. Nauendorf (1), A. Lugenheim (8), S. Merkel (1), E. Schulz (4), T. L. Hermsdorf (6), M. Jokusch, J. Willig, M. Lugenheim

Time Out

Time Out

Das AUS im Pokal kam schnell . . .

Einen Tag vor Halloween mussten unsere Damen zum Pokalspiel nach Meerane. Dort trafen sie auf den Verbandsligisten von Glauchau/Meerane. Es sollte eigentlich schon das Weiterkommen erreicht werden. Doch was da unsere Mädels aufs Parkett legten, war Halloween-tauglich nämlich gruselig. Die Mehrzahl unserer Damen erreichte heute bei Weitem nicht die Normalform. Von Anfang an luden wir die Gastgeberinnen dazu ein, durch unsere Abwehr zu spazieren. Auch im Vorwärtsgang waren wir viel zu langsam um die Gastgeber irgendwie in Gefahr zu bringen. Die bedankten sich natürlich mit Toren die uns wehtaten. Einzig Annegret ließ immer wieder mal ihre Klasse aufblitzen, Doch auch ihre zehn Tore waren im Endeffekt zu wenig. Technische Fehler, die für zwei Spiele gereicht hätten, und auch zu viele Fehlwürfe waren unser Hauptmanko. Die Niederlage ist somit auch verdient. Es gilt dieses Spiel deutlich zu analysieren, aufzuarbeiten und letztlich dann aber auch abzuhaken, um es in den kommenden Punktspielen viel besser zu machen. Am kommenden Samstag können es die Mädels schon beweisen, im Punktspiel gegen Leipzig-Mockau. Trainer Sebastian Hartmann meinte nach dem Spiel: „Die gezeigte Leistung ist völlig indiskutabel. Die für ein Handballspiel notwendigen Tugenden wie Biss, Leidenschaft, unbedingter Wille und Konzentration ließen wir absolut vermissen, In der Abwehr zu oft einen Schritt zu spät und im Angriff einen Schritt zu wenig. Leider ging zu keinem Zeitpunkt ein Ruck durch die Mannschaft, sodass nie das wirkliche Leistungsvermögen gezeigt wurde und am Ende eine verdiente Niederlage steht.“      mvp

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Fritsch (-/1), K. Bauer (1), N. Beck (3) A. Lugenheim (9/1), S. Merkel (3), E. Schulz (5), T. L. Hermsdorf (2), M. Jokusch (1), M. Lugenheim (1), H. Scheumann

Das war ein hartes Stück Arbeit für die nächsten Punkte . . .

Die Spiele gegen Weißenborn waren schon immer geprägt von Kampf und Spannung- warum sollte das heute anders sein? Unser Gegner aus dem Erzgebirge reisten mit einer etwas dezimierten Mannschaft an. Das bedeutet aber noch lange nicht, den Gegner zu unterschätzen. Ich denke mal, das haben unsere Frauen auch nicht gemacht. Doch die Umsetzung der Vorgaben des Trainers ist das Andere. In der ersten Hälfte hatte unsere Abwehr kaum den richtigen Zugriff, die Angreiferinnen von Weißenborn zu bändigen. Die Bezeichnung „löchrig wie ein Schweizer Käse“ trifft da ins Schwarze. Unser Pfand war in dieser Phase eine gute Marleen (und das gesamte Spiel über) im Tor. Zeitweise mussten wir einem Drei-Tore Rückstand und sogar einen Fünf-Tore Rückstand hinterher laufen. Zu viele Fehlwürfe unserer Angreiferinnen eröffneten den Gästen diese komfortable Führung. Doch das wollten unsere Mädels nicht auf sich sitzen lassen. Mit Kampfgeist und Geschick gab es zur Pause nur ein 14:15.
Die Worte des Trainers in der Kabine müssen Gehör gefunden haben, denn nun war noch mehr Kampfgeist bei unseren Mädels geweckt. Auch die Wurfgenauigkeit wurde korrigiert. Denn nun gelangen uns Treffer, die in Hälfte eins vergeben wurden. Eine Zwei Tore Führung für den VfB war das Resultat. Doch die schnellen Angreiferinnen der Gäste ließen kein Verschnaufen zu und so konnten sie wieder ausgleichen. Trainer Hartmann zog eine Auszeit. Er stellte nochmals um. Das brachte uns eine Führung durch einen Doppelpack von Tina. Weißenborn sah immer noch eine Chance, kam abermals zum Ausgleich durch Sophie Zeller (24:24). Aber das war es dann fast auch. Ein etwas wildes Spiel auf beiden Seiten (viele Ballverluste) brachten uns dann auf die Siegerstraße, weil auch Julia endlich auftaute und sich was zutraute. So konnten wir vom 25:24 zum 33:27 davonziehen. Der Sieg war somit gesichert. Das Abwehrverhalten war heute aber leider sehr fragwürdig. Freuen wir uns trotzdem auf die zwei Punkte. Jetzt haben wir nun zwei Wochen Zeit, das Training zu nutzen und die „Baustellen“ abzuarbeiten. Das nächste Pflichtspiel wartet am 30.10. 21 um 15.00 Uhr im Pokal in Meerane gegen Glauchau/Meerane. Am 06.11.21 haben unsere Damen schon das nächste Heimspiel gegen Leipzig Mockau.
Das sagt der Trainer Sebastian Hartmann zum Spiel: „In der erste Halbzeit fehlte uns heute offenbar die nötige Einstellung zum Spiel. Ohne wirklichen Zugriff in der Abwehr spielten wir auch im Angriff zu fehlerhaft. Eine Umstellung vor der Pause sorgte dann für einen kleinen Muntermacher, auch wenn das Spiel dadurch sehr wild wurde. In der zweiten Hälfte war der Wille zum Sieg deutlicher zu erkennen und in der Abwehr war eine bessere Einstellung zu erkennen. Für uns wird es trotz gelungenen Saisonstart eine schwere Saison, wo jede für einen Punktgewinn an ihr Limit gehen muss. Im Vorbeigehen werden wir keine Spiele gewinnen“
mvp

Heute spielten für den VfB: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Fritsch (1), K. Bauer (3), N. Beck, J. Aepler (7), C. Nauendorf (1), A. Lugenheim (5), H. Scheumann, S. Merkel (2/6), T. L. Hermsdorf (6), M. Jokusch (2), M. Lugenheim

Zum Zweiten . . .

Zum Zweiten . . .