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Männliche Handball B-Jugend – Glanzloser Heimsieg gegen sehr tapfere Pulsnitzer

Vorab möchten wir uns bei den Sportlern aus Pulsnitz bedanken, welche es ermöglichten, geschwächt durch Quarantäneausfälle, in Unterzahl überhaupt dieses Spiel stattfinden zu lassen.

Bis zur 18.Spielminute verlief aus Schiebocker Sicht das Spiel trotz Überzahl, bedingt durch zu viele Fehlpässe, überraschend schleppend. Groß gewachsene und körperlich robuste Pulsnitzer machten es den Bad Bears, wie die Bischofswerdaer Handballer sich nennen, nicht leicht. Doch eine Auszeit und die damit verbundene Umstellung einer defensiven 1:5 Abwehr in eine offensive 3:3 Abwehr sollte es dem Gegner nun doch schwerer machen. Im Angriff spielte man fortan mit beiden Kreisläufern, welche durch gezielt gestellte Sperren, große Lücken für Torwürfe Ihrer Mitspieler schufen. So konnte man sich in den nächsten 7 Minuten bis zu Halbzeit mit 13:7 absetzen.
In der 2. Hälfte sollte es, bedingt durch die schwindenden Kräfte der Gäste, ein Schaulaufen werden, bei dem sich nahezu alle Schiebocker in die Torschützenliste einreihen konnten.
Dem leider unglücklich verletzten Sportler aus Pulsnitz wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung.
Nun heißt es in den Ferien sich erholen und gesund bleiben.
Schon jetzt warten wir voller Vorfreude auf das nächste Heimspiel am 06.11.2021 gegen die Sportfreunde aus Sohland.

Vor dem Spiel

Vor dem Spiel

Freudestanz

Freudestanz

 

VfB`s Zweite – holpriger Saisonstart . . .

Auch die zweite Frauenmannschaft meldet sich nach der letzten abgebrochenen Saison mit einigen kleinen personellen Veränderungen zurück. Neben zwei ausbildungsbedingten Abgängen – an dieser Stelle alles Gute an Sophia und Leonie- konnte man auch drei neue Jugendspieler gewinnen. Willkommen Shona, Vivien und Helen im Tor!
Mit einer eigentlich guten Personaldecke bereitete man sich also auf die neue Saison vor- musste man aber bereits das 1. Spiel gegen Zittau kurzfristig absagen, da man am Tag vorher schon keine komplette Mannschaft zusammen bekommen hat. Ähnlich ging es dem Gegner Rietschen in der Vorwoche als das Spiel wenige Stunden vor der Begegnung ohne einen Tropfen Schweiß mit 0:2 für Bischofswerda gewertet wurde. Am 09.10. hieß es dann aber endlich rauf aufs Feld und man machte sich auf den Weg zum TBSV Neugersdorf. Die Gastgeber haben sich in deren bisherigen Begegnungen schon als Favorit für einen potentiellen Aufstieg scheinbar nur von ihrer besten Seite präsentiert.
Mit nur zwei Auswechslern (davon eine Torfrau) auf der Gäste-Bank und der vollen Kapelle bei der Heimmannschaft startete man mit etwas Verzögerung kurz nach 16 Uhr die Begegnung.
Die ersten Minuten zeichneten sich auf beiden Seiten mit nervösen Angriffen aus, sodass sich Neugersdorf erst in der 9. Minute bei einem Spielstand von 3:2 bis zum 13:6 in der 25. Minute absetzen konnte. Die erste Halbzeit auf Schiebocker Seite bekam man die gut gespielten aber eigentlich immer wieder selben Angriffe der Heimmannschaft nicht in den Griff. Durch einfache breit aufgesetzte Formationen wurde die Überzahlsituation immer wieder provoziert und Schiebock ließ sich da auch immer wieder „verarschen“. Im eigenen Angriff fehlten dann die Ideen und man kam oftmals nur halbherzig zum Abschluss. Kurz vorm Ende der ersten Hälfte kassierte der VfB dann noch eine unglückliche Zeitstrafe während einer kurzen Unterbrechung und kurz darauf eine zweite, sodass man sich in Unterzahl in die Halbzeit rettete und sogar auf eine 5 Tore Differenz auf 15:20 herankam. Erschöpft und unzufrieden, aber trotzdem noch mit dem notwendigen Optimismus wurde die Pause genutzt um letzte Reserven zu mobilisieren. Die Trainer instruierte noch einmal die Abwehr, damit man schlauer und auch kräftesparend agieren konnte, das Selbstbewusstsein der Spielerinnen wurde gestärkt und weitere Versuche für ein schnelles Spiel auf Schiebocker Seite wurde mangels Alternativen zum Auswechseln verboten. Auch wenn schon da niemand an den Sieg glaubte, wollte man sich definitiv nicht aufgeben und ein trotzdem noch akzeptables Ergebnis erspielen. So viel zur Theorie, die Gäste in der Halle haben dies in den ersten Minuten nach der Pause mit Sicherheit anders empfunden und selbst auf der Schiebocker Seite wusste niemand so richtig was auf einmal passiert ist. Ein altbekanntes Problem hat die Mannschaft auch mit nach Neugersdorf genommen- die ersten Minuten wurden wieder komplett verschlafen und die Heimmannschaft nutzte dies aus, stärkte sich erneut und konnte sich auf 22:13 bis zur Minute 40 absetzen. Endlich traf dann auch mal wieder jemand auf Schiebocker Seite, trotzdem war die Auszeit für die Gastgeber dringend notwendig. Schon da war ersichtlich, dass es nur noch um Schadensbegrenzung ging. Die Gesichter spiegelten die Erschöpfung wieder und es waren noch knapp 17 Minuten auf der Uhr. Noch größer sollte der Torunterschied nicht werden, aber man rannte in den letzten Minuten der Niederlage nur noch entgegen. Zwar stand die Abwehr beim Positionsangriff besser als in der ersten Halbzeit, aber natürlich nutzte Neugersdorf die Chance, spielte auf Tempo und konnte sich durch das schnelle Spiel einige weitere Tore verdienen. Im eigenen Angriff fehlte nun komplett die Kraft, sodass auch ein Wunder in weiter Ferne war. So wurden die Minuten herunter gespielt. Alle Anwesenden kämpften sich Angriff um Angriff, aber die konditionellen Schwächen waren einfach zu groß. Wenigstens konnte man sich zu einer einstelligen Differenz retten und die Begegnung wurde bei einem Spielstand von 31:22 für Neugersdorf beendet.       
Ob man sich zu sehr vom Gegner beeindrucken ließ, die Spielerfahrung nach der viel zu langen Pause fehlte oder die erneut schlechte Personaldecke beim VfB der Grund für diesen Auftakt war – wahrscheinlich eine Mischung aus all dem. Potential für die nächsten Trainingseinheiten ist mehr als genug vorhanden. Aber eins war auf jeden Fall bei allen mitgereisten Spielerinnen sichtbar: das Kämpferherz ist noch da! Und darauf lässt sich aufbauen. Jetzt heißt es Kopf hoch beim nächsten Mal wie auch beim Rückspiel wird es einfach besser gemacht J

Zumindest personell wird es bei der nächsten Begegnung am 06.11. im heimischen WSP besser aussehen. Da geht es um 18 Uhr gegen Pulsnitz an den Ball. Über Unterstützung unter 3G Bedingungen würde sich die Zweite Vertretung des VfB sehr freuen.

2F_21_22

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Da sind sie, die ersten Punkte der neuen Saison . . .

Nach genau einem Jahr begann für unsere Frauen wieder eine Handballsaison. Und genau vor einem Jahr spielten wir auch in Plauen. Damals verschenkten wir einen Punkt. Heute sollte es besser laufen. Die dazu gehörige Einstellung wurde vom Trainer in die Köpfe der Mädels implantiert. Dem entsprechend motiviert gingen unsere Damen ans Werk. Doch der Beginn verlief nicht so wie gewollt. Immer wieder gelang es den Gastgeberinnen durch unsere Deckung zu stoßen. Damit bauten sie sich immer wieder ein kleines Polster auf. Doch unser Angriff konnte aber durch schöne und gut vorgetragene Angriffe dagegen halten und den Spielstand im Auge behalten. Vor allem Emmie, Annegret und Phia sorgten für die nötigen Treffer. Der Halbzeitstand von 18:16 für Plauen war deshalb noch kein Alarmsignal für Trainer und Spieler. Nach der Pause verkürzte Tina zum 18:17. Leichte Ballverluste unserseits nutzte Plauen in den nächsten Minuten zu einem Vier-Tore Vorsprung (33. Minute). Nun schaltete auch unsere Abwehr einen Gang höher. Plauen konnte sich nicht mehr so in Szene setzen. Von Minute zu Minute wuchs bei unseren Mädels die Zuversicht, heute mit Zählbarem nach Hause zu fahren. Dafür belohnten sich unsere Damen mit der ersten Führung durch Nadine in der 45. Minute zum 25:24. Leider „vergaßen“ wir es den Vorsprung auszubauen. Plauen blieb dran. Claudia und Katharina verschafften uns in der 53. und 54. Minute ein zwei Tore Polster. Das reichte immer noch nicht, die Gastgeberinnen kamen zurück (30:30) und gingen drei Minuten vor Schluss wieder in Führung. So sollte das Spiel aber nicht enden. Nochmals Nadine und kurz darauf Emmie führten und uns auf die Siegerstraße. Plauen versuchte nochmal Alles, auch eine Manndeckung. Doch dieses Mal ließen sich unsere Damen den Sieg nicht mehr nehmen. Den letzten Angriff der Gastgeberinnen vereitelte unsere Emmie. Danach war Schluss und die Freude der Mädels groß. Ein großes Lob an die Mannschaft, nicht aufgegeben zu haben. Wobei Emmie, Phia und Annegret noch herausragten. Trainer Sebastian Hartmann zum Spiel: „In der ersten Halbzeit hatten wir noch Probleme in der Zuordnung in der Abwehr, was 18 Gegentore deutlich zeigen. Eine kleine Umstellung zur Pause brachte den gewünschten Erfolg. Zudem wurde nun auch entschlossener und mit mehr Konzentration gearbeitet. Die Angriffsleistung konnte sich für einen Saisonstart schon sehen lassen, auch wenn noch deutlich Verbesserungspotential vorhanden ist. In Summe können wir aber mit dem Ausgang sehr glücklich und zufrieden sein. Wir wissen, dass uns eine schwere Saison bevorsteht, da ist jeder Punkt wichtig.“

Freuen wir uns auf das erste Heimspiel am nächsten Samstag gegen Weißenborn.

mvp

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, K. Bauer (1/1), N. Beck (2), J. Aepler (2), C. Nauendorf (3), A. Lugenheim (7), S. Merkel (3/5), E. Schulz (5), T. L. Hermsdorf (2), M. Lugenheim (1)

Jep . . .

Jep . . .

Unglückliche Saisonniederlage der männlichen Handball-B-Jugend
Beflügelt von den beiden Siegen der letzten 2 Wochen ging es am Samstag, den 09.10.2021 nach Neugersdorf. Den Gegner kannte man sehr gut. Lieferte man sich schon seit Jahren Duelle auf Augenhöhe.
Die 7-Meter-Ausbeute, zuletzt eines der Sorgenkinder klappte heute einwandfrei und dennoch sollte es nicht zum Sieg reichen. Am Ende fehlte die Cleverness um sich durch einen nicht spielerisch, aber körperlich überlegenen Gegner durchzusetzen. Endstand war 27:23.
Nun heißt es aufstehen, Staub abklopfen und weiter geht’s!
Am nächsten Samstag, den 16.10.2021, 12.00 Uhr, ist DERBY-TIME! Wir haben die Sportfreunde aus Pulsnitz im Wesenitzsportpark zu Gast. Kommt vorbei und lasst uns die Halle zum Hexenkessel machen.

Anm. d. Red.: Beachtet bitte, dass in diesem „Hexenkessel“ derzeit die 3G-Regel gilt . . . und vor Ort KEIN Schnelltest angeboten wird!

Erwärmung

Erwärmung

Mannschaften

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Taktik

Taktik

Spiel der Handball B Jugend männlich – Punktescore erhöht auf „4“ durch Heimsieg!
Am Samstag, den 02.10.21 sollte es soweit sein: das erste Heimspiel der B Jugend männlich gegen den MSV Bautzen 04 war terminiert. Diesmal sollte das Team der „Bad Bears“ personell dezimiert sein, aber dennoch hochmotiviert.
Das Spiel startete, wie so oft, sehr hitzig. Respekt an die Leistung der Torhüter auf beiden Seiten, welche Durchbrüche in der Verteidigung unbelohnt ließen. Zur Halbzeit war ein – für beide Seiten verdienter – 13:13 Punktestand zu verzeichnen. Die Spielhärte nahm mit zunehmender Spieldauer merklich zu. Dennoch schafften unsere „Bad Baers“ immer öfter, Spielzüge durchzuspielen, glänzten mit Variabilität und erahnten das bevorzugte Allheilmittel von Distanzschüssen. Besonders zu erwähnen sei an dieser Stelle die Spielübersicht, welche die Jungs sich – auch in den Ferien stattgefundenen Trainingseinheiten – angeeignet haben. Diese befähigte sie, optimaler stehende Teamplayer zu sichten, welche höhere Torchancen versprachen, ohne auf die „eigene“ Torquote zuschauen. So waren auch Angriffe über “Außenspieler“ keine Seltenheit. Das Spiel endete unter begeisterten Jubelrufen von der Zuschauertribüne mit 28:22. Wir freuen uns auf das Rückspiel!

Bereits am Folgetag, den 03.10.21 traf sich ein Teil der Mannschaft erneut, um am traditionellen Zwiebellauf im Stadion Wesenitzsportpark teilzunehmen. Aufgerufen waren alle Sportinteressierten, auch andere Altersklassen und Sportarten. Ziel war es, Dank der Kombination mit einem Benefizlauf, die Kosten für eine Anzeigetafel in der Wesenitzsporthalle zu erlaufen. Abschließend schafften es die Mitglieder des VfB mit ca. 520 Runden einen starken Beitrag zu leisten. Wir bedanken uns bei den Initiatoren, den Veranstaltern, allen „Unterstützern“ und nicht zu vergessen, bei den Sponsoren.

Die nächsten 2 Punkte werden sich die „Bad Bears“ am nächsten Samstag bei den Sportfreunden in Neugersdorf holen!

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Alle Sportlerinnen und Sportler, Eltern, Freunde des Sports sind aufgerufen am 03.Oktober am diesjährigen Zwiebellauf im Stadion des Wesenitzsportparks teilzunehmen. Es geht um die neue Anzeigetafel für unsere Sporthalle. Mit jeder gelaufenen Runde kommt uns ein Erlös für den Erwerb der neuen Anzeigetafel zugute, welcher von Sponsoren nochmals verdoppelt wird . . .

Spielstandsanzeige

Spielstandsanzeige

Zwiebellauf

Zwiebellauf

mJB – Mit Kampf und Leidenschaft zu den ersten beiden Punkten
Nachdem die männliche B-Jugend um die Trainer Florian Loewens und Tony Mütze am Freitagabend dem 17.09.2021 ein Trainingsspiel beim SV Dresden-Klotzsche knapp, aber verdient 26:25 mit 1 Tor Vorsprung gewinnen konnte, ging es nun am Samstag den 25.09.2021 zum Saisonauftakt nach Görlitz.
Der Gegner, Koweg Görlitz, spielte die vergangenen Jahre mit dieser Mannschaft in der höherklassigen Sachsenliga, dieser Punkt und die spielerische Verstärkung durch den bisher klaren Leistungsträger des OSV Zittau, sollte auf dem Papier die Favoritenrollen als klar verteilt darstellen.
Doch die sich unter dem Teamnamen „Bad Bears“ in Ostsachsen bereits einen Namen gemachten Spieler um Florian Loewens waren sich dem bewusst, wollten aber dennoch das vom Trainer vorab ausgerufene Ziel, die ersten 2 Punkte aus der Neiße-Stadt mitzunehmen sportlich umsetzen.
Wie es bei einem Saisonauftakt üblich ist, klappte anfangs noch nicht alles perfekt und die ersten Angriffe der Schiebocker Handballer liefen ins Leere. So war es unser Kimi der nach 10 Minuten Spielzeit das erste, erlösende Tor für die Bad Bears zum 2:1 Anschlusstreffer verwerten konnte.
Leider sollte man bis zur Halbzeit immer einen teilweise 4 Tore Rückstand hinterherlaufen. Doch schaffte es die Loewens-7 bereits zur Halbzeit mit 08:07 mit nur 1 Tor Rückstand wieder in Schlagdistanz zu sein.
Florian hatte sich für die 2. Hälfte in der Abwehr eine offensivere Verteidigung im Stile eines sogenannten 3,2,1-Systems einfallen lassen, im Angriff wurde gleichzeitig mit beiden Kreisläufern gespielt.
Diese Punkte und die bedingt durch das zunehmend körperbetonte Spiel und starken Nehmerqualitäten aller Schiebocker, stellte 6 Minuten vor Schluss den Wendepunkt dar. Luca konnte durch einen Doppelpack erst den Ausgleich und nur wenige Sekunden später den Aufschwung gebenden Treffer zur wichtigen 15:14 Führung landen.
Zu diesem Zeitpunkt lief das Spiel bereits 44, der 50 Spielminuten. Umso beachtlicher, das die Bad Bears Ihren Vorsprung nicht nur halten, sondern um einen weiteren Treffer Vorsprung zum 18:16 Endstand weiter ausbauen konnte.
Es war das 1. Punktspiel über 50 Minuten und daher keine Selbstverständlichkeit, das man in den letzten Minuten noch einmal alle Kraftreserven in dieser Form ausschöpfen konnte.
Klasse Jungs. Weiter so.
Wir bedanken uns bei den zahlreich Mitgereisten.
Wer nun Lust auf packenden Handball bekommen hat, ist gern am Samstag, den 02.10.2021, 14.00 Uhr, zum 1. Heimspiel der Bad Bears in die Bischofswerdaer Wesenitzsporthalle eingeladen.

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Leipziger HV Nord – VfB 1999 Bischofswerda        25:27  (nV)

Zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison musste der VfB Bischofswerda nach Leipzig zum HV Nord reisen. Dieses Spiel war ursprünglich Ende Oktober letzten Jahres geplant. Aber durch die Pandemie abgesagt und der Pokal unterbrochen worden. Jetzt, Anfang September wird der Landskron-Pokal der Saison 2020/21 zu Ende gespielt. Mit einer kleinen Mannschaft reisten wir am Sonntagmittag gen Leipzig. Durch einige Verletzungen waren wir etwas gehandicapt. Doch das Ziel war ausgegeben. Mit einem Sieg sollte die Heimreise wieder angetreten werden. Der Beginn des Spiels gestaltete sich unseren Vorstellungen entsprechend. Der Gegner wurde zu Fehlern gezwungen und daraus machten unsere Mädels eine 5:0 – Führung. Doch da konnte man schon sehen, die Chancenverwertung lag auch heute wieder im Argen. Auch die Abwehr, am Anfang sicher stehend wurde leichtsinnig. Der Vorsprung geriet da aber nie in Gefahr. Mit einer klaren Führung (7:12) ging es in die Kabine. Nach der Pause ging es dann allmählich in die andere Richtung. Die Abwehr ließ den Kampfgeist vermissen und vorn der Angriff versagte reihenweise. Und so kam es wie es kommen musste. Die Gastgeber witterten Morgenluft und in der 49.Minute kamen sie erstmals zum Ausgleich (16:16). Auch nach einer energischen Ansprache des Trainers änderte sich nicht viel. Wir hangelten uns von Tor zu Tor um dran zu bleiben. Drei Minuten vor Schluss machte Jule Aepler das 20:18 für uns. Doch auch das reichte nicht, 21:21 stand es am Ende. Und somit musste Nachgesessen werden – Verlängerung 2 x 5 Minuten. Jetzt rauften sich unsere Mädels nochmals zusammen. Die erste Hälfte der Verlängerung ging mit 4:0 an uns, wobei Tina Ludewig Hermsdorf dreifach traf. Die zweite Hälfte wurde wieder kritisch, die Gastgeber kamen bis auf ein Tor heran (25:26), doch Tina machte mit ihrem zehnten Tor unseren Sieg perfekt. Trainer Hartmann danach: „Das heutige Spiel sollten wir ganz schnell vergessen. Den Zuschauern ein solch niveauarmes Spiel nach eigentlich ansprechendem Start zu zeigen, kann ich nicht nachvollziehen. Eine miserable Wurfquote, fehlende Bewegung ohne Ball, unzählige technische Fehler und eine lethargische Abwehrleistung prägten unser Spiel. Am Samstag gegen die ambitionierten Amazonen erwarte ich eine andere Einstellung.“     MV

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, H. Scheumann, N. Beck (1), K. Bauer (4), J. Ozimkowska (1), J. Aepler (2/2), N. Hoffmann (3/3), E. Schulz, T. L. Hermsdorf (10), M. Lugenheim (1)

Tina-Ludewig Hermsdorf 10 erzielte Tore im Spiel!

Tina-Ludewig Hermsdorf – 10 erzielte Tore im Spiel!

Die Sachsenliga-Damen des VfB 1999 Bischofswerda absolvierten vom 13.8.-15.8.21 ihr erstes Trainingslager . . .

Trainer Sebastian Hartmann lud die Damen des VfB an diesem Wochenende zum Trainingslager in die Wesenitz-Sporthalle. Schon seit ca. 5 Wochen konnten wir wieder trainieren. Am Anfang nur im Außenbereich, doch dann gab es das ersehnte Zeichen – wir können auch wieder in die Halle. Noch vor alledem lieferten sich die Mädels und der Trainer eine Lauf-Challenge, wobei 20 Tage lang von jeder Spielerin und vom Trainer ein Laufergebnis abgeliefert werden musste. Dabei lieferten sich beide Seiten einen harten Kampf. Das war der Einstieg in die neue Saison.
Leider müssen wir zwei Stammspielerinnen verabschieden. Zum einen Carolin Adam und als zweite Heidi Hennig. Beide haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Wünschen wir beiden alles Gute für die Zukunft und hoffen, beide auch mal in der Halle begrüßen zu können.
Nun zum Trainingslager. Trainer Hartmann hatte ein anspruchsvolles Trainingsprogramm erarbeitet, das es galt in den 3 Tagen zu absolvieren. Es ging darum, wieder an Ballsicherheit zu gewinnen. Abwehr und Angriff müssen wieder neu justiert werden nach dieser langen handball-freien Zeit. Am Freitag gab es nach der ersten Trainingseinheit gleich ein Testspiel gegen den HSV Weinböhla. Vielen Dank den HSV-Damen und ihren Trainern für das Spiel . Beide Teams testeten viele Sachen. Es war gleich zu sehen wo bei unseren Damen die Baustellen lagen. Doch die Bereitschaft war bei allen zu spüren sich zu verbessern. Auch müssen unsere „Jungspunds“ Emmie Schulz, Madeleine Lugenheim und Helen Scheumann bestmöglich in die Mannschaft integriert werden. Bei schweißtreibenden Temperaturen in der Halle gab jede ihr Bestes. Am Samstag ging es dann schon 9.00 Uhr wieder los. Viele handballtechnische Akzente wechselten sich mit spielerischen Elementen ab, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gartenlokal“ Morgensonne“ ging es am Nachmittag zu einem gemeinsamen Training mit den Damen vom TBSV Neugersdorf. Unser Dank gilt auch hier den Neugersdorferinnen und ihrem Trainerteam, dass sie unserer Einladung gefolgt sind. Ca. 18.00 Uhr war das Pensum an diesem Tag geschafft – und geschafft waren auch die Mädels. Am Abend gab es zum Ausklang des Tages eine kleine Grillparty bei Peter. Alle ließen es sich schmecken und Spaß war auch angesagt. Am Sonntag war wieder 9.00 Uhr Start. Nach lockeren Übungen (um die müden Glieder zu aktivieren) ging es mit taktischen Übungen weiter. Nach einer Mittagspause galt es noch einmal alles zu mobilisieren um des Trainers Vorgaben zu schaffen. Und es wurde geschafft. Trainer Sebastian Hartmann lobte dann auch die Mädels, seine Vorgaben so gut umgesetzt zu haben. Doch Arbeit gibt es noch zu Hauf, das wissen alle. In den nächsten Wochen warten noch viele Aufgaben auf die Mannschaft. Vor allem das Vorbereitungsturnier im WSP am 29.8. mit Markranstädt, Döbeln und Jena. Danach geht es schon in die Pokalwochen. Bleibt zu hoffen, dass alle gesund bleiben und uns eine gute, wenn auch schwere Saison bevor steht.

MV    Peter

Trainingslager der 1.Frauenmannschaft

Trainingslager der 1.Frauenmannschaft

Der dienstälteste Bestandteil der ersten Frauenmannschaft sitzt auf der Bank und kümmert sich um die vielen Dinge der Mannschaft, welche vor, während und nach dem Training / Spiel anfallen.
Peter ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken. Stets im Hintergrund arbeitend und überaus engagiert, ist er unverzichtbar für die Mannschaft. Hoffen wir, dass er noch viele Jahre Freude an der Aufgabe als Mannschaftsverantwortlicher hat und noch viele Erfolge mit der Mannschaft feiern kann.

Hallo Peter, die Saison 2020/2021 hätte in den nächsten Wochen die letzten Spieltage hervorgebracht. Wir alle wissen, dass durch den Handballverband Sachsen die Saison ohne Wertung abgebrochen wurde. Was hättest du der Mannschaft in der Spielzeit zugetraut?

Ich finde es schade dass die Saison 2020/21 abgebrochen wurde, denn ich bin der Meinung unsere Sachsenligamannschaft hätte im Verlauf der Saison eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Rolle gespielt. Das hat sich schon im Herbst abgezeichnet. Denn nach dem holprigen Start fanden unsere Mädels immer besser zusammen. Die “Älteren” aber die Jüngeren, sowie unsere Neuzugänge wuchsen immer besser als Team zusammen. Das Klima in der Mannschaft ist sehr gut, alle spornen den Nebenmann tatkräftig an. Ich denke das ist auch unser Faustpfand, um dadurch gute Resultate erzielen zu können. Ich hätte unsere Mannschaft unter den ersten drei gesehen.

Die erste Frauenmannschaft des VfB ohne dich werden nur wenige noch kennen. Wie und wann hast du die Rolle des Mannschaftsleiters übernommen.

Oh, das ist schon lange her. 2005 war das. Da hat mich die damalige Mannschaftsleiterin gefragt, ob ich mir das zutrauen würde, diesen positiv “verrückten Haufen” zu übernehmen. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich zugesagt – und habe es bis heute nicht bereut. Wenn man mal erlebt hat, wie sich die Mädels nach großen Erfolgen freuen können, dann kann man nicht anders, das ist einfach schön. Nach Niederlagen musste man sie natürlich trösten. Oder wie sie sich im Training und Trainingslagern in die Sache reinknien – das ist schon bemerkenswert.  Ich habe viele Spielerinnen kommen und gehen sehen. Es waren und sind einige gute Talente dabei. Auch Trainer kamen und gingen. Es gab schöne Erfolge aber auch bittere Niederlagen. Aber der Zusammenhalt hat immer gestimmt. Ich möchte, dass es allen gut geht und tue auch alles dafür. 

Welche Spiele oder Momente sind dir in den vielen Jahren besonders in Erinnerung geblieben?

Es gab eigentlich viele Spiele die etwas Besonderes waren. in den ersten Jahren waren es immer die Aufstiege in die Sachsenliga. Die Duelle mit Marienberg, Weißenborn oder gegen Hoyerswerda waren immer von Spannung geprägt. Ein Höhepunkt war für mich das Halbfinale 2019 im Sachsenpokal zuhause in einer vollbesetzten Halle gegen Döbeln, das wir aber leider nach großem Kampf verloren.

Im September kann hoffentlich voller Vorfreude die neue Saison beginnen. Wo siehst du dann die Mannschaft?

Ich sehe die Mannschaft wieder in der oberen Hälfte der Liga. Wenn wir endlich mit dem Training wieder anfangen könnten, alle gesund und zusammen bleiben so wie die Mannschaft jetzt besteht, sage ich, es wird wieder eine gute Saison. Auch im Pokal brennen alle darauf, endlich mal im Finale zu stehen und den Pokal in den Händen zu halten. Doch oberste Priorität hat die Meisterschaft – wenn es dort stimmt, sehe ich keine Gefahr.

In Aktion I

In Aktion I

In Aktion II

In Aktion II

In Aktion III

In Aktion III

In Aktion IV

In Aktion IV