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Vom 28.8. bis zum 30.8.20 absolvierten unsere Damen der Sachsenliga ein anstrengendes Trainingslager in eigener Halle. Waren die Wochen zuvor von Konditionstraining im Außenbereich geprägt, wird seit einer Woche wieder mit Ball trainiert. Dazu gliederte sich auch das Trainingslager mit ein. Trainer Sebastian Hartmann legte den Focus auf Spielgestaltung und dem zusammenwachsen des Kaders mit all unseren Neuzugängen. Voraus möchte ich schicken, dass  an allen drei Tagen die Trainingsbeteiligung sehr gut war. Es fehlten zwar immer wieder einige, dies war aber aus arbeits- und privattechnischen Gründen nicht anders zu bewerkstelligen. Ein großes Lob muss man aussprechen, dass Alle diese drei anstrengenden Tage mit Bravour meisterten. Auch unsere Jüngsten, mit Emmie und Helen, überstanden die Anstrengungen ohne große Probleme.
In diesem Trainingslager wurde noch vieles probiert und getestet. Samstag und Sonntag war dann viel Ballgefühl und Köpfchen gefragt, um all die Dinge umzusetzen, die der Trainer sehen wollte. Die Zeit bis zum Saisonstart ist nicht mehr lang, also muss vieles in den nächsten Wochen mit viel Trainingsfleiß antrainiert werden. Der Ehrgeiz bei den Mädels ist dabei auch riesengroß und war schon im Trainingslager nicht zu übersehen. Wir hoffen, dass alle gesund und verletzungsfrei bleiben um einen guten Start in die Saison zu haben. Das Statement des Trainers Hartmann: “Die Vorbereitung gestaltete sich aufgrund der Corona-bedingten Auflagen schwierig.  Allerdings war der Zeitraum für die Vorbereitungsphase insgesamt recht lang. Das liegt neben dem frühen Saisonende aber auch dem späteren Saisonbeginn als in den Jahren zuvor. So bestreiten wir erst am 19.09. unser erstes Punktspiel und die erste Pokalrunde findet gar erst am 31.10. statt Da müssen wir zum Verbandsligaaufsteiger Leipziger HV Nord  reisen.
Den athletischen Teil des Trainingslagers absolvierten wir dabei in Halle, Stadion und Freibad. Die Beteiligung war vom Großteil sehr zufriedenstellend. Körperlich sind wir somit auf einem guten Stand, den es aber weiter zu steigern gilt. In den spielerischen Einheiten haben wir uns nach und nach gesteigert, auch wenn wir hier noch viel Potenzial besitzen. Im abgelaufenen Trainingslager konnten wir aber verschiedene Abläufe trainieren und von vielen Spielerinnen erhoffe ich mir, dass die gezeigten Leistungen auch in den Pflichtspielen abgerufen werden. Neben einer stabilen Abwehr benötigen auch eine hohe Flexibilität im  Angriff. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg, ohne dabei in Euphorie zu verfallen. Die kommenden drei Wochen, insbesondere mit dem Turnier in Weißenborn am 05.09. werden wir aber noch intensiv nutzen müssen, um zu Saisonbeginn eine entsprechende Form abrufen zu können.“

1F_Saison 2020_21

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Die erste Frauenmannschaft absolvierte dieses Wochenende ihr Trainingslager in Bischofswerda. Dabei wurde besonders Wert auf das Zusammenspiel in Abwehr und Angriff trainiert.
Ebenfalls war Anastasia Naboka mit an Start, welche in der abgebrochenen Saison mit 130 Toren für die Sportfreunde aus Dresden zweitbeste Torschützin der Verbandsliga Ost wurde. Sie verstärkt unsere Mannschaft auf der linken Außenbahn und sorgt damit sowohl im Abwehrspiel als auch im Angriff für mehr Optionen und Torgefahr. Mehr erfahrt ihr im Interview mit Anastasia.

Hallo Anastasia. Du warst in den letzten Jahren in der Verbandsliga Ost eine der treffsichersten Spielerinnen und sicher bist du vielen nicht unbekannt. Stell dich dennoch bitte kurz vor.
Hallo, ich bin 25 Jahre alt und wurde in Aktjubinsk (Kasachstan) geboren. Ich lebe nun seit ca. 19 Jahren in Deutschland, davon ca. 4 Jahre in Dresden. Neben meinem Hobby Handball arbeite ich als Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Klinik Bavaria in Kreischa.

Wie bist du zum Handball gekommen und für welche Vereine warst du bisher aktiv?
Damals in der Grundschule wurde uns der Handballsport von Mitgliedern von dem Verein Elsterwerda SV 94 vorgestellt. Nach ein paar Fang- und Wurfübungen wurde ich zum Training eingeladen. Und so kam ich dazu meine ersten Handballschritte beim Elsterwerda SV 94 zu machen. Durch meinen Umzug nach Dresden musste ich meinen Heimatverein und die Frauenmannschaft verlassen. Da ein Leben ohne Handball für mich nicht in Frage kam, wechselte ich 2017 zu den Sportfreunden 01 Dresden-Nord unter der Leitung Christian Perlbach. Was in den letzten Jahren aus meinem Handballkönnen geworden ist, habe ich zum Großteil ihm zu verdanken. Und nun ist es meine 1. Saison in Bischofswerda.

Wie waren die ersten Trainingseinheiten mit dem neuem Team?
Das Training war anstrengend aber ich wurde sehr herzlich von der Mannschaft aufgenommen, so dass es trotz Anstrengung sehr viel Spaß gemacht hat. Wie man eben als “Neue” so ist, ist man am Anfang etwas zurückhaltend und beobachtet erstmal. Aber durch verschiedene gemeinsame Unternehmung mit der Mannschaft konnte ich die Mädels kennenlernen und fühle mich sehr wohl.

Was zeichnet dich auf dem Spielfeld besonders aus?
Ich denke, dass meine größte Stärke die Treffsicherheit auf der Außenposition und vom 7m Punkt ist. In der Verbandsliga konnte ich auch oft durch Konter oder eine Körpertäuschung auf der Außenposition Tore erzielen.

Die Vorbereitungsphase geht nun in die heiße abschließende Phase. Wie sehr freust du dich auf den Start der neuen Saison und die ersten Punktspiele? Welche Zielstellung hast du für deine erste Saison in Bischofswerda.
Ich freue mich sehr! Durch den Abbruch der letzten Saison, hat sich die Handballpause ganz schön hingezogen und man ist umso gespannter und motivierter auf die Neue. Für mich wird es eine aufregende Saison – neuer Verein, neues Team und neue Gegner.
Mein persönliches Ziel ist verletzungsfrei zu bleiben, da auch an mir die Handballer-Krankheit – Kreuzbandriss(e) nicht ganz spurlos vorbei gegangen ist.

Auch bei der ersten Frauenmannschaft wird seit einigen Wochen wieder hart trainiert und es gibt einige neue Gesichter in der Mannschaft, auf welche sich die Fans hoffentlich bald freuen dürfen. In drei Spielen der Rückrunde (zwei Punktspiele und ein Pokalspiel) wirkte bereits Sophia Merkel auf dem Spielfeld mit und konnte dabei in der Liga zwei Siege mit der Mannschaft feiern. Sophia ist auf allen Rückraumpositionen und auch in der Abwehr flexibel einsetzbar und ist auch vom Siebenmeterpunkt eine sichere Werferin. Mehr könnt Ihr in einem kurzen Interview erfahren:

Hallo Sophia. Du bist bereits in der abgelaufenen Saison zur Mannschaft gestoßen und konntest bereits die ersten Spiele für den VfB miterleben. Stelle dich doch kurz selbst vor.

Hallo! 🙂 Ich bin 29 Jahre alt, wohne in Dresden und spiele seit 2004 Handball – erst in Dresden, dann in Radeberg und nun hat es mich nach Bischofswerda verschlagen.
Ich bin verheiratet und seit bereits mehr als anderthalb Jahren stolze Mama.
Nach meinem Biologie-Studium habe ich begonnen in Kreischa am Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie zu arbeiten.
 
Wie war dein erster Eindruck der Mannschaft und wie kam der Kontakt zustande?

Nach der Saison 2017/18 hatten die Bischofswerdaer zum “Schnuppertraining” unter ihrem neuen (und meinem alten) Trainer Sebastian Hartmann eingeladen, dem ich mit ein paar anderen ehemaligen RSV-Spielerinnen gefolgt bin. Der erste Eindruck war positiv – ein offenes, junges Team, das Ehrgeiz und vor allem Spaß am gemeinsamen Handballspielen zeigte. Zu diesem Zeitpunkt stand meine Mama-Auszeit jedoch schon fest und so bin ich erst in der letzten Saison wirklich nach Bischofswerda gekommen, weil es in den Fingern kribbelte und ich mich gern noch einmal dieser neuen Herausforderung mit “alten Konstanten” (Trainer, ehemalige Mitspielerinnen) stellen wollte. Wie gut sich das wirklich mit Familie und Job vereinbaren lässt, wird sich erst so richtig in der kommenden Spielzeit zeigen.

Wie war es, nach der abgebrochenen Saison und dem Trainingsverbot wieder trainieren zu dürfen? Hast du den Handball sehr vermisst?

Der Abbruch der Saison war sehr schade, da ich persönlich in der letzten Begegnung gerade erst wieder richtig ins Spiel gefunden hatte und wir eine tolle Leistung gegen Hoyerswerda zeigen konnten.
Seit der Aufhebung des Trainingsverbots arrangieren wir uns mit dem, was erlaubt ist und machen das Beste daraus. Es war schön, wieder in die Halle kommen zu dürfen und nun freuen wir uns auf die nächste Saison, die hoffentlich ohne erneuten Abbruch vonstattengeht!

Wie lief die bisherige Vorbereitung auf die kommende Saison?

Mannschaftlicht gesehen glaube ich sehr gut, das Team ist motiviert und engagiert. Es gab einige Veränderungen, sodass insbesondere auf dem Feld sicherlich noch nicht alles rund läuft wie es sollte, aber bis zum Saisonstart steht uns noch ein straffes Programm bevor.
Persönlich könnte die Vorbereitung besser laufen, da ich es leider nicht immer so zum Training schaffe, wie ich es gern möchte. Aber ich bemühe mich… 😉

Was sind deine Ziele für die neue Saison?

In erster Linie verletzungsfrei zu bleiben! Leider hatte das Team in der vergangenen Saison bittere Ausfälle zu kompensieren. Insbesondere Doreens Verletzung war für mich ein großer Schock, da ich selbst mit dabei war. Es wäre also schön, wenn in dieser Spielzeit keine großen Verletzungen passieren. Dann haben wir auch den Kopf frei und können vielleicht sogar um die Plätze im vorderen Drittel mitspielen.

Schnuppertraining

Schnuppertraining

 

Am 11. Juli 2020 findet von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Wesenitzsportpark Bischofswerda ein Schnuppertraining für interessierte kleine Handballer statt.

Gesucht werden Kinder ab sechs Jahren für die Nachwuchsmannschaften des VfB 1999 Bischofswerda. Die Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen werden durch engagierte und ausgebildete Trainer betreut und nehmen regelmäßig am Wettkampf-Spielbetrieb teil.

Neben der begeisternden Sportart Handball, werden den Kindern auch weitere Fertigkeiten wie beispielsweise Teamgeist, Durchsetzungsvermögen und Empathie sowie Spaß und Freude im Training und im Wettkampf vermittelt.

Wenn wir Euer Interesse geweckt haben, dann kommt mit Euren Kindern am Samstag den 11. Juli 2020 in den Wesenitzsportpark in Bischofswerda und erlebt ein erstes kleines Schnuppertraining mit Ball, Bewegung und Spaß. Bei kleineren Stationen kann sich ausprobiert werden und der Ehrgeiz geweckt werden.

‼️Aufgrund der derzeitigen Auflagen bei Hallensportarten, findet das Schnuppertraining nicht in der Sporthalle, sondern im Freien statt. Zudem dürfen die Umkleideräume nicht ❌ genutzt werden, weshalb die Kinder in Sportkleidung erscheinen müssen.
Auf die alltäglichen Hygienevorschriften wie Abstand halten wird hingewiesen. ‼️

www.vfb-bischofswerda.de

Folgender Hinweis: Treff ca. 9.30 Uhr

Ansprechpartner:

Sebastian Maschke +49 172 7969820
Sebastian Hartmann +49 172 6445864

Zwei Punkte verschenkt . . .

Am 15. Spieltag der Saison wollte die 2. Vertretung des VfB an die Erfolge der letzten beiden Spiele anknüpfen und die Punkte aus Hoyerswerda mitnehmen. Erst in der vorangegangenen Woche gegen Rietschen zeigte man seine Stärken und wollte das neuerlangte Selbstbewusstsein aus dieser Begegnung auch an diesem Tag für sich nutzen. Soweit der Plan! Pünktlich 15 Uhr wurde die Partie vom Schiedsrichter, der das Spiel nach vorheriger Absprache alleine leitete, angepfiffen.
Auf der Schiebocker Seite war die Nervosität spürbar. Hoyerswerda hingegen kam etwas besser ins Spiel und konnte zunächst 2 Treffer vorlegen. Kurz danach wurde aber auch der VfB belohnt, sodass man es in den ersten 10 Minuten immer wieder schaffte auf ein Unentschieden heran zu kommen – 2:2, 3:3, 4:4. Aber leider verpassten die Damen es in diesem Moment die Führung zu übernehmen und kamen im restlichen Spielverlauf auch nicht mehr dazu, dies nachzuholen. Zwar klappte nun die Abstimmung der Abwehr besser und man bekam die Kreuze und Einläufer im Hoyerswerda’er Angriff halbwegs unter Kontrolle, aber leider nicht die Hektik und technische Fehler im Angriff. Damit konnten diese natürlich auch nicht erfolgreich abgeschlossen werden! Die Halbzeitbilanz auf beiden Seiten ernüchternd bei einem Spielstand von 9:7.
So richtig zufrieden konnten damit auch die Gastgeber nicht sein. Aber sie waren an diesem Tag eindeutig schlagbar. Es galt nun „NUR“ die Abwehr so stehen zu lassen und konzentrierter im Angriff zu agieren. Gewohnt nervös starteten die Schiebocker Damen in die zweite Hälfte, kamen aber immerhin noch einmal auf ein Tor Differenz auf 10:9 heran – das war es dann aber auch. Ab diesem Zeitpunkt schien nichts mehr zu gelingen. Selbst in den 2-Minuten Unterzahl konnte Hoyerswerda den bis dahin erarbeiteten 3-Tore-Vorsprung halten und Lücken in unserer Abwehr finden, die da hätten gar nicht sein dürfen. Weitere drei Strafwürfe – die theoretisch 100% Chancen sind – wurden verworfen.  Der Spielstand in der 51. Minute 17:13. In der darauffolgenden Auszeit durch den Schiebocker Trainer hoffte man dennoch auf ein Wunder und hatte noch eine geringe Chance auf zumindest 1 Punkt. Aber dafür hätte auch Schiebock die Fehler weg lassen und das Selbstvertrauen aufs Parkett bringen müssen. Nachdem Hoyerswerda dann kurz vor Ende der 58. Minute die 2 Tore Differenz auf 3 erhöhte, war auch die Resthoffnung verloren. Und die Gastgeber beendeten die Begegnung mit 21:16.
Alles in allem verschenkte der VfB an diesem Tag die Punkte und konnte leider nicht an die letzten Erfolge anknüpfen. Die technischen Schwächen liegen aktuell bei den Abspielfehlern, die Verwandlung von Strafwürfen (2 Tore bei 5 gegebenen Strafwürfen!) sowie der Positionsangriff.
Nun heißt es Kopf hoch, zahlreiches Erscheinen und Arbeiten im Training – denn schon am kommenden Wochenende empfängt man die Damen aus Bad Muskau in der heimischen Halle am drittletzten Spieltag dieser Saison.

Spiel gegen Hoyerswerda

Spiel gegen Hoyerswerda

Sehr gute Leistung im Derby abgerufen . . .

Es war wieder mal Derby-Zeit. Heute ging es in Hoyerswerda um die begehrten Punkte in der Sachsenliga zwischen dem SC Hoyerswerda und dem VfB Bischofswerda. Nachdem unsere zweite Vertretung im vorangegangenen Spiel gegen Hoyerswerda II leider verlor, wollten es die Damen der ersten Mannschaft möglichst besser machen. In einer gut besetzten Zuse-Halle hielt das Duell was es versprach. Eben ein Derby mit allem was so ein Vergleich beinhaltet. Kampfkraft, Spielwitz und guten Handball. Schon das Hinspiel war hart umkämpft und endete mit einem 24:24 unentschieden. Doch heute wollten unsere Frauen und das Trainerteam beide Punkte. Heute waren wir mit voller Kapelle angereist. Vierzehn Spielerinnen standen uns zur Verfügung und alle machten einen tollen Job. Trainer Hartmann hatte sich eine besondere Taktik zurecht gelegt. Die Umsetzung gelang fast hundert prozentig. Obwohl mit Otschi und Heidi angeschlagene Spielerinnen mitwirkten und mit Elena Zuck und Emmie Schulz zwei Jugendspielerinnen eingesetzt wurden, tat dieses dem Spielniveau unserer Damen keinen Abbruch. Im Gegenteil, es schien alle zu inspirieren, hier heute alles zu geben. Der Anfang war auf unsererseits noch sehr zaghaft, da konnte Hoyerswerda noch Kapital draus schlagen und mit 3:1 in Führung gehen. Es zeichnete sich aber schon da ab, dass unsere Mädels immer besser ins Spiel kommen würden. Angetrieben durch Otschi, die nach einer Schrecksekunde (Verletzung am Kopf) aber weiter spielen konnte, kam der VfB-Express ins Rollen. Eine von Minute zu Minute immer sattelfestere Abwehr machte es den Gastgebern immer schwerer durchzukommen. Davon profitierte dann auch unser Angriff. In Halbzeit eins war es zwar noch ein enges Spiel, nach der Pause änderte sich das aber zusehends. Katharina, Fenja, Otschi und Julia ließen unseren Vorsprung stetig anwachsen. Ein 16:13 in der 34. Minute für den VfB war die Folge. Hoyerswerda blieb aber dran. Unsere beste Phase hatten dann unsere Mädels zwischen der 44. und 53. Minute. Hier entschied sich das Spiel zu unseren Gunsten, da waren die VfB-Damen nicht mehr zu bremsen. Eine Vorentscheidung zum 29:22 für den VfB war gefallen. Eine Aktie daran hatte heute auch Sophia, die ganz sicher die Siebenmeter verwandelte und auch aus dem Feld heraus traf. Am Ende kam ein ganz sicherer und verdienter Sieg heraus, auf den unsere Mädels stolz sein können. Die Freude war natürlich riesengroß und so konnte mit den vielen mitgereisten Fans (Vielen Dank für die Unterstützung) ausgiebig gefeiert werden. Auch der Trainer war von dieser Mannschaftsleistung angetan: „Ein ganz großes Kompliment an die gesamte Mannschaft zu dieser beeindruckenden Leistung. Wir haben in der Saison schon so viele Nackenschläge durch Verletzungen erleben müssen, dennoch hat heute die Mannschaft gezeigt, dass man mit Überzeugung und Siegeswillen spielen muss, um erfolgreich zu sein. Die Vorgaben wurden perfekt umgesetzt und der Wille in der Abwehr war riesig.“                   (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (7), K. Bauer (7), C. Adam (2), J. Ozimkowska (5), N. Hoffmann, H. Hennig, E. Schulz, T. L. Hermsdorf (1), S. Merkel (2/5), J. Aepler (4), J. Schramm, E. Zuck

Sieg gegen Hoyerswerda

Sieg gegen Hoyerswerda

Aus Eins mach Zwei . . .  

Nach der kurzen Winterpause läutete die zweite Schiebocker Vertretung am 29.02. die letzte Spielrunde für diese Saison in der heimischen Halle ein. Nachdem man im Hinspiel einen Punkt in letzter Sekunde durch den Ausgleichstreffer gegen Rietschen erzielte, wollte man heute den Sieg auf dem eigenen Konto verbuchen. Das war auch die Ansage des Trainers Kindermann, der in der Kabine darauf hinwies, dass er auf Niederlagen allergisch reagiere.
Durch das Hinspiel waren die Stärken von Rietschen bekannt und der VfB verfolgte so von Anfang an die Strategie einer der Spielmacherinnen auf der Halben, mit einer 5:1 Deckung das Leben in den kommenden sechzig Minuten etwas schwieriger zu gestalten. Was auch ziemlich gut gelang. Damit stand die eigene Abwehr in den erster Hälfte sehr stark und wenn Rietschen doch mal durch war, gab es noch die Torhüterin die wieder einmal ein paar tolle Aktionen zeigte. Dennoch waren die ersten Minuten weniger Tor-reich. Dabei hat es nicht mal an dem eigenen Angriffsspiel gelegen, vielmehr ging der Ball ganze drei Mal ins Aus durch einfache Abspielfehler. Nachdem man aber auch die Nervosität etwas in den Griff bekam, führten die Schiebocker Damen in der 12. Minute mit 6:1. Leider wurde diese Serie zunächst durch einen nicht verwandelten Strafwurf durchbrochen. In den restlichen 18 Minuten zeigten die Schiebocker Damen trotzdem, was man konnte und netzte durch einfache Zusammenspiele oder auch dem einen oder anderen Spielzug. Das Resultat nach den ersten 30 Minuten ansehnlichen Handball, war eine 6 Tore Führung beim Spielstand von 15:9.
Nichtsdestotrotz wusste man, dass noch lange keine Vorentscheidung gefallen ist. Rietschen konnte bislang nicht so recht ins Spiel kommen, aber kämpfte nach wie vor um jedes Tor. Und auch die Tabelle zeigt, dass sie eigentlich vor den Schiebocker Damen stehen.
Konzentration und weitere 30 Minuten mit Herz und Kopf! Das sollte heute der Schlüssel zum Erfolg sein. Selbstbewusst starte man auf beiden Seiten in die zweite Hälfte, was den Gästen aber deutlich besser gelang. Konnte man anfangs den Vorsprung noch auf 4-5 Tore halten, merkte man dass die Gäste immer mehr Fahrt aufnahmen und man in den eigenen Reihen etwas an Kraft verloren hatte. Die Abwehr wurde wieder etwas unruhiger und die Nervosität spürbar größer. Die Abstimmung passte in der Deckung nicht mehr ganz so gut und der Angriff verlief meist etwas orientierungslos, wobei Schiebock dennoch das ein oder andere Tor verwandeln konnte. So vergingen die Minuten bis Rietschen in der 52. Minuten auf 20:18 herankam. Die einzig logische Konsequenz war eine Auszeit durch Trainer Kindermann. Wollte man den verdienten Sieg nun wirklich noch hergeben? Unsere Torhüterin Anja auf jeden Fall nicht! Denn nach weiteren 2 Minuten ohne Tor auf beiden Seiten, konnte Rietschen den 7 Meter in Minute 54 nicht verwandeln und damit blieb der Spielstand 20:18 bestehen. Nachdem die Angriffe auf beiden Seiten mit einem Tor belohnt wurden, kam es dann zu einer scheinbar vorzeitigen Entscheidung, bei der eine Spielerin von Rietschen nicht ganz vom  Arm unserer Martina ablassen wollte. Damit sah sie Rot von der Schiedsrichterin und nach ein paar Sekunden stand auch Martina wieder auf dem Feld. Noch hatten die Gäste immer noch nicht aufgegeben und erzielten in Unterzahl immerhin ein weiteres Tor. Im nächsten Angriff unserer Damen bekam aber dann die nächste Spielerin eine Zeitstrafe. Damit beendete Schiebock die Partie mit einem souveränen 24:20. Am Ende waren es die 6 Tore Führung aus der ersten Halbzeit, welche dem VfB den Sieg brachten. Aber gewonnen ist gewonnen, und das auch ohne größere Verletzungen. Auf diese Leistung heißt es nun in den kommenden Wochen anzuknüpfen und die letzten Spiele dieser Saison mit möglichst viel Punktgewinn zu bestreiten. Die nächste Chance dafür ist zum Frauentag in Hoyerswerda! Sofern wir so gut wie diese Woche ins Spiel kommen, ist da auch was gegen den derzeit 2. In der Tabelle etwas drin.

Sieg gegen Rietschen

Sieg gegen Rietschen

 

Pokal-Aus bei den Amazonen . . .

Wiederrum mit einer Verlegenheits-Mannschaft mussten unsere Damen zum Pokal-Viertelfinale nach Leipzig reisen. Da unsere Verletztenliste immer noch sehr lang ist und andere im Urlaub weilen (wie auch Trainer Hartmann) mussten wir mit Sophia Merkel und Helen Scheumann zwei Neuzugänge einsetzen, die aber ihre Sache trotzdem ernst nahmen. Das Bemühen war bei allen zu erkennen, doch das Umsetzen der Vorgaben der Trainerin Martina Beck, die sich heute dafür bereit erklärte den Trainerposten einzunehmen (dafür Herzlichen Dank) war das andere Kapitel. Am Anfang stand unsere Abwehr noch ziemlich sicher. Doch es zeichneten sich schon größere Löcher ab. Die Leipzigerinnen nahmen dazu manche Einladung zum Durchstoß dankend an. Wir blieben aber immer noch in Schlagdistanz dran. Leider wurde auch im Angriff nicht zwingend genug sich Chancen erarbeitet. Und wenn die Chance da war und eine Lücke in die Gastgeberabwehr gerissen wurde, wurde lieber zurückgezogen anstatt mit Tempo hinein zu gehen. Das rächte sich bis zur 22.Minute, in dieser Zeit hatten die Amazonen einen Fünf-Tore Vorsprung herausgeworfen. Urplötzlich aber hatten unsere Damen einen Lauf bis zur Pause und es gelang sogar eine 17:16 Führung.
Doch die verpuffte nach der Halbzeit zusehends. Fehlabspiele und Fehlwürfe auf unserer Seite häuften sich. Bei einigen ließen auch die Kräfte nach. Der Ausgleich durch Sophia Merkel zum 22:22 war dann noch unsere letzte Hoffnung. Danach zogen die Amazonen wieder auf fünf Tore davon. Obwohl Maika und kurzzeitig auch Helen im Tor sehr gute Paraden zeigten, konnten sie die Torerfolge der Amazonen nicht verhindern. Somit scheidet der VfB Bischofswerda aus dem HVS-Landskron-Pokal aus. Damit kann aber gleichzeitig der Fokus nun wieder ganz auf die Sachsenliga gelegt werden und mit Trainingsfleiß dem nächsten Punktspiel am 29.02. um 16.00 Uhr daheim gegen Mölkau hingearbeitet werden.   (mvp)

Es spielten: H. Scheumann, M. Burkhardt, F. Sauer (6), K. Bauer (6), J. Ozimkowska (7), S. Merkel (1/1), N. Hoffmann (2), H. Hennig (3), T. L. Hermsdorf (3)

Zur Halbzeit noch alles gut

Zur Halbzeit noch alles gut

Es war ein besseres Resultat drin . . .

Durch die vielen Verletzten und Kranken mussten wir wiederum mit nur neun Spielerinnen den Weg zu einem Auswärtsspiel antreten. Mit dabei auch unser Neuzugang Julia Aepler, die sich auch mit vier Toren einführte. Von den mitgereisten Spielerinnen waren auch noch einige gesundheitlich angeschlagen. So waren die Vorzeichen nicht all zu gut. Trotzdem wurde die Devise ausgegeben, ein gutes Spiel hier abzuliefern, um vielleicht etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Vor allem auch, weil der HV Chemnitz in letzter Zeit doch etwas schwächelte. Wie es immer so ist, man nimmt sich so viel Gutes vor und dann klappt das leider nicht so wie gewollt. So auch heute. Unsere Mädels hatten heute irgendwie kein gutes Ballgefühl. In der Anfangsphase war der Ball nicht gerade ihr Freund. Viele gut gemeinte Pässe gingen schon auf halbem Wege verloren. Auch wurde viel zu zaghaft gespielt, in die sich bietenden Lücken wurde nicht konsequent hinein gestoßen sondern lieber nochmal abgespielt. Diese Unentschlossenheit zog sich durch unser ganzes Spiel. Bei den daraus resultierenden Ballverlusten ließ sich Chemnitz nicht lange bitten und nutzte diese rigoros aus. Nach acht Minuten stand es 6:2 für die Gastgeber. Obwohl Otschi immer wieder versuchte ihre Mitspielerinnen gut in Szene zu setzen, gelang selten ein guter Angriff. Auch die Abwehr ließ sich einige Male überraschen. Doch mit zunehmender Spielzeit konnte sich die Mannschaft stabilisieren. Wir kamen bis auf drei Tore heran (10:7). Trainer Hartmann nahm seine erste Auszeit, wir blieben weiter dran (12:9) 19. Minute. Jetzt wurde es auf unserer Seite viel zu hektisch. In einer zweiminütigen Überzahl kassierten wir drei Konter Tore – so was darf eigentlich nicht passieren. Ein sieben Tore- Lauf  der Chemnitzer vernichteten unsere Hoffnungen. Das 21:11 zur Pause war schon deprimierend. In der Zweiten Halbzeit sollte sich so etwas nicht wiederholen, das schwor man sich in der Kabine. Jetzt legten sich Alle mehr ins Zeug und. bis zur 50. Minute hatten wir ein ums andere Mal das bessere Ende für uns und konnten auf 20:26 verkürzen. Doch danach war es eine Kraftfrage. Chemnitz konnte mit einer vollen Bank besser dagegen halten. Unsere Damen kämpften bis zum Schluss um ein ehrbares Resultat. Mit 11:11 konnten wir die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten. Dass es trotzdem mit 22:32 eine klare Niederlage wird wirft uns nicht um, aber es war mehr drin – Schade.
Die Einschätzung des Trainers: „Abgesehen von der Phase in der ersten Halbzeit, als wir sieben Tore in Folge bekommen haben, bin ich mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Chemnitz konnte aufgrund der spielfreien ersten Mannschaft aus dem Vollen schöpfen und profitierte zusätzlich noch von unseren schwachen 10 Minuten in Halbzeit eins. Somit war es ihnen möglich, bereits zur Pause für klare Verhältnisse zu sorgen. In der zweiten Hälfte zeigten wir aber eine engagierte kämpferische Einstellung und Moral. Genau auf diese Stärken gilt es in den kommenden Spielen zurückzugreifen.”               (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, K. Bauer (4), J. Ozimkowska (6), J. Aepler (4), N. Hoffmann (1/1), H. Hennig (5), T. L. Hermsdorf (1), C. Adam

Zum Ende ein Erfolg auf ganzer Linie . . .

Nachdem das neue Jahr für die 2.Vertretung des VfB, nach einem Sieg in letzter Minute gegen Sohland, weniger erfolgreich weiter ging – scheiterte man doch beim Spiel gegen Königswartha (Unentschieden 26:26) sowie gegen Zittau (Niederlage 23:26) vor allem wieder an sich selbst. Immer wieder das gleiche Lied – es werden 100%ige Chancen liegen gelassen und es kommt wiederholt zu hektischer und unkonzentrierter Betriebsamkeit, nun sollten aber dringend wieder 2 Punkte her. Die Favoritenrolle gegen das Tabellenschlusslicht Obergurig lag heute eindeutig bei Schiebock. Konzentration, Selbstvertrauen und Emotionen forderte Trainer Kindermann von den Damen. Die Partie wurde pünktlich um 16:15 Uhr in Bautzen angepfiffen. Auch wenn der erste Angriff nicht gleich zum ersten Tor führte, konnte der VfB in der 4. Minute in Führung gehen. In der 12. Minute kamen die Gastgeber zwar noch einmal bis auf ein Tor zum 4:5 heran, das sollte aber das letzte Mal in dieser Partie gewesen sein. Trotz einiger immer noch nervös abgeschlossener Angriffe, war der VfB in guter Form. So konnte man in der restlichen ersten Hälfte mit einem  4-6 Tore Vorsprung den Trainer und mitgereisten VfB-Fans zufrieden stellen. Lediglich in der Abwehr machte man es den Oberguriger Damen viel zu einfach, indem die eigene Abstimmung nicht so recht funktionieren wollte und die gegnerischen Einläufer immer wieder den Ball bekamen. Dies galt es zu verbessern und im Angriff sollte man auf keinen Fall nachlassen und weiter Tor um Tor erarbeiten! So die Halbzeitansprache beim Spielstand von 10:15.
Und weiter ging es… Schnell merkte man, dass die Gastgeber noch nicht aufgegeben haben und an diesem Tag auch sehr gern die ersten Punkte auf Ihrem Konto verbuchen wollten. Deren etwas offensivere 6:0 Deckung und 2 Minuten in Unterzahl brachten die VfB Damen etwas aus dem Konzept. So richtig wollte der Ball nicht mehr ins gegnerische Tor, sodass es erst kurz vor Ende der 39. Minute wieder einen Anschlusstreffer zu verzeichnen gab. Immerhin stand die eigene Abwehr und beim 12:16 wachten die Schiebocker Damen wieder auf und fingen an Handball zu spielen. Man besann sich wieder auf seine Stärken die im schnellen Spiel nach vorn und weniger im Positionsangriff lagen. Und so klappte es auch von so gut wie jeder Position. Jeder der mitgereisten Spielerinnen konnten mindestens einen Treffer verzeichnen, was natürlich auch dem Selbstvertrauen gut tat. Und da waren sie, die lang gesuchten Emotionen! Das Spiel machte nun endlich wieder jedem sichtbar Spaß und scheinbar war nun auch die Luft beim Gastgeber raus. Die Führung konnte immer weiter ausgebaut werden. Das 15:23 in Minute 53 von der Spielmacherin N. Bachmann, war das letzte Tor, was Obergurig entgegen setzen konnte. Zwar fanden die Gegner immer noch die Lücken in unserer Abwehr, aber das letzte Wort hat da ja immer noch unsere Torfrau Anja, die an diesem Tage in Topform war und gerade in der Schlussphase noch ein paar schöne Paraden zeigte. Zum Ende stand es 15:28 und wie schon angesprochen, hatte jede Spielerin ihre Aktie an diesem Ergebnis. Ein schönes und faires (in Summe gab es nur zwei Zeitstrafen und drei 7-Meter!) Spiel, welches der ganzen Mannschaft Spaß machte.
Nun gilt es dieses Hochgefühl über die nächsten 3 spielfreien Wochen zu bewahren und am nächsten Heimspieltag, am 29. Februar gegen Stahl Rietschen anzuwenden. Im Hinspiel konnte man diesem Gegner überraschend in der allerletzten Sekunde einen Punkt abringen. Eine Chance gegen dieses Team werden die Schiebocker Damen aber nur mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung haben.

Auswärtssieg gegen Obergurig

Auswärtssieg gegen Obergurig