Tabellenzweiten in die Schranken gewiesen
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VfB Bischofswerda – Rotation Weißenborn 27:26 (16:13)

Am vergangenen Sonntag empfing unsere erste Frauenmannschaft die Gäste der Rotation Weißenborn im heimischen Wesenitzsportpark. Vor Beginn der Partie wurden unsere B-Jugendlichen Helene Lieschke und Larissa Klose noch vom Oberbürgermeister, Dr. Holm Große, für ihre Leistungen beim Deutschland-Cup mit der Landesauswahl Sachsen, bei welchem die Mädels als deutsche Meister zurück nach Bischofswerda reisen durften, ausgezeichnet.

Direkt zu Beginn konnten unsere Frauen zeigen, wer hier Herr im Haus ist, durch den ersten Treffer im Spiel durch Julia Ozimkowska und zwei weitere durch Anastasia Naboka. So stand es nach 4 gespielten Minuten 3:0. Dies war der Startschuss für eine sehr gute erste Halbzeit. Die Schiebockerinnen konnten gut herausgespielte Chancen verwandeln, sodass Paula Simke und Emmie Schulz super aus der 2.Reihe trafen, und Nele Eisold konnte sich am Kreis freilaufen und den 7:3-Führungstreffer erzielen, was eine sofortige Auszeit der Gäste auf den Plan rief. Bis zur Halbzeit gelang es den Schiebockerinnen, trotz einiger Zeitstrafen, einen 3-Tore-Vorsprung zu halten, dabei konnten Nina Dybowski und Leandra Gierth ebenfalls den Ball im gegnerischen Tor versenken und Leonie Klösel das letzte Tor in der 1. Halbzeit zum Spielstand von 16:13 erzielen.

In der Kabine schwor man sich nochmals ein. Die Mannschaft wusste, dass Weißenborn nach jedem Rückstand zurückkommen kann, aber die Damen wollten diese 2 Punkte unbedingt in der heimischen Halle behalten. So ging es gut eingestimmt zurück auf die Platte.

Die Partie nahm an Körperlichkeit zu, immer wieder lagen Spielerinnen am Boden, weil beide Mannschaften wirklich alles in diesem Spiel gegeben haben. So konnten die Gäste in der 46. Minute den Ausgleich zum 19:19 erzielen. Die letzten 15. Minuten waren nichts für schwache Nerven. In der Abwehr wurde auf verschiedene Systeme zurückgegriffen und Nele Eisold und Finja Timm konnten das ein oder andere Mal den Gegner an einem Durchbruch hindern. Im Angriff konnte sich nun auch Sophia Merkel durchsetzen und den VfB wieder in Führung bringen. Nicht zu vergessen sind die Torhüterleistungen von Jessica Hubatsch und Alina Pischel, welche immer wieder einen freien Wurf parieren konnten. Auch die Bank war in diesen Minuten kaum zu halten. Erstmals dabei war Tessa Sensch aus der B-Jugend, welche gemeinsam mit Annegret Lüttke, Marie Rubin und Tina Ludewig-Hermsdorf die Unterstützung von außen auf das Spielfeld übertrugen. 6 Minuten vor Schluss nahmen die Gäste eine Auszeit, die nicht den erwünschten Effekt erzielte. Sobald die Weißenbornerinnen wieder ausgleichen konnten, gelang es den Schiebockerinnen wieder auf ein Tor davon zu ziehen. 37 Sekunden vor Schluss bei einem Spielstand von 26:26 nahmen die Gäste nochmals eine Auszeit, was den Bischofswerdaerinnen die Gelegenheit gab, sich auf den letzten Angriff der Gäste einzustellen. Den Gästen gelang es nicht, ihre besprochene Taktik aufs Parkett zu bringen, so waren die Gastgeberinnen wieder im Ballbesitz und Trainer Sebastian Hartman nahm 15 Sekunden vor Schluss die letzte Auszeit, bei welcher ein klarer Spielzug im 7 gegen 6 besprochen wurde. Die Zeit lief wieder und Nina Dybowski fand Madeleine Lugenheim am Kreis, welche sich gekonnt drehte und den Ball einnetzte.
So gewann der VfB in letzter Sekunde mit 27:26 gegen den Tabellenzweiten der Oberliga Sachsen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Allen verletzten Spielerinnen wünschen wir eine gute und schnelle Genesung.

Das nächste Spiel unserer 1. Frauenmannschaft findet am 01.02.2026 in der Halle SH 151. Gesamtschule Dresden gegen die Sportfreunde 01 Dresden statt. Anwuf ist 18:00 Uhr. Über die Mitreise der Fans würde sich die Mannschaft sehr freuen. (lklö)

Worte des Trainers: Im Vergleich zu letzter Woche war die Mannschaft vom Einsatz nicht wiederzuerkennen. In der Abwehr mit Biss und viel Leidenschaft, im Angriff mit mehr Konzentration und Konsequenz. Das Spiel hat gezeigt, was mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Willen alles möglich ist. Durch die 2 Punkte haben wir erstmal etwas Luft zu den Abstiegsrängen. Hoffentlich sind die Verletzungen nicht schwerwiegender und die angeschlagenen Spielerinnen sind bald wieder fit.

Für den VfB spielten: Leandra Gierth (1), Leonie Klösel (2), Julia Ozimkowska (1), Madeleine Lugenheim (3), Alina Pischel (Tor), Anastasia Naboka (5), Sophia Merkel (1), Nina Dybowski (3), Emmie Schulz (4), Tina Ludewig-Hermsdorf, Paula Simke (6), Jessica Hubatsch (Tor), Nele Eisold (1), Tessa Sensch, Marie Rubin, Finja Timm

Bilder (c) Freya Boden, Olaf Gabler

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