VFB BISCHOFSWERDA – HSV MARIENBERG 32:22 (13:12)
Am vergangenen Samstag empfing die erste Frauenmannschaft des VfB Bischofswerda die Gäste des HSV Marienberg. Bereits im Vorfeld war klar, dass es eine anstrengende und schnelle Partie werden würde – und dass es nicht einfach werden dürfte, die zwei Punkte im heimischen Wesenitzsportpark zu behalten.
Direkt zu Beginn starteten die Gäste mit einer 0:3-Führung in die Partie. Es dauerte fast sieben Minuten, bis der VfB durch Paula Simke ebenfalls seinen ersten Treffer erzielen konnte. Der HSV zeigte sich jedoch unbeeindruckt und erhöhte binnen einer Minute auf 1:5. Erst eine Zwei-Minuten-Strafe auf Seiten der Gäste nutzte der VfB, um wieder zu punkten und sich Schritt für Schritt heranzukämpfen (7:7) – zuletzt durch drei Treffer in Folge von Julia Ozimkowska, die mit insgesamt neun Toren auch Topscorerin der Partie wurde. Damit war das Spiel ab der 18. Minute wieder völlig offen. Bis zur Halbzeit gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen, sodass es beim Stand von 13:12 in die Pause ging.
Die Halbzeitansprache machte deutlich, dass an diesem Tag viel möglich war: Die Fehler mussten minimiert und in der Abwehr weiterhin konsequent zugepackt werden.
Zurück auf der Platte zeigten die Schiebockerinnen direkt, wer das Sagen im eigenen Haus hat: Mit drei Toren in Folge setzten sie sich auf 16:12 ab. Bis zur 42. Minute bauten sie den Vorsprung auf 20:16 aus, ehe der VfB erst so richtig den Turbo zündete: Durch fünf weitere Treffer hintereinander wuchs der Vorsprung auf neun Tore (25:16). Die Marienbergerinnen gaben sich jedoch noch nicht geschlagen, erspielten sich gute Chancen und verkürzten in der 55. Minute noch einmal auf 27:21. Das wollten die Hausdamen allerdings nicht auf sich sitzen lassen: Sie warfen in der Schlussphase noch einmal alles rein, legten in den letzten fünf Minuten weitere fünf Treffer nach und besiegelten so souverän den dritten Sieg im dritten Spiel mit 32:22.
Worte des Trainers:
Die erste Halbzeit war insgesamt sehr wild und überhastet. Über eine stabilere Abwehr haben wir dann aber ins Spiel gefunden. In der zweiten Hälfte sind wir dann zwingender und dominanter aufgetreten. Darauf gilt es aufzubauen. Nach den drei Erfolgen zum Saisonauftakt wartet nun eine schwere Aufgabe auf uns. Allerdings können wir befreit aufspielen und brauchen uns auch gegen Langenhessen nicht verstecken.
Für den VfB spielten: Leandra Gierth (1), Leonie Klösel (2), Julia Ozimkowska (9), Madeleine Lugenheim (2), Veronika Parth (1), Alina Maria Pischel (Tor), Sophia Merkel, Frigga Boden (2), Nina Dybowski (4), Emmie Schulz (2), Paula Simke (5), Nele Eisold (2), Tessa Sensch (1), Marie Rubin, Finja Timm (1)











Bilder (c) Freya Boden, Olaf Gabler




