VfL Meißen – VfB 1999 Bischofswerda 22:45 (8:24)
Am Samstag reiste die weibliche Jugend B zum Auswärtsspiel nach Meißen. Auf dem Papier konnte von einer klaren Angelegenheit ausgegangen werden, da die Mannschaft des VfL Meißen bisher erst einen Sieg einfahren konnte. In alle anderen Begegnungen, wie auch das Hinspiel in Bischofswerda im November, musste man sich den gegnerischen Teams geschlagen geben. Von einer klaren Angelegenheit wollte Trainer Sebastian Hartmann aber nichts wissen, da in solchen Spielen der Gegner oft unterschätzt wird und ein paar Prozente des Leistungsvermögens auf der Strecke bleiben.
Die mahnenden Worte vor dem Spiel schienen die richtigen gewesen zu sein. In der siebten Spielminute musste der Heimtrainer bereits den Vorwärtsdrang der VfB-Mädels durch seine erste Auszeit stoppen. Nach Toren von Finja Timm, Melina-Jolie Lalurny, Frigga Boden, Larissa Klose und Helene Lieschke, stand es da bereits 1:7. Von der kurzen Unterbrechung ließen sich die Bischofswerdaerinnen jedoch nicht beirren und drückten weiter auf das Gaspedal. Nach weiteren Treffern, insbesondere durch Frigga Boden und Helene Lieschke stand es nach 16 Minuten bereits 4:15. In der Abwehr wurde kompakt verteidigt und der VfL vor Herausforderungen gestellt. Im Angriff wurde mit viel Tempo sofort Druck ausgeübt. Auch in der Folgezeit, bis zur Halbzeitpause, wurde weiter konzentriert und fokussiert agiert. Auch Amelie Läsker und Leni Meißner konnten sich in die Torschützenliste eintragen und sorgten durch ihre Treffer für einen deutlichen 8:24-Vorsprung nach der ersten Halbzeit. Dementsprechend gab es in der Kabine nur wenig zu kritisieren. Trotz der deutlichen Führung sollte jedoch weiter konsequent und druckvoll gespielt werden. Zudem sollte in der Abwehr weiter mit viel Bewegung verteidigt werden.
Auch wenn nun die Abwehr auf Seiten der Gäste etwas nachlässiger wirkte, konnte die Führung nach Treffern von Jette Eisold, Caya Weger, Tessa Sensch, Leni Meißner, Helene Lieschke und Larissa Klose bis zur 35. Spielminute, beim Spielstand von 14:33, weiter ausgebaut werden. Auch bis zur dritten Auszeit der Gastgeberinnen wurde nicht nachgelassen und durch Tore von Amelie Läsker und Luci Förster stand es nach 41 Spielminuten bereits 15:39. Die nun folgende Schwächephase bis zum 19:40 wurde durch eine Auszeit der Gastgeber schnell beendet. In der Schlussphase konnten sich nun auch Leni Berge und Martha Huhnstock in die Torschützenliste eintragen. Larissa Klose setzte mit einen tollen Schlagwurf zum 22:45 den Schlusspunkt in einer insgesamt einseitigen Begegnung, in welcher sich die Gastgeber aber nie aufgaben und um jeden Treffer kämpften. (shar)
„In den vermeintlich leichten Spielen ist es oft schwierig, von Beginn an dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Wir waren heute aber von Beginn an auf der Höhe und sind über Großteile des Spiels sehr dominant aufgetreten. Auf dem Erfolg dürfen wir uns aber nicht ausruhen, sondern müssen weiter unsere Stärken ausbauen und Schwächen minimieren. Die Mannschaft kann in den verbleibenden zwei Spielen noch Großartiges erreichen. In zwei Wochen steigt dann das ganz große Spitzenspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer. Mit einem Erfolg können wir den Titelkampf für uns weiter offen halten, was Motivation genug für die kommenden Trainingseinheiten sein sollte,“ zeigte sich Trainer Sebastian Hartmann stolz auf die Leistung seiner Mannschaft. Am 22. März 2026 steigt um 10.00 Uhr das Topspiel im Wesenitzsportpark. Im Hinspiel mussten die VfB-Mädels nach einer durchwachsenen Leistung eine 32:33-Auswärtsniederlage in Halle einstecken. Es sind also auch die Fans für das wichtige Spiel gefragt, die Mannschaft lautstark zu unterstützen.
Es waren erfolgreich: Maya, Luci, Amelie, Caya, Helene, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Leni, Martha, Jette, Tessa, Leni, Finja.


Bilder (c) Doreen M.




