VFB BISCHOFSWERDA – SSV Heidenau 31:30 (18:17)
Am vergangenen Samstag empfing unsere erste Frauenmannschaft den Aufsteiger SSV Heidenau im heimischen Wesenitzsportpark. Die Devise war klar: Den Aufsteiger auf keinen Fall unterschätzen und die nächsten zwei Punkte einfahren.
Von Beginn an gaben die Schiebockerinnen den Ton an. Mit einem souveränen 5:0-Lauf startete das Team ins Spiel, was die Gästetrainer umgehend zu einer frühen Auszeit veranlasste. Kurz darauf konnte auch Heidenau den ersten Treffer verbuchen, doch die VfB-Damen legten direkt nach: Bis zur 14. Minute zogen sie dank einer starken Abwehrleistung auf 12:3 davon.
Danach schlich sich jedoch der Wurm ein. Innerhalb der folgenden vier Minuten agierte die Deckung nicht mehr konsequent genug, was die Gäste für schnelle Konter nutzten – so stand es nach knapp 17 Minuten plötzlich 12:8. Dieser Trend setzte sich bis zur Halbzeit fort. Durch eine zu fahrige Abwehr und etwas Pech im Abschluss kamen die Heidenauerinnen bis zum Pausenpfiff auf 18:17 heran.
In der Kabine war allen klar: Diese zwei Punkte bleiben hier! In der zweiten Hälfte sollte noch einmal alles gegeben werden, um den Vorsprung wieder auszubauen und den starken Start nicht ungenutzt zu lassen.
Zurück auf der Platte blieben die Schiebockerinnen zwar stets in Führung und hielten einen Abstand von ein bis vier Toren, doch ein 4-Tore-Lauf der Gäste brachte die Partie fünf Minuten vor Schluss noch einmal ins Wanken. Heidenau gelang somit der 28:28-Ausgleich.
Es folgte eine Schlussphase, die nichts für schwache Nerven war: Die Gastgeberinnen zogen noch einmal auf zwei Tore davon, doch Heidenau konterte postwendend zum 30:30 – 100 Sekunden vor dem Ende. Das bessere Ende hatten jedoch die Hausherrinnen: Sie erzielten den entscheidenden Treffer zum 31:30 und verteidigten den Vorsprung, da Heidenau der letzte Wurf misslang.
Mit diesem hart umkämpften 31:30-Erfolg feierten die Schiebockerinnen ihren fünften Sieg in Folge und gehen weiterhin ungeschlagen in die Herbstpause. (lklö)
Worte des Trainers:
Es war der erwartet schwere Gegner. Nach starkem Beginn haben wir in der Abwehr nicht mehr mit dem erforderlichen Aufwand verteidigt und im Angriff haben wir zu viele Fehlpässe gespielt. Dass wir trotz der vielen Fehler nicht in Rückstand geraten sind, zeigt unsere positive Entwicklung. Kompliment aber auch nach Heidenau, die uns alles abverlangt und nie aufgegeben haben.
Für den VfB spielten: Leandra Gierth (2), Leonie Klösel, Julia Ozimkowska (4), Madeleine Lugenheim, Veronika Parth (6), Alina Maria Pischel (Tor), Sophia Merkel, Frigga Boden, Nina Dybowski (5), Paula Simke (9), Nele Eisold (3), Tessa Sensch, Finja Timm (2)









Bilder (c) Freya Boden, Olaf Gabler




