VfB 1999 Bischofswerda – HBC Wittenberg 43:24 (22:13)
Nachdem im Dezember die ursprüngliche Begegnung krankheitsbedingt durch die Gäste abgesagt werden musste, fand nun am 01. März 2026 das letzte Vorrundenspiel gegen die unbekannte Mannschaft des HBC Wittenberg statt. Nachdem am vergangenen Wochenende in Zwickau keine spielerische Glanzleistung abgeliefert wurde, sollte nun in eigener Halle eine ansprechendere Leistung geboten werden. Von Beginn an sollte das Tempo hochgehalten und viel Bewegung ohne Ball gezeigt werden.
Der Beginn verlief auch gleich nach den Vorstellungen der Bischofswerdaerinnen. Die schnelle 2:0-Führung durch Melina-Jolie Lalurny und Frigga Boden konnte durch ein weiteres Tor von Frigga Boden und einem Treffer von Martha Huhnstock auf 4:1 in der dritten Spielminute ausgebaut werden. Bereits da zeigte sich aber, dass die Gäste die Punkte nicht kampflos dem VfB überlassen werden. Binnen einer Minute stellten sie den Anschluss zum 4:3 wieder her und konnten bis zum 8:7 den Anschluss halten. Für die Gastgeber zeigten in dieser Phase besonders Helene Lieschke und Melina-Jolie Lalurny ihre Torgefahr. Letztere konnte auch die Treffer zur 10:7-Führung beisteuern, was die Gäste zur ersten Auszeit veranlasste. Diese wurde auch von Seiten der Gastgeber genutzt, um weiterhin das Tempospiel einzufordern und trotz gegnerischer Härte in die Tiefe zu gehen. Besonders Larissa Klose trat nun vermehrt als Torschützin und Vorlagengeberin in Erscheinung und bediente ihre Mitspielerinnen. Am Kreis konnte dadurch Jette Eisold freigespielt werden und von den Außenpositionen zeigten Tessa Sensch, Finja Timm und Luci Förster ihre Torgefahr. In der Abwehr wurde zudem verschoben, zugepackt und gut antizipiert. Nach 20 Spielminuten betrug der Vorsprung dadurch bereits acht Tore beim 19:11. Beim Spielstand von 22:13 ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause. In dieser wurde von Trainer Sebastian Hartmann gefordert, weiter mutig zu verteidigen und das Tempo im Umkehrspiel weiter hochzuhalten.
Die Schiebockerinnen setzten diese Vorgaben auch gleich bravourös um. In der 33. Spielminute mussten die Gäste bereits ihre zweite Auszeit nehmen, nachdem die Gastgeberinnen nach Toren von Martha Huhnstock, Finja Timm, Helene Lieschke, Amelie Läsker und Melina-Jolie Lalurny auf 30:15 enteilen konnten. Doch auch durch diese Unterbrechnung ließen sich die VfB-Mädels nicht beirren und drückten weiter auf das Gaspedal. Nach weiteren Toren von Frigga Boden und Leni Meißner stand es kurze Zeit später bereits 36:16 für den VfB 1999 Bischofswerda. In der Defensive konnten weiterhin Ballgewinne in schnelle Torerfolge umgemünzt werden und Maya John zeigte sich als sicherer Rückhalt. In der Folgezeit wurde nun, aufgrund des deutlichen Vorsprungs, die letzte Konsequenz vermisst. Die weiterhin verbissen kämpfenden Gäste aus Wittenberg gaben sich nicht auf und ließen keine weitere Erhöhung der VfB-Führung zu. Nach weiteren Toren von Helene Lieschke, Tessa Sensch und Larissa Klose setzte Melina-Jolie Lalurny mit dem 43:24 den Schlusspunkt. Durch den deutlichen Erfolg bleiben die Schiebockerinnen weiterhin mittendrin im Kampf um die Podestplätze. Der USV Halle, welcher bisher erst drei Punkte abgeben musste und am 22. März 2026 noch im Wesenitzsportpark gastiert sowie die Mannschaft des HC Rödertal kämpfen zusammen mit unseren Mädels um die Medaillen. Nach dem Spieltag steht bereits fest, dass eine Medaille definitiv in Bischofswerda landet, da der Vorsprung auf Rang vier bei noch drei Spielen bereits neun Punkte beträgt. Am kommenden Wochenende geht es zum VfL Meißen, wo mit weiteren zwei Punkten der Kampf um die Platzierungen weiter offen gehalten werden soll. Gespielt wird am Samstag, den 07. März 2026 um 15.00 Uhr in der Sporthalle Heiliger Grund.
„Mit der heute gezeigten Leistung können wir sehr zufrieden sein. Wir haben gut verteidigt, stets besonnen und diszipliniert gespielt sowie trotz hohem Tempo die notwendige Ruhe gezeigt. Hier gilt es, in den kommenden Spielen anzuknüpfen,“ zeigte sich Trainer Sebastian Hartmann zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.
Es waren erfolgreich: Maya, Luci, Amelie, (Caya), Helene, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Leni, Martha, Jette, Tessa, Leni, Finja.











Bilder (c) Freya Boden




