Mit viel Krampf zum nächsten Auswärtssieg
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BSV Sachsen Zwickau – VfB 1999 Bischofswerda 24:34 (8:14)

Nach dem zuletzt überzeugenden Auftritt gegen die SG Zschorlau/Schneeberg wartete die gut ausgebildete, junge Mannschaft aus Zwickau auf die Schiebockerinnen. Die zweite Ferienwoche wurde zuvor genutzt, um gut vorbereitet in den letzten Saisonabschnitt zu gehen. Zudem sollte durch das erhöhte Trainingspensum die lange Spielpause etwas ausgeglichen werden. Bereits in der Hinrunde konnten die VfB-Mädels nach langen Pausen nur selten mit Spielfreude überzeugen. Zudem galt es. die Gastgeber nicht zu unterschätzen. Diese hatten nichts zu verlieren und konnten befreit aufspielen. Die Bischofswerdaerinnen durften sich keinen Ausrutscher leisten, um den Kontakt zu den Erstplatzierten Teams aus Halle und Großröhrsdorf nicht zu verlieren.

In der Abwehr begannen die, an dem Tag in gelb auflaufenden Spielerinnen aus Bischofswerda, sehr konzentriert und diszipliniert. Die Zwickauerinnen konnten nur selten eine gute Wurfmöglichkeit erspielen und kamen bis zur zehnten Spielminute nur zu zwei Treffern. Die VfB-Mädels konnten bis dahin bereits fünf Treffer erzielen. Gingen aber bereits bis dahin sehr fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um und wirkten im Angriffsspiel insgesamt behäbig und unentschlossen. Bis zur zwanzigsten Spielminute kamen somit nur zwei eigene Treffer hinzu. Die BSV-Spielerinnen nutzten dies zum 7:7 Ausgleich und anschließend gar zur ersten Führung (8:7). In den verbleibenden Spielminuten bis zur Halbzeitpause zeigten die Schiebockerinnen dann endlich ihr wahres Gesicht, kamen insbesondere aus einer gut agierenden Abwehr zu einfachen Toren im Umkehrspiel, konnten bis zum Seitenwechsel sieben eigene Tore erzielen und ließen zudem kein Gegentor mehr zu. Beim Spielstand von 8:14 ging es in die Kabinen, in welcher sich Trainer Sebastian Hartmann über das Angriffsverhalten nur wenig zufrieden zeigte. Insbesondere im Angriffsspiel sollte mehr Zielstrebigkeit und vor allem Bewegung gezeigt werden.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst jedoch ein ähnliches Bild wie in Halbzeit eins. Im Positionsangriff wurde anstatt, den sich bietenden Raum zu nutzen, stets mit wenig Bewegung auf die Abwehr gegangen, zudem zeigte man beim Passspiel eine ungewohnte Ungenauigkeit. Damit kamen auch die Zwickauerinnen zu einfachen Toren und konnten bis zum Spielstand von 15:21 den Abstand bei sechs Toren halten. In den folgenden fünf Spielminuten sorgten die VfB-Mädels mit einem 1:6-Lauf für die Vorentscheidung beim 16:27. Die Schlussphase verlief erneut ausgeglichen. Die jungen Zwickauerinnen gaben sich nie auf und kämpften verbissen um jedes Tor. Den Schiebockerinnen merkte man die Trainingsbelastung der Woche an.

„Uns fehlte heute nahezu über die gesamte Spielzeit die notwendige Übersicht im Angriffsspiel sowie das Tempo und die Bewegung im Positionsangriff. In der Abwehr haben wir hingegen über weite Strecken überzeugt. Kommende Woche, im Nachholespiel gegen den HBC Wittenberg, benötigen wir eine deutliche Leistungssteigerung in eigener Halle, um die nächsten zwei Punkte einzufahren,“ zeigte sich Trainer Sebastian Hartmann kritisch mit der Leistung seiner Mannschaft.

Am Sonntag treffen die VfB-Mädels um 11.00 Uhr auf die Mannschaft aus Wittenberg. Über lautstarke Unterstützung würde sich die Mannschaft freuen. (shar)

Es waren erfolgreich: Maya, Luci, (Caya), Helene, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Leni, Martha, Jette, Tessa, Finja.

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