VfB Bischofswerda II verpasst Tabellenführer Radeberg den ersten Fleck auf der weißen Weste
Home 9 News 9 VfB Bischofswerda II verpasst Tabellenführer Radeberg den ersten Fleck auf der weißen Weste

VfB Bischofswerda II – Radeberger SV II 29:25 (14:12)

Am Samstag trafen die Frauen des VfB Bischofswerda II auf den noch ungeschlagenen Tabellenführer Radeberger SV. Für dieses Spiel hatte man sich einiges vorgenommen. Trainer Enrico König hatte die Marschroute im Vorfeld klar vorgegeben: Aus einer stabilen Abwehr heraus und mit strukturierten Angriffen wollte man die Bierstädterinnen von Beginn an unter Druck setzen.

Dieses Vorhaben setzte die Mannschaft direkt nach dem Anpfiff konsequent um. Über die Zwischenstände 1:0 (1.), 4:2 (7.), 7:3 (10.) bis zum 10:5 (14.) erspielte sich der VfB eine frühe Führung. Ab der 20. Minute schlichen sich jedoch erste Unkonzentriertheiten und technische Fehler ein, die der Radeberger SV mit schnellen Gegentoren nutzte, um wieder in Schlagdistanz zu kommen. So ging es beim Stand von 14:12 mit einer knappen Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

In der Kabine war die Marschrichtung klar: wieder konzentrierter spielen und das Spielgeschehen an sich reißen. Dies gelang auch umgehend. Bis zur 39. Minute konnte der VfB seinen Vorsprung auf sechs Tore zum 21:15 ausbauen. Diesen Abstand verwaltete man einige Minuten, ehe Radeberg ab der 44. Minute wieder besser ins Spiel fand.

In der Schlussphase entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, ein kämpferisches Spiel, das den Namen Derby mehr als verdiente. Kurz vor Schluss wurde es auch noch einmal hitzig, als der Radeberger Trainer empört auf die Unparteiischen zulief, was auch nach dem Spiel noch für Gesprächsstoff sorgte.

Sportlich legte Radeberg in den letzten Minuten noch einen 0:4-Lauf hin und verkürzte damit den Vorsprung der Gastgeberinnen deutlich. Die Frauen des VfB Bischofswerda II gaben sich jedoch zu keiner Zeit auf und kämpften bis zum Schluss. Nach kräftezehrenden 60 Minuten durfte schließlich ein verdienter 29:25-Heimsieg bejubelt werden und damit die erste Niederlage für den Tabellenführer aus Radeberg.

Nach dem Spiel legte der Radeberger SV Einspruch ein und verwies auf eine Szene, in der man sich durch die Unparteiischen benachteiligt fühlte. Die geschilderte Situation lässt sich jedoch nur schwer mit dem tatsächlichen Spielverlauf in Einklang bringen. Es bleibt also abzuwarten, wie über den Einspruch entschieden wird.

Fazit: Mit einer über weite Strecken kämpferischen und, abgesehen von etwa zehn Minuten in der ersten Halbzeit, sehr konzentrierten Leistung belohnten sich die Frauen des VfB Bischofswerda II am Ende selbst. Trainer Enrico König zeigte sich nach dem Spiel sichtlich stolz und zufrieden mit seiner Mannschaft.

Für den VFB siegreich spielten: Julia (4), Nadine (7), Hannah, Anne-Marie (1), Elena (3), Elaine (8), Freya (2), Anett, Alexandra (2), Casandra (2), Tor: Feli, Monique und Katharina

Bilder (c) Olaf Gabler

Aktuelle Beiträge

Tags

Archiv

Share This