HC Leipzig II – VfB 1999 Bischofswerda 30:34 (14:18)
Das erste Auswärtsspiel des Jahres führte die Mannschaft von Trainer Sebastian Hartmann zur zweiten Mannschaft des HC Leipzig. Bereits im Hinspiel waren die Leipzigerinnen ein unbequemer Gegner, der nach ausgeglichener erster Halbzeit am Ende mit 31:23 besiegt werden konnte. In der Abwehr sollten die Messestädterinnen mit einer kompakten Abwehr am Torewerfen gehindert werden, im Angriff sollte mit Überzeugung der Gegner unter Druck gesetzt werden.
Nach zunächst ausgeglichenem Beginn, bis zum 2:2, konnten sich die Schiebockerinnen nach Toren von Leni Meißner, Melina-Jolie Lalurny, Helene Lieschke und Larissa Klose auf 2:5 absetzen. Dieser Vorsprung konnte zunächst bis zum 4:7 gehalten und im Anschluss, nach Toren über den Kreis von Amelie Läsker und von der rechten Außenbahn durch Frigga Boden, auf 6:11 ausgebaut werden. In der Abwehr wurden gegnerische technische Fehler provoziert und auch Maya John zeigte tolle Paraden. Im Angriff wurde der Ball gut laufen gelassen und von allen Positionen wurde Torgefahr ausgestrahlt. Beim Stand von 9:14 nahm der Heimtrainer seine erste Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Auch wenn im Angriff bereits einige gute Einwurfmöglichkeiten liegen gelassen wurden, gab es auf Seiten der Gäste nur wenig Gesprächsbedarf. Die mittlerweile eingewechselten Tessa Sensch und Caya Weger wussten ebenfalls zu überzeugen und trafen nach sehenswerten Durchbrüchen. Beim Stand von 14:18 ertönte das Pausensignal und nach kurzer Verschnaufpause wurden die Seiten gewechselt.
Der Start in die zweite Halbzeit konnte aus Sicht der Bischofswerdaerinnen auch als gelungen bezeichnet werden. Insbesondere über die linke Angriffsseite wurde gut abgeräumt und Tore von Finja Timm und Helene Lieschke sorgten für eine 16:23-Führung. In der Abwehr ließen die VfB-Mädels nun aber die letzte Konsequenz vermissen, was die Leipzigerinnen zu sogenannten einfachen Toren nutzten. Im Angriff fand man aber stets die richtige Lösung und konnte entweder eine gute Einwurfmöglichkeit erspielen oder war nur auf Kosten eines Strafwurfs zu stoppen. Dadurch konnte die Führung bis zum 21:27 in der Höhe verteidigt werden. Nun folgte aber einer hektische Phase, welche die Leipzigerinnen zu nutzen wussten und auf 27:30 verkürzen konnten. Trotz des geschmolzenen Vorsprungs hatten die Spielerinnen des VfB aber die passende Antwort parat und konnten durch Tore von Larissa Klose und Luci Förster wieder auf 28:33 vorentscheidend enteilen. Am Ende stand ein 30:34, welches vom Ergebnis vielleicht knapper war, als der Spielverlauf. (shar)
„Wir wussten um die schwere der Aufgabe und ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Auch wenn wir in der Chancenverwertung teilweise etwas schludrig waren, wurde die Aufgabe sehr souverän gelöst. Dennoch gilt es weiter an unseren Schwächen zu arbeiten, um unsere gute Ausgangsposition im Kampf um die Medaillenränge nicht einzubüßen,“ gab sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Spiel zufrieden. Am kommenden Wochenende gastiert die Mannschaft der SG Zschorlau/Schneeberg im Wesenitzsportpark. Anwurf ist dabei zu ungewohnter Zeit um 18.00 Uhr, da an dem Wochenende die Halle vorrangig durch den Fußball belegt ist. Die Mannschaft freut sich auf lautstarke Unterstützung von ihren Fans.
Es waren erfolgreich: Maya, Luci, Amelie, Caya, Helene, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Leni, Martha, Jette, Tessa, Leni, Finja.








Bilder (c) Olaf Gabler




