SF 01 Dresden – VfB Bischofswerda 33:29 (17:11)
Am vergangenen Sonntag fuhr unsere erste Frauenmannschaft in die Landeshauptstadt zur ersten Vertretung der Sportfreunde 01 Dresden. Anwurf war um 18:00 Uhr.
Zunächst verlief die Partie sehr ausgeglichen – so stand es nach 13 gespielten Minuten 6:6. Danach begann eine Schwächephase der Schiebockerinnen, in welcher die Gastgeberinnen zunächst auf drei Tore und dann auf fünf Tore davonziehen konnten. Man konnte sehen, dass die VfB-Frauen zunehmende Probleme mit dem harzfreien Ball und der gegnerischen Torfrau bekamen. Gut herausgespielte Chancen konnten leider nicht verwandelt werden, und so nahm Trainer Sebastian Hartmann nach 22 Minuten bei einem Spielstand von 13:8 die erste Auszeit. Diese hat jedoch nur bedingt gewirkt: Die Sportfreunde konnten den Abstand von fünf Toren bis zur Halbzeit halten, und so ging es mit einem 17:11 in die Halbzeitpause.
Zurück auf der Platte konnten die VfB-Frauen ihre Probleme leider nicht abstellen und die Gastgeberinnen konnten Tor um Tor davonziehen. So gab es die zweite Auszeit unsererseits in der 39. Minute beim Spielstand von 22:14. Danach konnten die Schiebockerinnen zwar immer wieder gute Aktionen verbuchen, doch man bekam die Dresdnerinnen nicht in den Griff. Schlussendlich konnte man den Vorsprung zwar auf vier Tore verkürzen, musste sich jedoch mit einem ernüchternden 33:29 zufriedengeben.
Nun heißt es, an den Schwachstellen zu feilen, um am Samstag, den 07.02., gegen den HC Rödertal II wieder angreifen zu können. (lklö)
Worte des Trainers: Über den Auftritt meiner Mannschaft bin ich sehr enttäuscht. Zum einen wurden im Angriff viele Bälle weggeworfen, zum anderen war in der Abwehr stellenweise keine Einstellung zu sehen. Immer wieder die gleichen Fehler und taktisch indiszipliniert. Hier müssen wir kommenden Samstag ein ganz anderes Gesicht zeigen, um gegen Rödertal nicht unterzugehen. Allerdings können wir da befreit aufspielen, was es einigen vielleicht wieder leichter macht, sich an Vorgaben zu halten.
Für den VfB spielten: Leandra Gierth (3), Leonie Klösel (4), Madeleine Lugenheim (1), Annegret Lüttke, Alina Pischel (Tor), Anastasia Naboka (7), Sophia Merkel (1), Nina Dybowski (5), Emmie Schulz , Tina Ludewig-Hermsdorf (3), Paula Simke (3), Nele Eisold (2), Marie Rubin








