VfB Bischofswerda II – Lok Schleife 45:20 (18:12)
Am Samstag trafen die Frauen des VfB Bischofswerda II auf den aktuell mit 10:18 Punkten auf Platz 9 stehenden SV Lok Schleife. Leichtfertig wollte man das Spiel nicht angehen oder den Gegner unterschätzen. Im Gegenteil. Von Beginn an wollte man zeigen, wer im Wesenitzsportpark zu Hause ist.
So startete die Mannschaft auch mit einer über weite Strecken strukturierten und aggressiven Abwehr, aus der sich direkt die ersten schnellen Konter entwickelten. Auch das Angriffsspiel wurde sauber ausgespielt und die sich bietenden Chancen treffsicher genutzt. Allerdings waren auch die Gäste in dieser Phase bemüht, das Spiel offen zu gestalten. So verlief der erste Teil der ersten Halbzeit über die Stationen 1:1 (1.), 3:3 (4.), 7:6 (11.) und 8:8 (15.) recht ausgeglichen.
Dies veranlasste Trainer Enrico König zu seiner ersten Auszeit. Darin forderte er seine Spielerinnen auf, noch eine Schippe draufzulegen, um sich eine sichere Zwei- bis Drei-Tore-Führung zu erarbeiten. Dies gelang jedoch nicht sofort, denn im darauffolgenden Angriff erzielten die Frauen des SV Lok Schleife noch einmal die 8:9-Führung.
Dies sollte allerdings die letzte Führung der Gäste an diesem Tag bleiben. Denn nun zündeten die Frauen des VfB Bischofswerda II den Turbo und zogen Tor um Tor davon: 10:9 (18.), 13:10 (22.), 16:11 (27.) und schließlich 18:12 (30.). Mit dieser komfortablen Sechs-Tore-Führung ging es in die Halbzeitpause.
In der Pause schwor sich das Team gemeinsam auf die zweite Hälfte ein. Allen war klar, jetzt nicht nachzulassen und weiterhin sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Druck zu machen.
Dies gelang in der zweiten Halbzeit souverän. Was die Zuschauer in den letzten 30 Minuten zu sehen bekamen, war starker Einbahnstraßenhandball in Richtung des gegnerischen Tores. Immer wieder konnten in der Abwehr Bälle gewonnen werden, die anschließend durch schnelle Konter in leichte Tore umgewandelt wurden. Über die Stationen 20:14 (34.), 23:16 (39.), 25:17 (42.) und 37:17 (51.) erarbeitete man sich schließlich einen eindrucksvollen Heimsieg, bei dem sich jede Spielerin auch in die Torschützenliste eintragen konnte.
Mit dem Schlusspfiff war jeder Spielerin sowohl die Freude über den 45:20-Sieg als auch die Erschöpfung nach großem Kampf und Einsatz ins Gesicht geschrieben.
Fazit: Mit einer kämpferischen und nahezu fehlerfreien Leistung belohnten sich die Frauen des VfB Bischofswerda II am Ende selbst mit einem in dieser Höhe verdienten und sensationellen Heimsieg.
Für den VFB siegreich spielten: Julia (2), Cornelia, Nadine (10), Hannah (1), Anne-Marie (1), Elena (4), Elaine (8), Anett (3), Alexandra (6), Casandra (10), Tor: Felicitas und Katharina







Bilder (c) Freya Boden




