Zwei Punkte, mehr nicht
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SG Bischofswerda/Obergurig – SSV Stahl Rietschen (31 : 21)

Letztes Wochenende bestätigte es sich wieder einmal: Auswärts haben wir unsere Form noch nicht gefunden. Schon in der letzten Saison hatten wir große Probleme, den starken mittelsächsischen Mannschaften in ihren Hallen das Wasser zu reichen. In der Ostsachsenliga 2012/2013 scheint es für uns nicht anders zu laufen, wie man an den bisherigen Auftritten in der Fremde, insbesondere bei der 27:18 – Pleite in Neugersdorf, gesehen hat. Um wenigstens die Heimbilanz beizubehalten, musste am Samstag ein Sieg gegen die Jungs von Stahl Rietschen her.Im Angriff kamen wir gegen die ambitionierten Gäste mit ihrer guten Deckung kaum an. Zum Glück war im Laufe der letzten Woche ein Umdenken erfolgt. Es sollte endlich mal wieder schnelles Konterspiel aufgezogen werden. Flott gingen wir mit 6:1 in Führung, da merkt man gleich, was ein schnelles Spiel ausmachen kann. In der Folge stellten wir die Angriffsbemühungen stark ein, und wir konnten von Glück reden, dass Rietschen das Kunststück fertigbrachte, ein wenig schlechter zu spielen als wir. Besonders mit der Deckung hatten die Gäste so ihre Probleme und hatten zur Halbzeit nur sieben Tore auf der Anzeigetafel stehen. Wir mit unseren sechs Toren mehr und sehr verhaltener Spielweise konnten aber keineswegs glücklicher sein. Mit wesentlich mehr Dynamik gingen wir in den zweiten Abschnitt, und, wenn man etwas übertreiben will, kann man sagen, dass wir ein echtes Angriffsfeuerwerk abbrannten. Über die Stände von 15:10 und 21:14 verbuchten wir beim Stand von 28:15 unsere höchste Führung. Allerdings stellten sich vermehrt Probleme in der Abwehr ein. Somit kam der Toptorschütze der Rietschener, Jonas Gottschling, zu mehreren einfachen Treffern aus dem Rückraum. Ohne weitere nennenswerte Aktionen ging das Spiel mit dem Ergebnis von 31:21 zu Ende. Die Fans schienen zufrieden zu sein, denn zumindest im zweiten Durchgang zeigten wir teilweise unser wirkliches Potenzial. Nächste Woche gegen die SG Strahwalde/Eibau ist so eine Leistung aber über die ganze Spielzeit von Nöten.

(MM)

Es spielten:
Toni Herrmann – Paul Krebs (3), Amin Langer, Max Melzer (1), Karl Jung (4), Carsten Deichmann, Florian Reißig (6), Dennis Vogel (7), Florian Fiedler (6), Leonard Zwätz und Leonhard Römer (4).MV: Rocco Mehnert, Sebastian Schür

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