Saisonziel nach Doppelspielwochenende erreicht
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VfB Bischofswerda – Görlitzer HC 25:22 (13:06)

Aufgrund einer schulischen Veranstaltung von einigen Spielerinnen Anfang des Jahres wurde die Begegnung gegen den BSV Sachsen Zwickau zu Saisonbeginn auf den Tag nach dem Spiel gegen den Görlitzer HC verlegt. Somit hatten die Bischofswerdaerinnen zwei Heimspiele innerhalb von weniger als 24 Stunden. Den Beginn machte die Begegnung gegen die Mannschaft aus Görlitz, welche im Hinspiel deutlich mit 39:22 geschlagen werden konnte. Die Gastgeber wollten mit viel Konzentration und Entschlossenheit in das Doppelspielwoche starten, wohl wissend, dass die Gäste in der Rückrunde bereits beachtliche Ergebnisse erzielen konnten.

Doch von der ersten Spielminute wirkte das Angriffsspiel äußert zerfahren und verkrampft. Konnte dennoch ein gute Einwurfmöglichkeit erspielt werden, scheiterte man zu oft an der gegnerischen Torfrau. Ein mageres 2:2 nach sechs Spielminuten war der daraus resultierende Spielstand. Im Anschluss konnte Tessa Sensch mit zwei sehenswerten Treffern auf 4:2 erhöhen, ehe Larissa Klose, Helene Lieschke und Meline-Jolie Lalurny bis zur 20. Spielminute den Vorsprung bis zum 11:4 weiter ausbauen konnten. Grundstein war dabei auch eine bewegliche Abwehr um eine toll haltende Kristin Dammer. Nach dem Tor von Amelie Läsker zum 12:4 war die Führung erstmals acht Tore, im Anschluss war die Mannschaft gedanklich aber offenbar schon in der Kabine, da bis zur Pause die technischen Fehler wieder zunahmen. In der Halbzeitpause wurde in der Abwehr mehr Konzentration gefordert und im Angriffsspiel wurde die fehlende Laufbereitschaft ohne Ball angesprochen. Beides musste in Hälfte zwei verbessert werden, um die Gäste nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen.

Doch anstatt das Tempo nach der Pause nochmal zu erhöhen, wirkte es so, als wenn das Ergebnis lediglich verwaltet werden sollte. Erst in der 29. Spielminute gelang Luci Förster der erste Treffer in der zweiten Halbzeit zum 14:6. Dieser Abstand konnte bis zum 18:10 in Spielminute 34 gehalten werden, im Anschluss gesellten sich aber zu den Fehlern im Angriff auch Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten im Abwehrspiel. So konnten die Gäste bis auf 18:14 verkürzen, was bei den VfB-Mädels aber zu einem kleinen Ruck führte. Drei Tore durch Larissa Klose, Melina-Jolie Lalurny und Luci Förster sorgten wieder für etwas Entspannung bei den Anhängern der Schiebockerinnen. Bis zum 24:17, nach 48 Spielminuten, konnte dieser Vorsprung gehalten werden. Im Anschluss gelang außer einem rigorosen Torwurf von Helene Lieschke gar nichts mehr. Die Abwehr fand nicht mehr statt und die Gäste wurden förmlich zum Torewerfen eingeladen, was erst mit dem Schlusspfiff beim 25:22 endete. Somit wurde die erste Aufgabe des Wochenendes wenig glanzvoll gemeistert.

„Im Spiel gegen Görlitz hat die letzte Überzeugung und der letzte Biss gefehlt. Wo wir noch bis zur Pause in der Abwehr gut gearbeitet haben, wurden wir auch hier in der zweiten Hälfte nachlässig. Im Angriff war vieles Stückwerk und wir sind nie richtig in unser druckvolles Angriffsspiel gekommen. Am Ende zählen aber die zwei Punkte und diese waren nie in Gefahr. Auch mit einer eher durchwachsenen Leistung muss man mal zufrieden sein,“ äußerte sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Spiel.

 

 

 

(c) Alle Bilder Falk Forgbert

VfB Bischofswerda – BSV Sachsen Zwickau 37:21 (19:10)

Am Sonntag kam es nun zum Nachholspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau. Diesen gelang erst ein Saisonsieg und die Favoritenrolle war klar verteilt. Doch genau dies wurde in der Kabine vor dem Spiel angesprochen. Die VfB-Mädels sollten das Spiel mit noch mehr Entschlossenheit angehen und der vermeidliche Sieg sollte nicht bereits im Vorfeld im Kopf gefeiert werden. Besonders die durchwachsene Leistung am Vortag sollte Warnung genug sein, jeden Gegner mit dem nötigen Respekt zu begegnen.

Diese Vorgabe setzten die Mädels von Beginn auch gleich sehr gut um. Bereits in der siebten Spielminute nahmen die Gäste beim Stand von 6:1 die erste Auszeit. Auch in der Folgezeit fanden Luci Förster, Helene Lieschke und Larissa Klose die Lücken im Deckungszentrum oder Melina-Jolie Lalurny und auch Amelie Läsker wurden an der Kreisposition in Szene gesetzt. Tor um Tor konnte sich abgesetzt werden und die Spielfreude, welche noch am Vortag abhandengekommen war, wurde wiederentdeckt. Selbst die ein oder andere Nachlässigkeit im Abwehrspiel konnte durch ein tolles Umkehrspiel ausgemerzt werden. Zur Pausensirene stand bereits ein deutliches 19:10 auf der Anzeigetafel und die Halbzeit wurde genutzt, um Kraft für die vierten 25 Spielminuten am Wochenende zu sammeln und kleinere taktische Dinge anzusprechen.

Auch wenn weiterhin nicht alles wie gewünscht funktionierte, konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden und Frigga Boden, Tessa Sensch, Louisa Rücker und Linda Hartmann konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Über die Stationen von 24:12, 29:15 und 33:18 wurde einem deutlichen Heimsieg entgegengesteuert. Am Ende sorgte ein 37:21 für zwei weitere Punkte auf der Habenseite, was wenigstens Platz vier in der Endabrechnung bedeutet und damit die direkte Qualifikation für die kommende Spielzeit einhergeht. Die verbleibenden zwei Spiele gegen Chemnitz und Leipzig sollen nun dazu genutzt werden, einen Podestplatz zu erreichen. Bis es damit weitergeht, steht aber zunächst der Prager Handball-Cup auf dem Programm. Am kommenden Donnerstag begibt sich die Mannschaft hierfür in die tschechische Landeshauptstadt, um bis Ostermontag mit 87 weiteren Mannschaften in der Altersklasse weibliche Jugend C neue Erfahrungen zu sammeln und unvergessliche Erlebnisse mitzunehmen.

„Bereits zwei Spiele vor Ende unser Saisonziel erreicht zu haben, macht mich sehr stolz. Die Mannschaft hat die doppelte Herausforderung vielleicht nicht mit dem nötigen Glanz, aber mit einer beeindruckenden Souveränität gemeistert. Nun freuen wir uns auf ein phantastisches Osterwochenende in Prag und anschließend gilt die Konzentration den verbleibenden zwei Spielen, wo wir mit nur einem Sieg den zweiten Platz in der Endabrechnung erreichen können. Aufgrund der Altersstruktur in der Mannschaft wäre dies eine sensationelle Leistung,“ blickt Trainer Sebastian Hartmann optimistisch nach vorn.

Es waren am Wochenende erfolgreich: Kristin, Amelie, Luci, Emma, Annalena, Linda, Louisa, Amelie, Helene, Larissa, Frigga, Melina-Jolie, Leni, Franziska, Jette, Tessa

 

 

 

(c) Alle Bilder Olaf Gabler

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