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Auch Jennifer konnte bereits nach Ihrer Babypause bereits wieder auf dem Spielfeld mitwirken. Mehr könnt ihr wie gewohnt in den folgenden Zeilen erfahren.

Hallo Jennifer, wann und wie bist du zum Handballsport gekommen?

Es ist nicht mehr ganz leicht das nachzuvollziehen, weil das unglaubliche 25 Jahre her ist, aber ich meine, dass beim Sportunterricht in der Schule für den Bereich Handball beim TBSV Neugersdorf geworben wurde. Erst hatte ich kein Interesse aber etwas später bin ich dann doch mal zum Probetraining gegangen und nie wieder los gekommen. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut und werde auch meinen Kindern den Vereinssport nahe legen, da er einem so unglaublich viel geben kann. 

Was waren deine Stationen im Erwachsenenbereich und wie bist du beim VfB gelandet? An welche Spiele erinnerst du sich besonders gern?

Mit einem tollen Mannschaftsgefüge und einer sehr erfolgreichen Zeit in der Jugend, wurden die Karten im Erwachsenenbereich neu gemischt. Beim TBSV begann ich zunächst in der 2. Mannschaft, wurde aber recht schnell in die 1. hoch gezogen. Es hat eine Weile gedauert sich dort zu etablieren und mit den unterschiedlichsten Charakteren eine Einheit zu bilden, doch über die Jahre gelang dies immer besser, sodass  ich mich zu einer Spielmacherin mit Führungsqualitäten entwickeln konnte. Mit dem Sprung in die Verbandsliga gelang uns der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte im Frauenbereich. Und ich bin stolz ein Teil dieser Geschichte zu sein. 
Doch irgendwann wuchs der Drang, nochmal neue Wege im Handballsport gehen zu wollen. Neue Mädchen kennenzulernen, andere Trainingsmethoden, einen anderen Teamgeist, eine höhere Spielklasse, einfach eine neue Herausforderung. Außerdem versuchte ich über viele Jahre, trotz meines Wohnortwechsels nach Bautzen, zu jedem Training und jedem Spiel in Neugersdorf da zu sein, was finanziell wie auch psychisch immer mehr zur Belastung wurde und somit schaute ich vor ca. zwei Jahren mal in der Halle bei den Mädels des VfB vorbei. Und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. An der Mannschaft gefallen mir diese unübersehbare Spielfreude, der Zusammenhalt und der unbedingte Wille zu Gewinnen. Es war keine leichte Entscheidung meinen Heimatverein nach 25 Jahren zu verlassen, doch man kann sich im Leben nur weiterentwickeln, wenn man sich aus der Komfortzone heraus bewegt. 

Nach der Babypause konntest du bereits wieder einige Minuten gegen Leipzig-Mockau mitwirken. Wie war es nach der Pause wieder den Harz an den Fingern zu spüren?

Im Grunde war es einfach nur schön. Mir war zwar bewusst, dass ich lange noch nicht meine Form wieder hatte, aber ich war glücklich wieder mitwirken und Teil der Mannschaft sein zu dürfen. Als kleines Bonbon schaute mir meine Tochter auch das erste Mal beim Handballen zu. Das war schon immer ein kleiner Traum von mir. 

Was zeichnet dich auf dem Spielfeld besonders aus? Wo siehst du deine Stärken?

Ohne Fleiß, keinen Preis. Das war schon immer mein Motto. Mir ist bewusst, dass man nur mit Training gute Leistungen bringen kann und somit bin ich jemand, der anstatt 15 vorgegebenen Liegestützen meistens 18 macht. Ich würde auch niemals eine Übung vorzeitig abbrechen. Aufgeben gibt es nicht. 
Ansonsten zeichnet mich Teamgeist und viel Ehrgeiz aus. 
Auf dem Spielfeld bin ich vielseitig. Ich kann in die Tiefe gehen aber auch, trotz lediglich 1,65 m Körpergröße, aus dem Rückraum Tore erzielen.

Sieg gegen TuS Leipzig Mockau

Sieg gegen TuS Leipzig Mockau