VfB 1999 Bischofswerda – SSV Heidenau 41:30 (16:18)
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Zweite Halbzeit war für alle der Gradmesser . . .

Heute kam mit dem SSV Heidenau eine Mannschaft in den Wesenitzsportpark, mit der wir schon immer so unsere Schwierigkeiten hatten. Alle waren gewarnt  vor diesem Team. Vor allem auch, weil wir heute diverse Ausfälle zu verzeichnen hatten. Aber wir beklagen uns deshalb nicht und müssen mit den Gegebenheiten und mit der zur Verfügung stehenden Mannschaft das Beste daraus machen. Und außerdem sollte das unsere Mädels eigentlich noch mehr anstacheln, dieses Spiel zu gewinnen.
Es trat aber leider erstmal das Gegenteil ein. Nach viereinhalb Minuten führte der Gast aus Heidenau mit 3:0. Sie wunderten sich bestimmt selbst, wie einfach man gegen den Tabellenzweiten Tore erzielen konnte. Die Abwehrarbeit stimmte bei uns überhaupt nicht. Trainer Hartmann musste frühzeitig die erste Auszeit nehmen und erinnerte nochmals eindringlich daran, was in der Kabinen-Ansprache vorab erläutert wurde. Es wurde danach zwar etwas besser, aber die Heidenauer in Gefahr bringen, das war noch nicht zu erkennen. Uns so liefen unsere Damen permanent einem drei- oder vier Tore-Rückstand hinterher, unter anderem auch, weil sie immer wieder an einer sehr gut haltenden Gäste-Torhüterin scheiterten. Ein weiteres Problem war heute wieder die Siebenmeter-Quote. Vier Siebenmeter wurden in Halbzeit Eins nicht verwertet. Es konnte eigentlich nur besser werden.
Wahrscheinlich fand Trainer Sebastian Hartman in der Pause die richtigen Worte. Es kam ein ganz anderer VfB aus der Kabine. Eine Abwehrarbeit, die man sich schon von Anfang an gewünscht hätte und ein druckvolles Spiel nach vorn bestimmten jetzt das Geschehen bei unseren Mädels. Heidenau kam in den nächsten 7 Minuten nur einmal zum Torerfolg, wir dagegen 7-mal. Das war auch die Wende in diesem Spiel. Die Abwehr stand jetzt etwas sicherer und eroberte ein ums andere Mal Bälle der Gäste. Die dadurch zahlreichen Konter ermöglichten uns,  den nötigen Vorsprung zu erarbeiten. Hervorzuheben in dieser Phase sind Natascha Will, in ihrem unnachahmlichen Stil, aber auch Heidi Hennig aus dem Rückraum und Claudia Nauendorf, die fast alle Konter sicher verwandelten. Insgesamt ist das, was unsere Mädels in der zweiten Halbzeit zeigten das, was alle von Anfang an hätten sehen wollen und was auch unser Anspruch ist. Es verdeutlicht auch, dass trotz einiger Ausfälle die zur Verfügung stehenden Spielerinnen es ebenfalls zum Erfolg bringen können. Mit 41 erzielten Toren knackten unsere Mädels die eigene bisherige Tore-Höchstmarke von 39 Toren. Das Schlusswort von Trainer Sebastian Hartmann verweist deshalb darauf, was zu verbessern ist und fokussiert schon auf die nächste Aufgabe, die auch nicht einfacher wird: „Was uns zurzeit fehlt ist immer noch eine gewisse Konstanz in der Leistung, was auch die Trainingsbeteiligung wiederspiegelt. So haben wir in Halbzeit Eins völlig konfus verteidigt und zuvor getroffene Absprachen nicht eingehalten, entsprach Halbzeit Zwei die Art Handball wo wir am Ende hin wollen. Gute aggressive Abwehrarbeit sowie druckvolles Angriffsspiel. Nächste Woche gilt eben an dieses anzuknüpfen gegen eine Weinböhlaer Mannschaft, welche nach dem Fast-Abstieg 2017 unter Trainer Becker wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt ist. Aufgrund weiterer diverser Ausfälle in unserem Team wird dies keine leichte Aufgabe.“

Es spielten:  M. Denecke, M. Burkhardt, D. Förster, J. Richter (4), N. Beck (7), C. Nauendorf (4), A. Lugenheim (6), H. Hennig (3), L. Lösche (1), T. L. Hermsdorf (2), N. Will (11/3), D. Läsker (1)

Abwehr in der 2.Halbzeit - deutlich besser

Abwehr in der 2.Halbzeit – deutlich besser

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