Weibliche Jugend D gewinnt Ostdeutsche Meisterschaft beim „Cup der Meister“ in Stralsund
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Am vergangenen Wochenende führte die Reise der Mädels der D-Jugend und zahlreicher Eltern zum „Cup der Meister“ (Bestenermittlung der Neuen Bundesländer und Berlin) nach Stralsund. Bereits am Freitag startete die Mannschaft, kam am Nachmittag in der Jugendherberge in Stralsund an und nutze den restlichen Tag, um den Strand an der Ostsee kennenzulernen.

VFB DJw - Cup der Meister Stralsund 2023 VFB DJw - Cup der Meister Stralsund 2023

VFB DJw - Cup der Meister Stralsund 2023

Am Samstag (13.05.2023) hieß es dann zeitig aufstehen, frühstücken und um 09.30 Uhr erfolgte die Eröffnung mit allen zwölf teilnehmenden Mannschaften. Bereits hier zeigte sich die gute Organisation des Handballverbandes Mecklenburg-Vorpommern und des gastgebenden Vereins Stralsunder HV. Im Anschluss ging es an die zweite Spielstätte des Turniers, an welcher die Bischofswerdaerinnen ihre Vorrundenspiele bestreiten sollten.

VfB DJw - Cup der Meister Stralsund 2023

Im ersten Spiel des Tages traf man auf die Mannschaft des HV GW Werder (Vizemeister Brandenburg). In diesem Spiel erwischten die Mädchen des VfB auch gleich einen Start nach Maß. Nach einer schnellen 5:1 Führung wurden nach zehn Spielminuten beim 7:2 die Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Halbzeit wurde das Tempo hochgehalten und am Ende stand ein eindrucksvoller 15:5 Erfolg gegen die Vizemeister aus Brandenburg zu Buche. Im zweiten Spiel traf man auf den Thüringer HC (Vizemeister Thüringen). Auch in diesem Spiel drückten die jungen Mädels des VfB dem Spiel eindrucksvoll ihren Stempel auf und ließen den Thüringerinnen nicht den Hauch einer Chance. 12:1 wurde das zweite Vorrundenspiel gemeistert.

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Im dritten Spiel des Tages war der HSV Grimmen (Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern) der Gegner. Bereits im Vorfeld war klar, dass diese Mannschaft deutlich stärker einzuschätzen war als die ersten beiden Gegner. Dies zeigte sich auch am Spielverlauf. Beim 8:7, fünf Minuten vor Spielende, war der Ausgang noch völlig offen. Am Ende konnten die VfB-Mannschaft aber nochmal einen Gang zulegen und sicherten sich mit 12:7 den dritten Sieg im dritten Spiel. Im vierten Spiel hieß der Gegner TSV Rudow (Landesmeister Berlin). Auch in diesem Spiel konnte ein 13:9 Erfolg gefeiert werden. Allerdings war dieser Sieg sehr schmerzhaft, da sich die Berlinerinnen oftmals nur durch eine überharte Gangart in der Abwehr zur Wehr setzen konnten. Der Schmerz war anschließend aber schnell wieder verflogen, da man nun bereits sicher für die Finalrunde qualifiziert war. Im letzten Vorrundenspiel des Tages gegen den SV Union Halle-Neustadt (Vizemeister Sachsen-Anhalt) galt es dennoch nochmal alle Kräfte zu mobilisieren. Nach gutem Start (4:1 Führung) kam Halle besser ins Spiel. Besonders die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Doch diese konnte in der zweiten Halbzeit verbessert werden und mit 13:10 konnte auch dieses Spiel erfolgreich gestaltet werden.

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Mit fünf Siegen in fünf Vorrundenspielen wurden die vier Punkte aus den Spielen gegen den HSV Grimmen und SV Union Halle-Neustadt mit in die große Finalrunde genommen. In dieser warteten am Sonntag der Berliner TSC (Vizemeister Berlin) der Frankfurter HC (Landesmeister Brandenburg) und der BSV Sachsen Zwickau, welcher ebenfalls alle Vorrundenspiele erfolgreich gestalten konnte. Der Abend wurde anschließend zum Regenerieren und für einen Grillabend genutzt.

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Am Sonntag hieß es erneut zeitig aufstehen, schließlich stand um 09.40 Uhr das erste Finalrundenspiel gegen den Berliner TSC auf dem Programm. Diese wollten die VfB-Mädels mit einer offensiven Manndeckung überraschen, doch dies ging völlig nach hinten los. Bereits nach fünf Spielminuten stand eine 5:1 Führung auf der Anzeigetafel. Im Anschluss spielte man aber nicht mehr mit der notwendigen Konsequenz. Einfache Abwehrfehler und im Angriff wurde auch die nötige Durchschlagskraft vermisst. Zur Halbzeit zwar noch 6:4 in Führung liegend, wurde diese im Anschluss hergegeben. Somit stand es fünf Spielminuten vor Ende 8:8. Doch über eine nun wieder besser agierende Deckung konnte die verbleibende Spielzeit mit 3:0 gewonnen werden und das erste Finalrundenspiel endete 11:8 für Bischofswerda.

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Durch den Erfolg war nun eine Medaille in Greifweite. Mit einem Erfolg im nächsten Spiel gegen den Frankfurter HC wäre dem VfB sogar der Silberrang nicht mehr zu nehmen. Davon offenbar beflügelt, spielten sie eine unglaubliche erste Halbzeit. 8:0 lautete der Pausenstand.
Mit 12:4 zum Spielende stand somit fest, dass im letzten Spiel des Tages die beiden bisher verlustpunktfreien Mannschaften aus Sachsen die Ostdeutsche Meisterschaft unter sich ausmachen.

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Die Vorfreude, aber auch die Anspannung vor der Begegnung war groß. In der Kabine gab es letzte taktische Anweisungen und die letzten Kräfte galt es zu mobilisieren. Die taktischen Vorgaben in der Abwehr sollten auch von Beginn an fruchten. Für den Vizemeister aus Sachsen gab es kein Durchkommen und im Angriff wurden die wenigen sich bietenden Lücken konsequent genutzt. 4:0 hieß die schnelle Führung und zur Halbzeit lag der VfB mit 5:1 vorn. Auch wenn die Ersten bereits vom ganz großen Erfolg zu träumen begannen, in der Halbzeitpause wurde nochmal verdeutlicht, dass nichts entschieden ist und weiter eine solch beeindruckende Abwehrarbeit gezeigt werden sollte. Dies konnte auch größtenteils umgesetzt werden. Auch wenn der BSV zwischenzeitlich auf 8:6 verkürzen konnte, die Konzentration wurde weiter hoch gehalten und am Ende konnte auch diese Begegnung eindrucksvoll gegen einen starken Gegner aus Zwickau mit 9:6 gewonnen werden. Der Jubel kannte im Anschluss keine Grenzen und viele Spielerinnen hatten Tränen in den Augen, auch wenn sie sicher noch nicht realisiert haben, welch tollen Erfolg sie mit dem Gewinn der Ostdeutschen Meisterschaft erreicht haben.

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Besonderen Dank gilt es auch an die mitgereisten Eltern und Fans zu richten, welche erneut für Gänsehautstimmung gesorgt haben. Ebenfalls gilt es ein großes Kompliment an den gastgebenden Stralsunder HV und den Handballverband Mecklenburg-Vorpommern auszusprechen. Das Turnier war super organisiert.

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Herzliche Glückwünsche gilt es auch allen anderen platzierten Mannschaften für die gezeigten Leistungen auszusprechen. Insbesondere dem Ostdeutschen Vizemeister BSV Sachsen Zwickau und dem Drittplatzierten HSV Grimmen.

„Den Mädels und auch den mitgereisten Eltern kann ich ein riesengroßes Kompliment aussprechen. Die Unterstützung war phantastisch von den Rängen und was die Mädels geleistet haben, einfach Wahnsinn. Mit welcher Motivation und mit welcher Leidenschaft sie das gesamte Turnier in der Abwehr gespielt haben, unglaublich. Was sie bereits im Angriffsspiel zeigen, nötigt größten Respekt. Insgesamt kann man den Erfolg der Mannschaft kaum in Worte fassen und bin unfassbar stolz auf die Mädels. Auch wie sie stets als geschlossene Einheit auftreten und mit welcher Begeisterung sie stets im Training zu Werke gehen, zeigt mir, dass die Mannschaft uns auch zukünftig noch unglaublich viel Freude bereiten wird,“ zeigte sich Trainer Sebastian Hartmann nach dem Wochenende begeistert von seiner Mannschaft.

 

Ostdeutscher Meister wurden: Kristin Dammer (im Tor), Matilda Franke, Louisa Richter, Amelie Wehner, Luci Förster, Emma Zaunick, Annalena Marschner, Linda Hartmann, Hannah Thiel, Helene Lieschke, Larissa Klose, Frigga Boden, Melina-Jolie Lalurny, Jette Eisold, Leni Meißner.

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