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Nachdem am letzten Wochenende das Vorbereitungsturnier in heimischer Halle absolviert wurde, folgte man an diesem Samstag der Einladung von Rotation Weißenborn zum 3. geoENERGIE Cup.
Wie auch bereits am vergangenen Wochenende konnte Trainer Sebastian Hartmann nicht auf den vollständigen Kader zurückgreifen. So hieß es erneut zu improvisieren und nicht alle Trainingsinhalte konnten geübt werden. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff mussten Spielerinnen auf ungewohnten Positionen spielen, was sich in den Spielen verschieden auf den Spielfluss auswirkte.
Im ersten Spiel traf man auf den ambitionierten Verbandsligaaufsteiger AAC Amazonen Leipzig. In der Abwehr wurde nach erstem Abtasten gute gearbeitet und mit fortschreitender Spieldauer konnte durch schnelles Umkehrspiel ein sicherer Sieg eingefahren werden. Nach einem Spiel Pause stand bereits das zweite Spiel gegen den späteren Turniersieger der A-Jugend von DHK Banik Most auf dem Programm. Der Start wurde dann auch gleich verschlafen und von Beginn an rannte man einen Rückstand hinterher. Gedanklich wie auch körperlich waren die VfB-Spielerinnen stets einen Schritt zu langsam. Eine Umstellung in der Abwehr brachte dann etwas Stabilität in das Spiel und es wurde sich zwischenzeitlich auf ein Tor herangekämpft. Am Ende fand das Spiel mit den jungen Tschechinnen aber einen verdienten Sieger nach einer Spielzeit von 20 Minuten.
Im dritten Spiel wartete der Gastgeber aus Weißenborn. Hier zeigte man sich von Beginn an konzentriert und konnte die ersten Minuten des Spiels positiv gestalten und führte verdient. Aber bereits da wurde eine mangelnde Chancenverwertung erkennbar, welche die Hausherrinnen im Spiel hielt und kurz vor Ende auch deren Führung ermöglichte. Diese konnte nicht mehr ausgeglichen werden, was Niederlage zwei im dritten Spiel bedeutete. Am Ende blieb das Erkenntnis sich aufgrund der fahrlässigen Torausbeute selbst geschlagen zu haben. Für das vierte Spiel gegen HC Leipzig II sollte nochmal mit Motivation und Engagement aufgetreten werden. In einem engen, umkämpften aber dennoch fairen Spiel konnten sich die Bischofswerdaerinnen am Ende knapp mit einem Tor Vorsprung durchsetzen und konnten ihre Turnierbilanz ausgeglichen gestalten. Im Klassement bedeute dies den dritten Rang, was allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielte. Viel wichtiger war die Spielpraxis für die kommenden Aufgaben zu Saisonbeginn.

Allerdings war der Tag für die Spielerinnen des VfB 1999 Bischofswerda nicht beendet. Aufgrund der Absage der HSG Riesa/Oschatz zum Saison-Opening der HSG Neudorf/Döbeln folgte man noch deren Einladung zu einem weiteren Vorbereitungsspiel. So wurde von Weißenborn direkt die Stiefelstadt angesteuert und um 17.15 Uhr ertönte der Anpfiff der ersten 30 Spielminuten. Natürlich merkte man den Spielerinnen an, dass sie bereits ein Turnier in Knochen hatten, dennoch zeigten sie sich kämpferisch. Selbstverständlich legte man nun keinen großen Wert auf das eigene Umkehrspiel und trug die Angriffe geduldig nach vorn. Die HSG-Spielerinnen hatten damit offensichtlich zu Beginn Ihre Probleme und kamen nicht in das von ihnen gewohnte temporeiche Angriffsspiel. Kurz vor Ende der Halbzeit führten noch die erschöpften Gäste, mussten dann aber einige Tempogegenstöße hinnehmen was einen ausgeglichenen Halbzeitstand bedeutete.
In der Kabine gab es Lob für den engagierten Auftritt von Trainer Sebastian Hartmann. Für die zweite Hälfte sollten die eigenen Fehler im Angriffsspiel minimiert werden um einfache Tore der Gastgeber zu verhindern und trotz müder Beine auf die Zähne gebissen werden. Dies gelang natürlich nicht immer und insbesondere in der Abwehr und in der Rückwärtsbewegung machte sich der Kräfteverschleiß sichtbar. Dennoch gab es einige gute Szenen und schöne Abschlüsse. Am Ende stand zwar eine deutliche Niederlage zu Buche, aber auch die Erkenntnis einen guten Eindruck in Sachen Moral und Einsatz hinterlassen zu haben.
Herausheben gilt es auch die zwei Nachwuchsspielerinnen aus der B-Jugend, welche einen guten Eindruck hinterlassen haben und damit erste Erfahrung bei den Frauen sammeln konnten. Auch in der Saison werden sie sicher ihre Chancen für Einsätze bekommen, wenn sie mit Ehrgeiz und Trainingsfleiß aufhorchen lassen.

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