VfB 1999 Bischofswerda II – Stahl Rietschen 24:20
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Aus Eins mach Zwei . . .  

Nach der kurzen Winterpause läutete die zweite Schiebocker Vertretung am 29.02. die letzte Spielrunde für diese Saison in der heimischen Halle ein. Nachdem man im Hinspiel einen Punkt in letzter Sekunde durch den Ausgleichstreffer gegen Rietschen erzielte, wollte man heute den Sieg auf dem eigenen Konto verbuchen. Das war auch die Ansage des Trainers Kindermann, der in der Kabine darauf hinwies, dass er auf Niederlagen allergisch reagiere.
Durch das Hinspiel waren die Stärken von Rietschen bekannt und der VfB verfolgte so von Anfang an die Strategie einer der Spielmacherinnen auf der Halben, mit einer 5:1 Deckung das Leben in den kommenden sechzig Minuten etwas schwieriger zu gestalten. Was auch ziemlich gut gelang. Damit stand die eigene Abwehr in den erster Hälfte sehr stark und wenn Rietschen doch mal durch war, gab es noch die Torhüterin die wieder einmal ein paar tolle Aktionen zeigte. Dennoch waren die ersten Minuten weniger Tor-reich. Dabei hat es nicht mal an dem eigenen Angriffsspiel gelegen, vielmehr ging der Ball ganze drei Mal ins Aus durch einfache Abspielfehler. Nachdem man aber auch die Nervosität etwas in den Griff bekam, führten die Schiebocker Damen in der 12. Minute mit 6:1. Leider wurde diese Serie zunächst durch einen nicht verwandelten Strafwurf durchbrochen. In den restlichen 18 Minuten zeigten die Schiebocker Damen trotzdem, was man konnte und netzte durch einfache Zusammenspiele oder auch dem einen oder anderen Spielzug. Das Resultat nach den ersten 30 Minuten ansehnlichen Handball, war eine 6 Tore Führung beim Spielstand von 15:9.
Nichtsdestotrotz wusste man, dass noch lange keine Vorentscheidung gefallen ist. Rietschen konnte bislang nicht so recht ins Spiel kommen, aber kämpfte nach wie vor um jedes Tor. Und auch die Tabelle zeigt, dass sie eigentlich vor den Schiebocker Damen stehen.
Konzentration und weitere 30 Minuten mit Herz und Kopf! Das sollte heute der Schlüssel zum Erfolg sein. Selbstbewusst starte man auf beiden Seiten in die zweite Hälfte, was den Gästen aber deutlich besser gelang. Konnte man anfangs den Vorsprung noch auf 4-5 Tore halten, merkte man dass die Gäste immer mehr Fahrt aufnahmen und man in den eigenen Reihen etwas an Kraft verloren hatte. Die Abwehr wurde wieder etwas unruhiger und die Nervosität spürbar größer. Die Abstimmung passte in der Deckung nicht mehr ganz so gut und der Angriff verlief meist etwas orientierungslos, wobei Schiebock dennoch das ein oder andere Tor verwandeln konnte. So vergingen die Minuten bis Rietschen in der 52. Minuten auf 20:18 herankam. Die einzig logische Konsequenz war eine Auszeit durch Trainer Kindermann. Wollte man den verdienten Sieg nun wirklich noch hergeben? Unsere Torhüterin Anja auf jeden Fall nicht! Denn nach weiteren 2 Minuten ohne Tor auf beiden Seiten, konnte Rietschen den 7 Meter in Minute 54 nicht verwandeln und damit blieb der Spielstand 20:18 bestehen. Nachdem die Angriffe auf beiden Seiten mit einem Tor belohnt wurden, kam es dann zu einer scheinbar vorzeitigen Entscheidung, bei der eine Spielerin von Rietschen nicht ganz vom  Arm unserer Martina ablassen wollte. Damit sah sie Rot von der Schiedsrichterin und nach ein paar Sekunden stand auch Martina wieder auf dem Feld. Noch hatten die Gäste immer noch nicht aufgegeben und erzielten in Unterzahl immerhin ein weiteres Tor. Im nächsten Angriff unserer Damen bekam aber dann die nächste Spielerin eine Zeitstrafe. Damit beendete Schiebock die Partie mit einem souveränen 24:20. Am Ende waren es die 6 Tore Führung aus der ersten Halbzeit, welche dem VfB den Sieg brachten. Aber gewonnen ist gewonnen, und das auch ohne größere Verletzungen. Auf diese Leistung heißt es nun in den kommenden Wochen anzuknüpfen und die letzten Spiele dieser Saison mit möglichst viel Punktgewinn zu bestreiten. Die nächste Chance dafür ist zum Frauentag in Hoyerswerda! Sofern wir so gut wie diese Woche ins Spiel kommen, ist da auch was gegen den derzeit 2. In der Tabelle etwas drin.

Sieg gegen Rietschen

Sieg gegen Rietschen

 

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