unsere Stadt Bischofswerda

Trainingspläne
Tabellen HVS
Statistik
  • 0
  • 73
  • 5.535
  • 189.820
Startseite > Mannschaften > News Verein

News Verein

Mitgliederversammlung des VfB 1999 Bischofswerda . . .

Am Montag, dem 02.12.2019, findet 19:00 Uhr die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins VfB 1999 Bischofswerda statt.   

Ort der Versammlung ist: Vereinsraum der Wohnungsgenossenschaft Bischofswerda, 01877 Bischofswerda, Ringstraße 24

Themen der Mitgliederversammlung sind:

  • Jahres- und Kassenbericht •  Entlastung des Vorstandes
  • Beschlüsse über Anträge des Vorstandes oder einzelner Mitglieder

Eventuelle Anträge bzw. Vorschläge sind schriftlich (per Email ist möglich), bis spätestens 30.11.2019 an den Vereinsvorsitzenden zu senden.

Der Vorstand

Dem Spitzenreiter einen Punkt abgerungen . . .

Am heutigen Sonntag ging es für unsere Frauen zum derzeit Erstplatzierten, nach Marienberg. Die Gefühle bei unseren Mädels waren eher skeptisch als optimistisch. Doch Trainer Sebastian Hartmann versteht es immer wieder, die unguten Gedanken bei den Mädels zu zerstreuen.
Es ging von Anfang an auf beiden Seiten zur Sache. Marienberg ging in Führung. Der Ausgleich fiel durch Tina T. L. Hermsdorf. Es entwickelte sich jetzt ein schnelles und spannendes Sachsenliga-Spiel. Mittels einer starken Abwehr konnten wir die Gastgeber gut in Schach halten. Durch das Abfangen einiger Angriffe eröffneten sich immer wieder Konterchancen für unsere Mädels, die diesmal auch genutzt wurden. Die „Torschützin vom Dienst“ bei den Gastgebern, Pocris, kam auch nicht wie gewohnt zur Entfaltung und das wurmte sie vermutlich sehr, denn sie trat in Hälfte Zwei dann auch noch richtig negativ in Erscheinung – dazu aber später.
Zum Ende der ersten Halbzeit kam es bei unseren Mädels zur Häufung von Fehlern, die Marienberg zur knappen 15:13 Halbzeitführung nutzte.
Die Pause wurde von Trainer Hartmann nochmals dazu genutzt, unseren Mädels ihre Möglichkeiten aufzuzeigen.
Im zweiten Abschnitt gelangen uns die ersten beiden Angriffe, welche jeweils mit Siebenmeter-Toren von Fenja Sauer abgeschlossen wurden, womit es 15:15 stand. Leider wurden in der Folgezeit einige gute Chancen nicht genutzt – mehrfache Pfostenwürfe. Die Konsequenz davon war, dass sich Marienberg auf drei (21:18) und dann sogar auf fünf Tore (23:18) absetzen konnte. Es musste eine Auszeit her. Trainer Hartmann zog diese auch. Durch Tina L. Hermsdorf und Doreen Zerbst gelang uns bis zur 43. Spielminute wieder der Anschluss, zum 23:21. Eine doppelte Überzahl brachte uns sogar das 23:22. Marienberg konterte und eben die, bereits eingangs erwähnte, Spielerin Pocris vom HSV hatte eine klare Torchance. Sie setzte aber den Wurf neben das Tor. Es kam zum Zusammenprall mit unserer Torfrau Marleen Denecke. Als beide wieder aufstanden bespuckte diese Spielerin unsere Marleen. Der Schiedsrichter sah dies und zeigte der Marienberger Spielerin dafür die Blaue Karte, was eine Disqualifikation mit Bericht nach sich zieht. Jetzt wurde es ein Spiel auf Biegen und Brechen. Unsere Mädels erkannten nun ihre klare Chance, der Ausgleich wollte aber trotzdem nicht fallen. Katharina Bauer erzielte zwei schöne Tore von außen. Fenja versenkte wiederum zwei Siebenmeter. Nun hatten wir das Glück, dass Marienberg einen Strafwurf nicht im Tor unterbringen konnte, aber der nächste Siebenmeter von Fenja im Kasten von Marienberg einschlug. Damit stand es in der 59.Minute 28:28. Marienberg fand in der angebrochenen letzten Minute nochmals eine Lücke in unserer Deckung und erzielte das 29:28. Unser Trainer reagierte und nahm seine letzte Auszeit. Ein Spielzug wurde angesagt und so auch durch unsere Mannschaft umgesetzt. Katharina Bauer wurde angespielt und konnte den Ball aus spitzem Winkel im Gastgebertor versenken. Der vielumjubelte Ausgleich war geschafft. Mit einem wirklich couragierten Auftritt erkämpften sich unsere Frauen einen wichtigen Punkt. Auch Trainer Hartmann war von der Leistung seiner Mannschaft angetan: „Die Mannschaft hat sich heute für eine starke kämpferische Einstellung voller Leidenschaft und Teamgeist mit dem gewonnenen Punkt selbst belohnt. Auch wenn die Fehlerquote immer noch hoch war, bin ich stolz auf meine Mannschaft, die bis zum Umfallen gekämpft hat. Meine Vorgaben in der Abwehr wurden fast immer umgesetzt. Dabei möchte ich unsere Luise Lösche, die im Deckungszentrum viele Ballgewinne generierte und die gegnerische Kreisläuferin in den Schatten stellte hervorheben. Nun hoffe ich auf das kommende Wochenende, dass in eigener Halle gegen Zwickau endlich der Knoten platzt – doch auch sie werden die heutige Niederlage wieder wettmachen wollen“.     (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (1/6), K. Bauer (5), J. Ozimkowska (3), D. Zerbst (7), A. Lugenheim (1/1), H. Hennig (1), L. Lösche, T. L. Hermsdorf (4)

Doren Zerbst

Doreen Zerbst

Die erste Halbzeit komplett verpennt . . .

Nachdem man sich bei den ersten Spielen von Begegnung zu Begegnung steigerte, war es das Ziel sich nach der einmonatigen Spielpause in der heimischen Halle von der besten Seite zu präsentieren und an die letzten Erfolge anzuknüpfen. Vorweggenommen kann gesagt werden, dass dies leider missglückt ist!
Am vergangenen Samstag spielte Schiebocks Zweite gegen die Zweite Vertretung des SC Hoyerswerda. Direkt davor trafen die beiden ersten Mannschaften in der Sachsenliga zusammen und verabschiedeten sich mit einem Unentschieden.
Die Spannung deren Schlussphase konnte jedoch nur die Gastmannschaft als Ansporn nutzen, anders sind die „Ersten Minuten“ nicht zu erklären. Das erste Tor konnte der VfB erst in der 12. Minute verwandeln! Bei einem Stand von 1:6 kam Schiebock damit erst verspätet auf dem Parkett an. Ähnlich nervös und alles andere als sehenswert vergingen die restlichen Minuten bis zur Halbzeit. Abspielfehler, ungefährliche Abschlüsse und Ideenlosigkeit im Angriff. In dieser Phase war es schwer die Mannschaft wiederzuerkennen. Beim Spielstand von 6:12 ging man in die Halbzeitpause.
Entsprechend klar war die Ansprache des Trainers – wusste man doch, dass die Mannschaft zu einer deutlich besseren Leistung fähig ist. Man wollte sich nicht aufgeben und versuchte die ersten 30 Minuten zu vergessen und neu zu starten. Soviel zur Theorie denn der VfB machte leider an dem Punkt weiter wo er aufgehört hatte. Weitere knapp 8 Minuten und 4 Gegentore vergingen, bis man mit einem 7-Meter eine Art Weckruf vernehmen konnte. Der VfB konnte nun die auf 9 Tore ausgebaute Führung der Gäste innerhalb weniger Minuten auf 12:16 verkürzen. Aber leider war es nicht möglich diese Aufholjagd länger aufrecht zu halten. Die verschlafenen 40 Minuten hatten einfach zu viel Schaden angerichtet und auch die Gäste wollte den Sieg nicht mehr hergeben. Zwar hielt man ab sofort mit dem Tempo der Hoyerswerda‘er Damen mit und befand sich wieder auf Augenhöhe, aber das erhoffte Wunder für Schiebock blieb aus.
Mit 17:22 und an diesem Tag verdient abgegeben Punkten trennte man sich.
Auf dem Papier wurde die 2. Halbzeit vom VfB mit einem 11:10 gewonnen und genau daran muss diese Woche nun angeknüpft werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Blamage der ersten Halbzeit am kommenden Wochenende in Bad Muskau nicht wiederholt und man sich in alter Form die nächsten Punkte holt.

Beim Strafwurf erfolgreich

Beim Strafwurf erfolgreich

Sieg war möglich, Punkteteilung am Ende aber gerecht . . .

In einem Derby steckt immer eine gewisse Brisanz – so auch heute. In der Vergangenheit gab es immer Spiele beider Mannschaften gegeneinander mit viel Spannung und viel  Kampf. Das heutige Spiel machte da keine Ausnahme. In einer gut gefüllten Halle ging es pünktlich um 16:00 Uhr los. Erstmal waren die ersten fünf/sechs Minuten in diesem Spiel auf beiden Seiten von viel Nervosität geprägt. Chancen hatten beide Teams Tore zu erzielen, doch genutzt wurden diese erstmal von keiner der beiden Mannschaften. Hoyerswerda machte nach dreieinhalb Minuten den Anfang und ging mit 1:0 in Führung. Unsere Damen kamen in den nächsten Minuten auch immer besser ins Spiel, erkämpften sich zwei Siebenmeter, die Diana Läsker sicher verwandelte. Die Abwehrreihen prägten aber weiterhin die Begegnung. Die Fehlerquote war auf beiden Seiten sehr hoch, sodass sich keine Mannschaft so richtig absetzen konnte. Erst als unsere Mädels ab der 22. Minute etwas das Tempo anzogen, kam ein 4-Tore-Vorsprung zustande. Doreen Zerbst machte da in ihrer unnachahmlichen Art die so wichtigen Tore. Doch der Vorsprung schmolz wieder dahin, weil sich die Fehler oder Fehlwürfe im Angriff unsererseits wieder häuften und unsere Gäste daraus ihren Nutzen ziehen konnten. Bis zur Pause kamen sie auf 12:14 heran. Trainer Hartmann redete in der Kabine beschwörend auf die Mädels ein. Vor allem mussten die vielen Fehler minimiert werden.
Das gelang leider nur bedingt. Auch nach einer Roten Karte und einer Zweiminutenstrafe für die Gäste in der 34. Minute konnten wir in doppelter Überzahl kein Kapital daraus schlagen. Der VfB behauptete aber trotzdem weiter die Führung, wenn auch nur knapp. Hoyerswerda kämpfte nun verbissen gegen eine drohende Niederlage, was unser Team zeitweise arg in die Defensive zwang. In der 54. Minute glich Hoyerswerda erstmals zum 21:21 aus – nun wurde es ein Nerven-Spiel. Unser Trainer Sebastian Hartmann zog seine Auszeiten, um den Mädels nochmals zu sagen mit Köpfchen zu spielen und die Angriffe wie trainiert und 100-mal geübt auszuführen. Scheinbar fand das leider kein Gehör bei unseren Damen. Und so kam es wie es kommen musste, 15 Sekunden vor Ende der Partie erzielten die Gäste den Ausgleich und uns fehlte letztlich die Zeit, noch spielentscheidend reagieren zu können. Die Punkteteilung ist für uns zwar enttäuschend, am Ende aber vom Gesamt-Spielverlauf her betrachtet, doch als gerecht zu bewerten.
Das Fazit des Trainers: „Nach diesem Spiel fehlen mir ein Stück weit die Worte. Zahlreiche Fehler auf beiden Seiten, Spannung, Nervosität, dann wieder gelungene Aktionen. Für die Zuschauer sicher ein tolles, bei Betrachtung unserer technischen Fehler und Fehlwürfe aber ein schwaches Spiel. Wenn uns am Ende ein Punkt fehlen sollte, wissen wir wo wir ihn verloren haben.“           (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, K. Bauer (3), J. Ozimkowska (1), D. Zerbst (8), A. Lugenheim (2), H. Hennig, L. Lösche, T. L. Hermsdorf (1), N. Will (2), J. Schramm, D. Läsker (1/6)

1.Frauen des VfB 1999 Bischofswerda

1.Frauen des VfB 1999 Bischofswerda

Der Wochenendeinkauf steht vor der Tür . . .

Gemeinsam mit REWE könnt Ihr jetzt den VfB 1999 Bischofswerda bei Eurem Einkauf unterstützen!

Teilnehmen könnt Ihr dazu in jedem teilnehmenden REWE-Markt (Die Aktion läuft bis 15.12.19).

Anschließend ordnet Ihr jeden Schein dem VfB 1999 Bischofswerda über die Internetseite rewe.de/scheinefuervereine zu oder gebt ihn bei unseren Heimspielen ab und unterstützt uns somit als Verein!

Vielen Dank!

Scheine für Vereine

Scheine für Vereine

Peinliche Niederlage beim Tabellenletzten . . .

Beim Tabellenletzten der Sachsenliga in Mölkau sollten eigentlich die wertvollen Punkte zum Klassenerhalt greifbar sein. Doch mit einem schlechten (wenn nicht sogar dem schlechtesten Spiel der Saison) wurde alles zunichte gemacht. Und es begann doch so erfolgsverheißend, nach sechs Minuten stand es 4:0 für den VfB. Danach folgte der totale Einbruch. Fehler auf unserer Seite in ungeahnten Ausmaßen, Fehlwürfe in besten Situationen bauten unseren Gegner auf. Obwohl Mölkau auch keinen Spitzenhandball zelebrierte, konnten die Gastgeber sich befreien und wir lagen plötzlich mit sieben (!) Toren im Rückstand. Trainer Hartmann konnte umstellen oder Anweisungen geben wie er wollte, es besserte sich nichts. Wir wurden zeitweise regelrecht vorgeführt. Das Ergebnis war der klare Rückstand von 11:17 zur Halbzeit.
Auch die ersten 14 Minuten der zweiten Halbzeit waren eigentlich zum Vergessen. 29:14 stand an der Anzeigetafel, die Gastgeber konnten es fast selbst nicht glauben. Das war auch die Entscheidung im Spiel. Irgendwie haben sich dann doch einige daran erinnert, was Trainer Hartmann immer wieder angewiesen hatte. Außerdem nahm er nochmals die Führungsspielerinnen von Mölkau in Manndeckung um beim Gegner Fehler zu provozieren. Das brachte uns jetzt die Torerfolge. In den letzten 11 Minuten konnten unsere Frauen ein 12:2 hinlegen, aber eben leider zu spät. Mit einem negativen Punkt- und Tore-Konto wollten wir eigentlich nicht in die Ferienpause gehen. Weiter geht es am 2. November mit dem Derby gegen Hoyerswerda im Wesenitzsportpark. Trainer Hartmann sagte zum Spiel: “In der Summe war das heute eines unserer schwächsten Spiele, wenn nicht sogar das schwächste. Die kommenden Wochen gilt es nun im Training Engagement zu zeigen, um für das Derby gegen Hoyerswerda die Chance auf zwei Punkte für den Klassenerhalt zu wahren“.             (mvp)

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, K. Bauer (1), C. Adam (3), J. Ozimkowska (4), D. Zerbst (5), A. Lugenheim (3/2), L. Lösche, T. L. Hermsdorf (9), D. Läsker (3)

Das Spiel hat 60 Minuten . . .

An diesem Wochenende ging es für die Schiebocker Damen nach Rietschen. Die Favoritenposition bei der bevorstehenden Begegnung lag ganz klar beim Gastgeber, führt dieser doch als Vorjahresabsteiger aus der Verbandsliga nach 3 Spielen ungeschlagen die Tabelle an. Dennoch versuchte sich der VfB davon möglichst unbeeindruckt zu lassen, wollte relativ unbeschwert aufspielen und schauen was an diesem Tag machbar ist. Hatte man sich in den vergangenen Spielen doch immer wieder streckenweise unter Wert verkauft.
War die Ansage des Trainergespanns in der Vorwoche noch ganz klar auf Sieg gerichtet, wurde der Druck diese Woche doch um Einiges geringer gehalten und wir gingen relativ entspannt in diese Begegnung. Hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon gewusst, was uns da für ein spannendes Spiel bevorsteht, wäre die Aufregung mit Sicherheit größer gewesen. Aber eins nach dem anderen.
Der Startpfiff fiel und Rietschen konnte bereits im ersten Angriff den Ball in unserem Tor platzieren. Aber so einfach wollten wir es dem Gegner wirklich nicht machen. Auch wenn der erste Gegenangriff noch erfolglos blieb, konnten wir gleich danach durch ein Konter ausgleichen und kurz vor Ende der 4. Spielminute sogar mit einem 2:1 kurzzeitig die Führung übernehmen. Damit war der Kampfesgeist auf beiden Seiten geweckt. Rietschen versuchte immer wieder vorzulegen und durch einfaches Kreuzen unsere Abwehr durcheinander zu bringen. Unsere Abwehr stand aber am heutigen Tage, mit einem Vorgezogenen, sehr gut. Der Kreis wurde beim Ballbesitz immer wieder gedoppelt, die Kreuze versucht zu stören und der ein oder andere Ball konnte auch abgefangen und damit erobert werden. Eine Führung konnte auf beiden Seiten nie wirklich ausgebaut werden. Vermeintliche Fehler wurden im nächsten Angriff wieder versucht auszumerzen und den Zuschauern bot sich ein spannendes Spiel. Zur Halbzeitpause trennte man sich mit einem 12:13 und wusste, das hier eindeutig was drin war.
Wir mussten eigentlich nur dort weiter machen, wo wir aufgehört hatten und jede Spielerin noch etwas mehr leisten – und das taten wir auch! Die letzte halbe Stunde ging ähnlich spannend weiter und wir schenkten uns beiderseits nichts.
Die Bischofswerdaer Damen erarbeiteten sich durch einfache Kreuze schöne Chancen und konnten damit weiter mithalten. Besonders herauszuheben ist, dass die Tordifferenz in der gesamten Spielzeit nicht größer als 2 Tore war und was sind schon 2 Tore beim Handball?
Bei einem Spielstand von 22:23 in Minute 56 nahm unser Trainer eine Auszeit. Diese wurde genutzt, um noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren. Der Erfolg war zum Greifen nah und wir wollten die Arbeit der vergangenen Stunde schließlich belohnen. Unter Hochdruck gingen wir wieder aufs Feld und versuchten dies umzusetzen. Leider war es dann die Nervosität, die in der letzten Minute dazu führte, dass wir nicht ausgleichen konnten. Der gegnerische Konter konnte aber unterbunden werden, was beim Spielstand von 24:25 noch auf ein kleines Wunder hoffen ließ. Bei heruntergelaufener Uhr waren wir dann gezwungen, mit einem direkt auszuführenden Freiwurf abzuschließen. Das Spiel war eigentlich schon beendet und knapp durch Stahl Rietschen gewonnen – aber da war ja noch diese allerletzte, klitze-kleine Chance, der direkt auszuführende Freiwurf von unserer Rechts-Halben gegen den Block aller gegnerischen Spielerinnen. Und dieser wurde tatsächlich durch unsere frischgebackene Oma (Glückwunsch!), mit der nötigen Abgebrühtheit und Erfahrung in die rechte obere Ecke des gegnerischen Tores lanciert. Ein Ausgleich nach Ablauf der regulären Spielzeit, der uns das Gefühl eines Sieges vermittelte. Was für ein Spiel und eine tolle Leistung. Das Unentschieden war in diesem Fall auch durchaus gerechtfertigt, denn beide Mannschaften befanden sich über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe.
Für den VfB war es eindeutig ein gewonnener Punkt, der für die Mannschaft sehr viel bedeutete. Nach 5 Spielen in Folge, kann man nun das Fazit ziehen, dass die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden zu sein scheinen. Die Mannschaft ist mehr zusammengewachsen und das Spiel untereinander klappt deutlich besser. Die uns nun bevorstehenden 4 Wochen Spielpause haben wir uns verdient. Das nächste Ziel heißt aber nun, all das nicht zu vergessen und nach der kurzen Pause an diese Leistung möglichst anzuknüpfen. Wir sind gespannt, was die restliche Saison für uns noch so bereithält.

Abgerechnet wird zum Schluss . . .

Abgerechnet wird zum Schluss . . .

Zwei wichtige Punkte geholt . . .

Am letzten Wochenende im September hieß es wieder Heimspieltag im Wesenitzsportpark.
Nach einem Sieg und zwei Niederlagen war es rein rechnerisch nun wieder Zeit für die nächsten 2 Punkte. Dass es für den Trainer ein Muss war, machte er bereits in der Kabinenansprache sehr deutlich. Heute ging es um Erfolg und darum zu zeigen, was man bisher nur im Training unter Beweis stellte.
Da der Gegner aus Obergurig ein bekannter Gegner war und wir um dessen Stärken wussten, konnte auch die Abwehr darauf ausgerichtet werden.
Dies schien bei den Schiebocker Damen auch zu fruchten, denn die ersten Minuten ließen sich durchaus sehen. Die Abwehr stand gut und damit konnte der ein oder andere Konter zu schnellen Torerfolgen geführt werden. Durch ein zudem gut aufeinander abgestimmtes Angriffsspiel konnten wir uns in den ersten 8 Minuten einen Spielstand von 6:2 herausarbeiten – so hätte es doch weiter gehen können. Leider folgte dann ein kurzer Spieleinbruch, der die Gäste in den nächsten zehn Minuten auf ein 8:7 herankommen ließ. Als Konsequenz zog der Heimtrainer die Time-Out Karte.
Bis zur Halbzeitpause stand nun die Deckung wieder deutlich besser, was aber leider zu Lasten des Angriffs ging: Zu wenig zu Ende gespielte Angriffe, halbherzige Torwürfe oder einfach nur das fehlende Glück. Mit 12:10 verabschiedeten wir uns nach den ersten 30 Minuten in die Kabine.
Da war doch mehr drin! Trainer Kindermann appellierte an das Schiebocker Kämpferherz: Traut euch mehr zu und gebt den Sieg nicht mehr her!
Glücklicherweise arbeiteten wir heute auch sofort nach der Pause wieder konzentriert weiter und versuchten so, uns Tor um Tor weiter abzusetzen. Trotzdem kam Obergurig noch einmal auf 18:16 heran, aber die 2 Punkte wollte der VfB nun wirklich nicht mehr hergeben. Leicht war es an diesem Tag nicht, denn die Gegner gaben zu keinem Zeitpunkt auf. Trotzdem konnten wir uns ab der 42. Minute endlich absetzen. Mit einem Endstand von 30:22 verabschiedeten wir uns letztlich in den verbleibenden Sonntag. Eine solide Leistung, auf die wir auch durchaus stolz sein können.
Natürlich sind immer noch einige Defizite vorhanden, an dessen Beseitigung wir in den nächsten Wochen weiterarbeiten müssen, aber unterm Strich hat dieses Spiel gezeigt, dass die Zweite Schiebocker Vertretung weiß wie es geht! Nun sollte dies auch endlich einmal Auswärts unter Beweis gestellt werden.
Ob dies nun gleich beim nächsten Gegner gelingen wird, darf hinterfragt werden. Es handelt sich doch dabei um den „Überflieger“ der Ostsachsenliga, dem Absteiger aus der Verbandsliga, Stahl Rietschen. Das 5. Spiel in Folge bevor es in eine kurze Herbstpause geht . . .

Auch die Notbremse half da nicht . . .

Auch die Notbremse half da nicht . . .

Sieg gegen Obergurig

Sieg gegen Obergurig

Chemnitz siegt verdient . . .

Heute gab sich der Spitzenreiter im Wesenitzsportpark die Ehre und siegte am Ende auch verdient. Mit einer volleren Bank als letzte Woche gingen unsere Frauen in diese Partie. Die Anfangsphase war von Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Durch Carolin Adam ging der VfB mit 1:0 in Führung. Unsere Gäste machten dann aber auch Ernst und schufen sich eine 4:1 Führung bis zur 8. Minute. Die folgenden Minuten gehörten aber ganz klar dem VfB 1999 Bischofswerda. Jetzt gelang aber unseren Frauen einige erfolgreiche Angriffe und durch Carolin, die heute ein gutes Spiel bis zu ihrer Verletzung ablieferte und Doreen, zogen wir innerhalb von drei Minuten (davon drei Konter) mit 5:4 vorbei. Chemnitz nahm eine Auszeit. Das Spielgeschehen wogte hin und her, jeder kam mal in den Genuss eines Vorsprungs von einem Tor. Leider häuften sich auf unserer Seite jetzt die technischen Fehler. Die schnellen Gäste nutzten das rigoros aus. Unsere Frauen konnten zwar immer noch vom Ergebnis her dran bleiben, die Klasse der Chemnitzer sahen hier aber schon alle in der gut gefüllten Halle. Das 16:18 gegen uns zur Pause ging somit auch in Ordnung.
Trainer Hartmann gab den Mädels nochmal weitere Hinweise für die zweite Halbzeit mit auf den Weg. Doch so richtig fruchten wollte das alles nicht. Unsere Angriffe wurden zu langsam vorgetragen. Auch die Abschlüsse ließen zu wünschen übrig. Bis zur 47. Minute erzielten wir nur drei Tore. Die Gäste dagegen deren neun – die Entscheidung im Spiel. Ein ums andere Mal konnten sich auch die Chemnitzer Torleute auszeichnen. Trainer Hartmann wechselte bei uns die Torhüter und mit Stephanie Hübner kam eine alte Bekannte wieder zum Einsatz. Stephanie machte ihre Sache sehr gut und hielt einige klare Gelegenheiten der Gäste. Unser Trainer  versuchte alles, nahm die Torhüterin heraus, um es mit sieben Feldspielerinnen zu versuchen. Am heutigen Tag war auch das nicht von Erfolg gekrönt. Trotzdem kam immer noch mal bei Allen das Gefühl auf, das Ruder herumreißen zu können. Der Spitzenreiter ließ aber nicht nach und nutzte weiter unsere vielen technischen Fehler. Diese klare Niederlage gilt es jetzt ordentlich aufzuarbeiten, um es am nächsten Sonntag bei den Haien in Mölkau besser zu machen. Auch Trainer Sebastian Hartmann musste gestehen: „Zunächst gilt der Glückwunsch einer starken Chemnitzer Mannschaft, welche in der Verfassung zurecht auf Platz Eins steht. Insbesondere im Angriffsspiel haben wir uns zu viele einfache Fehler erlaubt, welche in Halbzeit zwei rigoros betraft wurden. In einem solchen Spiel muss alles passen um zwei Punkte zu holen und das hat es heute eben nicht. Der Blick geht aber sofort nach vorn auf unseren nächsten Gegner aus Leipzig, der alles daran setzen wird, in eigener Halle den ersten Sieg einzufahren. Spielerisch müssen wir dort einen Zahn zulegen, um uns dort zwei weitere wichtige Punkte zu holen“.                  (mvp)

Es spielten: S. Hübner, M. Burkhardt, F. Sauer, K. Bauer (2), C. Adam (7), J. Ozimkowska, V. Münzberg, D. Zerbst (7), A. Lugenheim (5), L. Lösche, T. L. Hermsdorf (2), J. Schramm, D. Läsker (2/1)

SLF_VfB gg Chemnitz

SLF_VfB gg Chemnitz

Mit unbändigem Willen zum Sieg . . .

Die Einschätzung des Trainers: “ Manchmal ist man selbst als Trainer nicht zu hundert Prozent überzeugt, eine Chance zu haben. Dann geht man einige Dinge durch und hofft, dass diese genau eintreten werden und heute ist vieles davon eingetreten. Den Mädels  wurde trotz personell angespannter Situation deutlich gemacht, dass wir dennoch eine kleine Chance haben und die haben wir ergriffen. Die gewählte Taktik ging nahezu perfekt auf und jede Spielerin glaubte an den Sieg. Ich bin unglaublich stolz auf den Willen meiner Mannschaft am heutigen Tag, dennoch bleibt ein kleines Gefühl der Peinlichkeit, mit dieser Aufstellung zwei Punkte geholt zu haben“.
Die Vorzeichen zu diesem Auswärtsspiel standen gar nicht gut für unsere Mädels. Nach der unglücklichen Niederlage am letzten Wochenende zu Hause gegen Leipzig, sollte heute gegen die TU gepunktet werden. Doch der Minikader ließ Anderes erahnen. Dazu kam auch noch, dass in dieser Halle ohne Haftmittel gespielt werden muss. Heute waren es lediglich sieben Spielerinnen, die den Weg in die neue Sporthalle auf der Bernhardtstraße in Dresden antreten konnten. Davon waren zwei etatmäßige Torhüterinnen. So musste zwangsläufig eine Torfrau als Spielerin mit auf die Platte. Unsere Maika Burkhardt erklärte sich dazu bereit – und schon mal vorab, sie machte ihre Sache sehr gut. Trainer Sebastian Hartmann schwor seine Mädels in der Kabine darauf ein, auch in dieser Situation siegreich von der Platte gehen zu können. Man muss nur fest an seine eigenen Fähigkeiten glauben und den unbändigen Willen dazu haben, sich das Glück zu erarbeiten. Von Anfang an setzte der Trainer auf eine sichere Abwehr, um dem Angriff der Elbestädterinnen den Schwung zu nehmen. Aus dem Rückraum der Gastgeber kam nicht viel und wenn dann war es eine Beute von Torfrau Marleen Denecke. In der 8. Minute waren unsere Mädels mit 3:1 in Front. Dresden kam heran und konnte sich zwischen der 12. und 23. Minute auf 9:5 absetzen. Auch zwei verworfene Siebenmeter taten uns noch nicht sehr weh. Tina Hermsdorf hielt uns mit einem Hattrick im Spiel. Der Rückstand zur Pause mit 9:11 war immer noch in Ordnung. Nach der Pause waren unsere Mädels wie aufgedreht. Der TU gelang fast nichts mehr. Dafür kippten unsere Mädels das Spiel innerhalb von 12 Minuten und zogen auf 16:12 davon. Das war im Spiel die entscheidende Phase. Auch wenn Dresden immer mal kurz aufkam, hatten unsere Mädels die nötigen Gegenargumente. Zeitweise führten wir mit sieben Toren und die mitgereisten Fans waren begeistert. Auch ihnen gilt ein besonderer Dank für die lautstarke Unterstützung. Unsere Mannschaft ließ sich davon anstecken. Dresden wirkte zeitweise ideenlos, sodass am Ende der Sieg für Bischofswerda auch durchaus gerechtfertigt war. Erschöpft aber glücklich feierten die Mädels dann auch ihren Erfolg und man kann nur den „Hut ziehen“ vor dieser erbrachten Leistung – Danke Mädels!!!
Nächste Woche kommt dann der HV Chemnitz in den Wesenitzsportpark Bischofswerda und trifft dort auf eine hoffentlich wieder vollzählige Mannschaft des VfB.   (mvp)

Es Spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (2/4), K. Bauer (3), C. Adam (4), A. Lugenheim (6), T. L. Hermsdorf (6)

Minikader des VfB 1999 Bischofswerda

1 2 3 34