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News Verein

Gewonnen ist Gewonnen . . .

Am 4. Spieltag der Saison machte sich die 2. Frauenmannschaft auf den Weg nach Bad Muskau. Die lange Anfahrtsstrecke sollte sich natürlich lohnen und zu gern wollte man auch an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen. Jedoch war der Ausflug in der Vergangenheit nie wirklich von Erfolg gekrönt- die Erinnerungen an Rote Karten, einfallslosen Angriffen und bitteren Niederlagen wurden auf dieser Strecke geweckt. Aber neben dem Ziel der 2 Punkte wollte man diese auch umso mehr, da die mitgereiste Diana heute auch noch Geburtstag hatte und die Mannschaft dennoch unterstütze!
Pünktlich 16:30 Uhr ertönte der Start-Pfiff und zähe 60 Minuten standen den beiden Mannschaften und Zuschauern bevor. Erst kurz vor Ende der 3. Spielminute konnte der VfB den ersten Treffer der Begegnung erzielen. Kurz danach konnten die Gastgeber aufschließen und übernahmen kurze Zeit später die Führung. Es dauerte bis zur 20. Spielminute bis der VfB auf ein Unentschieden heran kam. Wohlbemerkt stand es dann 5:5! Und so versuchten beiden Mannschaften, die auf beiden Seiten gut stehende Deckung zu durchbrechen, wobei sich niemand absetzen konnte. Bischofswerda versuchte durch viel Bewegung im Angriff die Lücken zu finden, wurde aber spätestens an der 6-Meter-Linie fest gemacht. Entsprechend erhitzt waren auch die Gemüter auf der VfB-Bank! Zu emotional für die Schiedsrichter, welche auch die beiden Trainer noch kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit mit einer gelben Karte und Zeitstrafe maßregelten. Mit einer knappen Führung von 9:10 des Gastgebers ertönte der Pausenpfiff.
Ansehnlich war das bisherige Spiel noch nicht, aber auch noch nicht verloren! Die Halbzeit nutzten die VfB Damen um Kraft zu tanken und die ein oder andere taktische Abstimmung mit dem Nebenspieler zu treffen. Punkte gibt es an diesem Tag nur über das Kämpferherz, das wurde spätestens zu diesem Zeitpunkt jedem bewusst.
In die zweite Hälfte startete der Gegner besser und konnte damit in den ersten 6 Minuten ganze 4 Tore erzielen und sich auf 14:11 „absetzen“, was aber zu diesem Zeitpunkt noch lange nichts hieß. In dieser Phase profitierte Bad Muskau vor allem von den Abspielfehlern durch den VfB aufgrund des Harzverbotes. So konnten die Gastgeber das ein oder andere Kontertor erzielen – diese gelangen den Schiebocker Damen heute leider überhaupt nicht.
Bei einer Auszeit, genommen durch Bad Muskau, führte man sich das Tagesziel noch einmal vor Augen und mobilisierte die letzten Kräfte. Angriff um Angriff wurde geackert und teilweise vergeblich die Lücken gesucht. Dafür stand die Abwehr noch ein bisschen besser, sodass die Gegentore über das Positionsspiel vermieden werden konnten. So konnte man sich 10 Minuten vor Schluss wieder auf ein Unentschieden heran kämpfen. Ganze 5 Minuten inklusive Auszeit sahen die Zuschauer nun gar kein Tor mehr. Auf beiden Seiten stand man kompakt in der Abwehr und kam im Gegenzug zu keiner echten Torchance. Bad Muskau legte noch einmal auf 15:14 vor, was aber schnell wieder ausgeglichen werden konnte. Knapp 3 Minuten vor Schluss konnten die Schiebocker Damen dann tatsächlich in Führung gehen – das letzte Tor in diesem Duell. Kurz danach kassierten die Gegner nun noch eine Zeitstrafe, die am Ende eventuell das Zünglein an der Waage war.
Kein Gegentor war das Motto der letzten 150 Sekunden und dies konnte durch die konsequente und gute Zusammenarbeit gehalten werden. Was für ein Kampf!
Am Ende trennte man sich mit einem 15:16, für das eindeutig die auf beiden Seiten gute Abwehr verantwortlich war.
Kaputt und um einige Nerven ärmer, aber dafür umso glücklicher machte man sich wieder auf den Nachhauseweg und damit in eine 3-wöchige Spielpause.
Trainingspotential, speziell im Angriff, ist für die Zwischenzeit ausreichend vorhanden, aber an dem mannschaftlichen Kampfgeist lässt sich in jedem Fall anknüpfen.

Sieg gegen Bad Muskau

Sieg gegen Bad Muskau

Der Sieg war greifbar . . .

Zur Mittagszeit mussten unsere Sachsenliga- Damen ins Vogtland aufbrechen, um gegen den SV Plauen/Oberlosa  weitere Punkte zu erkämpfen. Plauen war mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Unser VfB hatte derweil 4:2 Punkte auf dem Konto. Also war man gespannt was beide Teams daraus machten. Den Anfang des Spieles verschliefen unsere Damen ganz und gar und lagen mit 0:3 nach vier Minuten hinten. Keine richtige Zuordnung in der Abwehr und im Angriff viel zu zaghaft, so wird das nichts mit einem Erfolg. Auch wenn Otschi die Initiative ergriff, war das nicht viel, was von unserer Seite bis zur 13. Minute geboten wurde. Eine erste Auszeit von Trainer Hartmann musste her, um ärgeres zu verhindern. Aber auch danach rollte es immer noch nicht so richtig in unseren Reihen. Die Gastgeber versuchten es mit einer gewissen Härte gegen unsere Angreifer. Das hatte anfangs Erfolg, da unsere Mädels noch klein beigaben. Das änderte sich schlagartig ab der 17. Minute. Drei schöne Angriffe bzw. Einzelaktionen brachten uns drei Tore in Folge zum 7:8. Plauen ließ aber nicht locker, blieb weiterhin erfolgreich. Unsere Damen versuchten es unermüdlich weiter endlich heran zu kommen. Wieder gelang uns ein Dreierpack und damit die erstmalige Führung im Spiel (11:10). Beim nächsten Konter, den Otschi hätte erfolgreich abschließen können, wurde sie aber von einer Gegenspielerin sehr unsanft von den Beinen geholt und verletzte sich dabei. Die Folge war eine klare Rote Karte und ein Strafwurf den Anastasia sicher verwandelte. Mit dem 12:10 im Rücken ging es in die Pause. Der Trainer sprach die Schwachstellen der Plauener in der Kabine an und dass diese endlich ausgenutzt werden sollten. Doch leider passierte wieder das, was zu Anfang der Partie geschah. Unsere Mädels verschliefen abermals den Anfang der Halbzeit. Die Gastgeber machten innerhalb von dreieinhalb Minuten vier Tore und führten mit 14:12. Bis zur 47. Minute liefen wir wieder einem Rückstand hinterher, bis uns Jule und Anastasia die Führung zurück gaben (18:17). Mehrmals hatten unsere Mädels die Gelegenheit bei eigener Führung den berühmten Sack zu zumachen. Der Wille war da, bloß die Ausführung, das heißt die klaren Chancen zu nutzen, wurde leider versäumt. Und so blieb es ein enges Spiel wo die Führung immer wieder wechselte. 50 Sekunden vor Schluss, in denen wir auch noch in Unterzahl spielen mussten, gelang unserer Anastasia der verdiente Ausgleich. Beide Trainer nahmen nochmal eine Auszeit, die aber ohne Erfolg blieben.  Trainer Sebastian Hartmann war auch deshalb nach dem Spiel nicht so richtig glücklich und meinte nach dem Spiel“ So richtig kann ich mich über den Punkt nicht freuen, da sich die Mannschaft beide Punkte verdient hätte. Leider haben wir den Start in beide Halbzeiten total verschlafen und uns von der aggressiven und leider auch zum Teil überharten Deckung stellenweise einschüchtern lassen. Hier hätte ich mir eine bedeutend konsequentere Bestrafung gewünscht. Nichtsdestotrotz haben wir es selbst versäumt uns entscheidender abzusetzen, können aber unter dem Strich mit dem Punkt und keine schwereren Verletzungen erlitten zu haben, gut leben. Nun gilt es weiter an den Abläufen zu arbeiten, um gegen die kommenden starken Gegner in der Liga mithalten zu können.“
MVP

Es spielten: M. Denecke, K. Bauer (2), J. Aepler (4), N. Beck (3), J. Ozimkowska (4), N. Hoffmann (2), S. Merkel (-/2), A. Naboka (4/4), T. L. Hermsdorf, M. Jokusch, M. Lugenheim

Weibliche D-Jugend zum Heimauftakt erfolgreich . . .

Nachdem letzte Woche beim SC Hoyerswerda eine knappe 18:20 Auswärtsniederlage zu Buche stand, sollten im Heimspiel gegen die SG Cunewalde/Sohland die ersten Punkte eingefahren werden.

Bereits während der Erwärmung war erkennbar, dass die Gäste nur auf zwei Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs zurückgreifen mussten. Bei den Spielerinnen des VfB waren es hingegen sieben. Somit war klar, dass insbesondere durch Beweglichkeit und offensive Deckungsarbeit nicht nur der Größenunterschied ausgeglichen werden sollte. Die Vorgaben, mit viel Bewegung zu spielen, fanden zunächst aber nur bedingt Gehör. In der Abwehr gelang es zwar oft, die ballführende Spielerin zu stören, aber zu Ballgewinnen führte es nur bedingt. In der Offensive hatten die jungen Bischofswerdaerinnen aber Probleme mit der defensiv eingestellten Abwehr der Gäste. Zwar sieht das Nachwuchskonzept eine offensive Deckungsvariante vor, das Abwehrspiel der Oberländerinnen erinnerte jedoch mehr an ein 6:0 Bollwerk. So stand nach 10 Spielminuten ein 6:7 auf der Anzeigetafel. Mit zunehmender Spieldauer gelang es aber, beweglicher zu agieren. Der Lohn einer kämpferischen Abwehrleistung war eine knappe 10:9 Halbzeitführung. In der Pause wurde noch an einigen Stellschrauben gedreht und gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnte die Führung auf 13:10 ausgebaut werden. Beim 21:14 war die Tordifferenz am größten, zum Ende schwanden dann etwas die Kräfte, der Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.
Auch wenn spielerisch noch viel Luft nach oben ist, kann man erkennen, dass in der Mannschaft eine Menge Potenzial steckt und sie uns noch viel Freude bereiten wird. Ein großes Dankeschön gilt es noch den Eltern und Fans für die lautstarke Unterstützung.

D-Jugend weiblich

D-Jugend weiblich

Erster Sieg in der neuen Saison . . .

Nach dem missglückten Debüt von 14:24 gegen den TBSV Neugersdorf und zumindest einem Unentschieden 22:22 gegen Stahl Rietschen, konnten am 3. Spieltag nun endlich die ersten beiden Punkte in der neuen Saison geholt werden! Mit einem klaren 31:21 gegen den TSV Niesky war die Freude der Schiebockerinnen groß. Doch so eindeutig wie das Ergebnis, war der Spielverlauf teilweise nicht. Aber eins nach dem anderen.
Nach der abgebrochenen Vor-Saison, gab es auch in der 2.Frauenmannschaft große personelle Veränderungen. Die Damen, welche zum Ende bereits sehr knapp besetzt waren, mussten noch einige Ausbildungs- und Studienbedingte Abgänge verschmerzen. Umso erfreulicher waren die beiden Zugänge aus der Ersten, Diana und Jule, sowie Bella vom ehemaligen Gegner Obergurig. Neben den Spielerinnen wechselten auch die Trainer.
Toni Kindermann, der die Damen in den letzten beiden Jahre begleitete, musste seine Tätigkeit aufgrund von Schichtarbeit und Familienzuwachs zunächst einstellen. Im Gegenzug konnte Andreas Hötzendorfer zusammen mit Stefan Läsker (beides keine Unbekannten in den Reihen des VfB) als Trainer gewonnen werden.
Die Vorbereitung startete Ende Juli. Doch situationsbedingt war es nicht möglich, vor Beginn des Spielbetriebs großartig an gemeinsamer Spielerfahrung zu gewinnen. Dementsprechend schwierig gestaltete sich der Start, welcher aber von den Damen weniger als Niederlage, sondern vielmehr unter Lehrgeld verbucht wurde. Für das zweite Heimspielwochenende wollte man sich aber umso mehr mit einem Sieg belohnen. Zudem konnte die Mannschaft heute auch durch zwei A-Jugend Spielerinnen Helen und Elena Unterstützung erfahren.
Gewohnt nervös begannen die Damen die ersten Minuten der Partie und lagen nach 2 Minuten mit 0:2 hinten. Dieses Ergebnis wurde aber umgehend korrigiert und nach weiteren 120 Sekunden konnte der Ausgleich mit einem frühen 7-Meter Tor erzielt werden. Ab dann lief es für Schiebock.
Der Gegner versuchte in der ersten Hälfte den Angriff durch eine Mann-Deckung auf Martina und eine weitere leicht vorgezogene Mitte durcheinander zu bringen. Doch nach einigen Minuten konnten dennoch Lücken durch viel Laufarbeit gefunden werden.
Die eigene Abwehr hingegen stand relativ gut, wobei der Gegner sich auch da die ein oder andere gute Chance erarbeiten konnte. Dennoch lief Niesky den restlichen Spielverlauf den Schiebocker Damen hinterher. Mit einer 9-Tore Führung 16:7 ging man in die Halbzeitpause.
Entsprechend zufrieden war das Trainer-Duo mit der Leistung, appellierte aber an etwas mehr Ideen und dem besseren Nutzen von Konterchancen durch ein schnelleres Spiel nach vorn.
Hochmotiviert und überraschend wach, startete der VfB dann in die 2. Phase des Spiels und konnte die Führung in den nächsten 5 Minuten auf 10 Tore ausbauen. Bis man sich in Minute 40 fragte, was genau jetzt eigentlich das Problem ist. Denn der Gegner hat noch lange nicht aufgegeben, schließlich waren noch 20 Minuten zu spielen in denen sehr viel passieren kann. Wach und konzentriert kämpfte sich der TSV Tor um Tor heran und dominierte in dieser Phase das Spielgeschehen. 8 Minuten vor Schluss kam Niesky trotz Unterzahl auf 5 Tore bei 25:20 heran. Doch dann reichte die Kraft nicht mehr aus und die Schiebocker Damen waren wieder erfolgreicher beim Abschluss. In den letzten Minuten konnten zudem viele schöne Gegenstöße verwandelt werden. Bei einem Endstand von 31:21 verabschiedeten sich beide Mannschaften.
Alles in allem war es ein verdienter Sieg für den VfB, aber um an dieses Ergebnis anzuknüpfen, benötigen die Damen noch etwas mehr Wurfsicherheit – zu oft ging der Ball am Tor vorbei – und mehr Konzentration bei den Zuspielen. Am kommenden Wochenende folgt das Auswärtsspiel gegen Bad Muskau, bevor es folgend in eine  4-wöchige Spielpause geht.

Neuling in die Schranken gewiesen . . .

Mit einer guten Gesamt-Mannschaftsleistung wurde dem Aufsteiger eine klare Niederlage verpasst. Dabei wusste keiner der Kontrahenten vom  Anderen etwas Genaues. Und so sah es in den ersten Minuten ganz und gar nicht nach so einem klaren Sieg aus. In unseren Reihen wurde zu unruhig agiert. Daraus entstanden zu viele Fehler, sodass kein ordentlicher Spielfluß zustande kam. Leipzig nutzte das zu Toren. Doch unsere Damen behielten den Kopf oben. Mit zunehmender Spielzeit gelangen unseren Mädels schöne und durchdachte Spielzüge, die auch erfolgreich abgeschlossen wurden.  Ab der 16. Minute lief der Ball in unseren Reihen so wie es sein soll. Auch unsere  Deckung trat nun geschlossener auf. Dadurch gab es für unsere Gäste fast kein Durchkommen mehr. Vor allem Fenja, Otschi, Katharina und Phia düpierten im Angriff die gegnerische Deckung ein ums andere Mal. Ein 14:8-Stand zur Pause war der gerechte Lohn. Nach dem Seitenwechsel kam auch Anastasia besser in die Gänge und wurde treffsicherer. Nach 35 Minuten stand es 17:8. Doch es hieß immer noch, weder leichtfertig zu werden und auch nicht nachzulassen. Nach zwei Gegentoren ließ unser Team einen Tore-Fünfer-Pack folgen, womit eine Vorentscheidung im Spiel war gefallen (22:10). Unsere Mädels ließen es in den nächsten Minuten etwas ruhiger angehen, ohne dabei die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Obwohl die Abwehr immer noch gut im Bilde war,  gelang es unseren Gästen trotzdem noch zu relativ leichten Torerfolgen zu kommen. In der 55. Minute hatten wir eine Unterzahl zu überstehen. Nicole nutzte dabei einen Konter zum 29:17. Danach war es nur eine Frage wie hoch der Sieg heute ausfällt und mit 34:20 fiel er zu unseren Gunsten recht üppig aus  Es ist heute eigentlich unfair, jemand aus der Mannschaft heraus zu heben. Bei einer will ich es aber heute machen .Bei Madeleine (Martha) Lugenheim muss man den Hut ziehen wie sie sich als 17 jährige einsetzt, auch durchsetzt und auch  noch Tore erzielt. Auch Jennifer Willig bestritt nach der Babypause heute ihr Comeback. ALLE  haben sich heute in den Dienst der Mannschaft gestellt und das kann nur ein gutes Zeichen sein. Daran sollten auch alle festhalten, um weiterhin erfolgreich zu sein. Damit endete heute ein erfolgreicher Heimspieltag des VfB 1999 Bischofswerda mit fünf Siegen aus fünf Spielen. Trainer Sebastian Hartmann meinte zum Spiel seiner Mädels: „Die ersten 15 Minuten waren auf beiden Seiten von Nervosität und überhasteten Aktionen geprägt. Danach gelang es meiner Mannschaft die Vorgaben umzusetzen und bis zur Halbzeit durch eine bewegliche und laufstarke Abwehrarbeit ein beruhigendes Polster zu erspielen. Die zweite Hälfte war zunächst in der Abwehr überragend, da sei es der Mannschaft verziehen, in den letzten 10 Minuten ohne Zuordnung verteidigt zu haben. Am Ende steht ein deutliches Ergebnis gegen die Überraschungsmannschaft des 2. Spieltages, was das Resultat einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung ist. Hier gilt es nächste Woche in Plauen anzuknüpfen.“
MVP

Es spielten:  M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (2/5), K. Bauer (2), J. Ozimkowska (6), J. Aepler (3), N. Hoffmann (2), H. Hennig (1), A. Naboka (5/2), S. Merkel (2/1), M. Jokusch (1), M. Lugenheim (2), J. Willig

Sieg gegen TuS Leipzig Mockau

Sieg gegen TuS Leipzig Mockau

 Zwei Punkte durch Schwerstarbeit erkämpft . . .

Beide Mannschaften hatten ihren Saisonstart vergeigt, deshalb sollte kein weiterer Rückschlag dazu kommen. Die Mädels des VfB brannten darauf, die Niederlage gegen Weißenborn vergessen zu machen und mit zwei Pluspunkten wieder heim zu fahren. Das gleiche hatte auch die SG Klotzsche vor. Als Aufsteiger wurden sie vor einer Woche von Zwickau II unter Wert geschlagen und hatten  sich gute Chancen gegen uns ausgerechnet. Zwei schnelle Tore durch die heute ebenfalls wieder gut aufgelegte Otschi und wir  führten  mit 2:0 nach zwei Minuten. Doch die SG Klotzsche nutzte in den nächsten Minuten ihre Torchancen und drehte den Spielstand zum eigenen 3:2. Durch Sophia und Mareike schlugen wir zurück (5.Minute) 3:4. In den nächsten 12 Minuten wurde Klotzsche dominanter und unsere Mädels fabrizierten einige Fehler und Abschluss-Schwächen zu viel. Die Gastgeber enteilten zum 11:5. Auch eine Auszeit von Trainer Hartmann fruchtete noch nicht. Doch irgendwie platzte der Knoten. Jetzt machten die Dresdener Mädels Fehler weil in der Abwehr  besser gestanden wurde und der Angriff besser funktionierte. Das Ergebnis war ein 14:11 für unsere Damen nach 25 Minuten. Jule setzte mit einem beherzten Wurf mit dem Halbzeitpfiff den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit, die mit 16:14 an uns ging. Nach der Ansprache des Trainers in der Kabine sollte das Positive mit in Hälfte zwei genommen werden. Die ersten Akzente setzten aber die Gastgeberinnen und kamen zum Ausgleich (16:16).  Anastasia und Otschi brachten uns wieder mit drei Toren in Front. Doch nun häuften sich auf unserer Seite die Zeitstrafen. Einige waren durchaus fragwürdig, doch im Endeffekt waren wir selbst daran schuld. Das bremste unseren Vorwärtsdrang enorm. Klotzsche drehte das Spiel wieder. (24:23 in der 51. Minute). Nun erinnerten sich auch unsere Mädels wieder daran wie einfach Handball sein kann. Durch Fenja und Otschi kippten wir das Spiel wieder in unsere Richtung. Die SG Klotzsche nahm eine Auszeit. Fenja vergab die Entscheidung da sie einen Siebenmeter nicht verwandelte. Dann gab es noch eine Strafzeit gegen uns und das 26:26 war passiert. Der nächste Angriff unsererseits wurde endlich mal von Glück gekrönt, denn der Abpraller eines Wurfes erwischte unsere Jüngste, Madeleine (Martha) Lugenheim und netzte das Ding zum 26:27 ein. Im Gegenzug erhielten die Gastgeber einen Strafwurf, doch den konnte Marleen mit einem unglaublichen Reflex abwehren. 20 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Hartmann die letzte Auszeit um Ruhe ins Spiel zu bringen. Klotzsche reagierte mit einen Manndeckung, um noch zum Ausgleich zu kommen. Doch Katharina Bauer schnappte sich den Ball und umkurvte drei Gegenspielerinnen und vollendete zum 28:26 Sieg unserer Mädels. Unsere mitgereisten Fans waren ganz aus dem Häuschen und feierten den Sieg, den sich die gesamte Mannschaft erkämpft hat. Auch Trainer Sebastian Hartmann fand klare Worte zum Spiel: „Es war das erwartete schwere Auswärtsspiel, nicht nur aufgrund des Haftmittelverbotes. Nach der guten Anfangsphase verloren wir durch zu passives Abwehrverhalten den Zugriff zum Gegner. Eine Umstellung in der Abwehr brachte uns wieder ins Spiel. In der Zweiten Halbzeit war viel Krampf und Kampf bei mehrfacher Unterzahl. Am Ende haben wir uns aber mit viel Leidenschaft die zwei Punkte verdient und können nun etwas entspannter in das nächste Heimspiel gegen einen weiteren Aufsteiger gehen. Die Leipziger konnten gleich zu Beginn mit einem klaren Erfolg gegen Zwickau II mehrere Ausrufezeichen setzen“.
MVP

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer ((8/2), K. Bauer (3), J. Aepler (1), J. Ozimkowska (7), N. Hoffmann, H. Hennig,  A. Naboka (4), S. Merkel (1), T. L. Hermsdorf, M. Jokusch (1), M. Lugenheim (1)

VfB startet mit Niederlage in die Saison . . .

Nach der langen Spielpause  aus den bekannten Gründen wollte keiner der heute Beteiligten dieses Spieles mit einem Fehlstart in die Saison gehen. Doch, wenn es nicht gerade ein Unentschieden gibt, lässt sich das für ein Team nicht vermeiden. Beide Mannschaften hatten Ausfälle von Stammspielerinnen zu verzeichnen. Auf unserer Seite waren dabei Katharina Bauer und Julia Aepler nicht anwesend. Deshalb musste sich Trainer Sebastian Hartmann etwas einfallen lassen, gerade was die Abwehr betrifft. Mit einer besonderen Taktik engten wir auch die Kreise der gefährlichen Angreiferinnen des SV Rotation Weißenborn ziemlich gut ein. Doch das war immer nur in Intervallen erfolgreich. Die unermüdliche Otschi versuchte das Angriffsspiel anzukurbeln. Es gelang leider nur bedingt, denn ihre Nebenleute konnten die guten Ansätze nicht in Erfolge ummünzen. Viele Fehler im Spielaufbau ließen auch keinen rechten Spielfluß zu. Rückstände denen unsere Damen immer wieder hinterher laufen mussten konnten wieder aufgeholt werden. Aber immer wenn man sich einen Vorsprung erspielt hatte und versuchte diesen auszubauen, gab es zu viele technische Fehler. Ein gefundenes Fressen für unsre Gäste. Und so blieb es ein enges Spiel. Mit sechs Toren war Anastasia Naboka  in Hälfte Eins auf unserer Seite die treffsicherste Spielerin. Am Ende wird sie mit neun Toren das Spiel abschließen. Nach der knappen Führung von 13:12 zur Halbzeit für unsere Damen ging es in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff bestimmten beide Abwehrreihen dreieinhalb Minuten das Geschehen, ehe Fenja und Anastasia ihre Chancen zu Toren nutzten. Der Fehlerteufel ließ unsere Mädels aber nicht los. Die Chancen zur Erhöhung des Resultates waren da, nur genutzt wurden sie leider nicht. Nach der Auszeit unserer Gäste in der 41. Minute hatten unsere Mädels den besseren Zugriff zum Spiel. Innerhalb von sechs Minuten konnten durch sehenswerte Angriffe ein Fünf-Tore Vorsprung geschaffen werden (21:16). Die Gäste kassierten sogar noch eine Strafzeit, für uns eher ein Horror, wir mussten zwei Gegentore dabei einstecken.  Durch Sophia und Anastasia bauten wir den Vorsprung auf vier Tore aus. Sechseinhalb Minuten waren noch zu spielen. Heidi erzielte in der 57. Minute das 24:21 für den VfB. Das reichte leider auch nicht. In den letzten 3,5 Minuten gelang uns aber nichts mehr, im Gegenteil, Weißenborn bestrafte unsere Fehler mit  aller Macht. So, dass wir am Ende mit leeren Händen dastanden. Schade auch deswegen, weil Marleen im Tor einen sehr guten Tag erwischte und viele Hochkaräter entschärfte. Auch das reichte leider heute nicht. Das Fazit des Trainers Hartmann fiel dann wie folgt aus: „Eine vielleicht nicht überraschende Niederlage die schmerzt. Nachdem sich die Vorbereitung auf das Spiel die letzten zwei Wochen aufgrund verschiedener Abwesenheiten von Spielerinnen im Training und der eher kurzfristigen Absage für das Spiel von zwei eingeplanten Leistungsträgerinnen eher schwierig gestaltete, waren die Chance auf die zwei Punkte eher gering. Was aber der Großteil in der Abwehr zeigte, war diszipliniert und kämpferisch stark. Leider wurden die Ballgewinne in der Abwehr zu fahrlässig förmlich weg geschmissen und der ambitionierte Gegner aus Weißenborn bestrafte  das besonders zum Spielende hin rigoros. Da müssen wir zum Ende abgeklärter spielen. Ich erwarte im nächsten schweren Auswärtsspiel bei der SG Klotzsche eine deutliche Reaktion einiger meiner Spielerinnen“.
MVP

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, F. Sauer (3), N. Beck, J. Ozimkowska (1), N. Hoffmann, H. Hennig (2), A. Naboka (9), S. Merkel (3/2), E. Schulz (1), T. Ludewig Hermsdorf (2), M. Jokusch (1), M. Lugenheim

Hygienekonzept für den Wettkampfbetrieb

  Wesenitzsportpark Bischofswerda
Clara-Zetkin-Straße 4
01877 Bischofswerda
Hallennr.: 34505

 

– Der Wettkampfbetrieb ist unter Einhaltung der pandemiebedingten Hygieneregeln zulässig

– Aktiven, Helfern sowie Zuschauern mit erkältungsähnlichen Symptomen ist das Betreten der Sporthalle nicht gestattet

– Die Zuschauerzahl wird auf maximal 50 Personen begrenzt, wovon 10 Zuschauer dem Gästebereich zuzuordnen sind

– Bei Betreten der Sporthalle ist von Jedem, Aktiven wie Zuschauer, eine Gesundheitserklärung abzugeben. Auf dieser Erklärung sind der Name und die Telefonnummer einzutragen, um im Falle des Bekanntwerdens von Infektionen, das Gesundheitsamt informieren zu können. Die Daten werden beim Verein deponiert und lediglich im Bedarfsfall dem Gesundheitsamt mitgeteilt. 4 Wochen nach dem Wettkampf werden die Datensätze vernichtet.

– Die Sanitärbereiche, einschließlich der Duschen, können unter Einhaltung der Abstandsregel genutzt werden

– Zu nutzende Desinfektionsmittel werden vom Veranstalter gestellt und sind im Halleneingangsbereich, Garderobenbereich sowie dem Toilettenbereich vorhanden

– Die Kontaktflächen des WC sind nach Benutzung zu desinfizieren. Sprühdesinfektionsmittel wird durch den Verein bereitgestellt

– Die pandemiebedingten Abstandsregeln (mind. 1,50 m Abstand) sind im Zuschauerbereich der Halle (Tribünen auf der Spielflächenebene und Stehtribünen im oberen Bereich der SH) von allen Personen        einzuhalten, welche keinen gleichen Hausstand haben

– In der Sporthalle ist grundsätzlich kein Mundschutz zu tragen. Sollte aber organisationsbedingt die Abstandsregel nicht eingehalten werden können, ist Mundschutz zu tragen.

– Die Wettkampfstätte wird vor und während der Veranstaltung be- und entlüftet

– Eine Versorgung mit Speisen findet nicht statt.

– Der ordnungsgemäße Ablauf der Veranstaltung wird durch einen Ordnungsdienst des Vereins kontrolliert

– Hygieneverantwortlicher und Leiter des Ordnungsdienstes ist:

Spfd. Tony Mütze (0162 / 8 77 12 28)

 

Der Vorstand

Die erste Frauenmannschaft absolviert unlängst ihr Trainingslager. Mit dabei war auch Julia Aepler, die ebenfalls bereits in den letzten Spielen der abgelaufenen Saison mitgewirkt hatte. Mit ihr verstärkt eine in der Abwehr lautstarke Spielerin die Mannschaft, welche auch im Angriff dahin geht, wo es weh tut und die die ganze Mannschaft mitreißen kann. Hier folgt eine kurze Vorstellung von Julia:

Wo hast du bisher Handball gespielt und wie bist du zum Handball gekommen?

Als ich in der Grundschule war hing eines Tages ein Aushang an der Tür, auf dem zur Handballschnupperstunde eingeladen wurde. Ich ging hin und blieb und hörte so wirklich nie wieder auf. Meine Handballlaufbahn habe ich beim LHC Cottbus begonnen, habe dann später beim SV Chemie Guben, bei der SV Fortuna Großschwabhausen und beim USV TU Dresden gespielt und bin dann irgendwie in Bischofswerda gelandet.

Wie war dein erster Eindruck von der Mannschaft?

Ziemlich dufte Truppe, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht geblieben. Ein ziemlich schönes Mannschaftsgefühl hat sich sehr schnell breit gemacht, das mag ich.

Mit welchen Stärken kannst du der Mannschaft helfen. Was zeichnet dich auf dem Spielfeld aus?

Ich kann andere gut motivieren und hab meistens einen munteren Spruch auf den Lippen. Das hilft manchmal schwierige Spielminuten durchzustehen.

Welche Ziele hast du für die kommende Saison?

Spaß haben! Das hat für mich oberste Priorität. Und wenn wir am Ende gewinnen ist das prima, wenn wir allerdings verlieren, aber alles gegeben haben, kann ich damit auch leben.

Am Wochenende spielten die Frauen beim gut besetzten Turnier in Weißenborn. Gegen den Gastgeber und den HC Leipzig II setzte es knappe Niederlagen, gegen die Elbehexen von Meißen Riesa war die Niederlage mit sechs Toren schon deutlicher. Dennoch konnte man insgesamt eine zufriedenstellende Leistung der Mannschaft von Sebastian Hartmann ausmachen, auch wenn es in den zwei Trainingswochen bis zum Saisonstart noch einiges in den Abläufen zu festigen gibt. Dann ist auch hoffentlich ein weiterer Neuzugang mit auf dem Spielfeld. Am vergangenen Wochenende musste Madeleine Lugenheim verletzungsbedingt noch pausieren. Mehr erfahrt ihr in einer kleinen Spielervorstellung:

Hallo Madeleine. Du stammst bekanntlich aus einer handballbegeisterten Familie. Sag eine paar Worte über dich und deine handballerische Vergangenheit.

Hallöchen, Ich bin Madeleine, werde aber hauptsächlich nur Martha genannt, bin 17 Jahre alt und mache gerade mein Abitur. Ich bin quasi in der Turnhalle aufgewachsen. Ich habe schon früh bei den Minis in Sohland mit dem Handballspielen angefangen und so meine Liebe und Freude zum Handball gefunden. Seitdem habe ich alle Jahrgänge durchlaufen, teils auch mit meinem Vati als Trainer.  Was nicht immer eine einfache Zeit war. 😉 Jetzt freue ich mich aber ein Teil der A-Jugend und 1.Frauen in Bischofswerda zu sein.

Wie hast du die ersten Trainingseinheiten in Bischofswerda empfunden? War die Umstellung vom Training in der Jugend zum Erwachsenenbereich groß?

Ich kannte ja schon ein Großteil der Mannschaft durch meine Schwester Annegret und konnte somit schnell anknüpfen und mitreden. Natürlich ist der Unterschied zwischen dem Jugend- und Erwachsenenbereich groß, aber ich muss sagen, dass ich es am Anfang teils unterschätzt habe und eigentlich nach jedem Training fix und fertig war. Aber nach einiger Zeit habe ich mich an die Trainingsintensität gewöhnt und konnte zeigen was ich drauf habe.

Du hattest dich in einem Trainingsspiel im August am Sprunggelenk verletzt. Wie verläuft der Heilungsprozess und wann kannst du wieder voll einsteigen?

Mein Heilungsprozess verläuft gut. Ich mache wieder einiges im Training mit, aber leider eben noch nicht alles. Ich hoffe, dass ich bald wieder voll einsteigen und die Mannschaft unterstützen kann. Aber nach der langen Handballpause kribbelt es schon wieder in den Händen. Ich freue mich auf die neue Saison, da ja die letzte ein unschönes Ende genommen hatte und ich mich nicht wirklich von meiner alten Mannschaft in Sohland verabschieden konnte.

Wo siehst du deine besonderen Stärken auf dem Spielfeld?

Meine Stärken sehe ich zum einen in der Abwehr, da ich keine Angst habe anzupacken und das direkte Duell in Kauf nehme. Auf der anderen Seite hoffe ich, dass ich am Kreis den ein oder anderen Weg für die Rückraumpositionen frei mache und somit auch meine Mitspielerinnen in gute Wurfpositionen bringen kann.

Du hast schon viele Spiele der Mannschaft verfolgt und konntest auch bereits einige Gegner beobachten. Wie schätzt du das Potential der Mannschaft für die kommende Saison ein?

In der Vergangenheit habe ich sehr viele Spiele verfolgt, insbesondere weil meine Schwester auch ein Teil der ersten Frauenmannschaft ist. Dadurch habe ich die Qualität der Spielerinnen gesehen und im Training nun auch kennengelernt. Ich glaube wir haben ein guten und auch großen Kader für die kommende Saison, wir haben gute Neuzugänge und ich hoffe, dass wir hinten in der Abwehr und im Angriff richtig Gas geben können.

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