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Leipziger HV Nord – VfB 1999 Bischofswerda        25:27  (nV)

Zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison musste der VfB Bischofswerda nach Leipzig zum HV Nord reisen. Dieses Spiel war ursprünglich Ende Oktober letzten Jahres geplant. Aber durch die Pandemie abgesagt und der Pokal unterbrochen worden. Jetzt, Anfang September wird der Landskron-Pokal der Saison 2020/21 zu Ende gespielt. Mit einer kleinen Mannschaft reisten wir am Sonntagmittag gen Leipzig. Durch einige Verletzungen waren wir etwas gehandicapt. Doch das Ziel war ausgegeben. Mit einem Sieg sollte die Heimreise wieder angetreten werden. Der Beginn des Spiels gestaltete sich unseren Vorstellungen entsprechend. Der Gegner wurde zu Fehlern gezwungen und daraus machten unsere Mädels eine 5:0 – Führung. Doch da konnte man schon sehen, die Chancenverwertung lag auch heute wieder im Argen. Auch die Abwehr, am Anfang sicher stehend wurde leichtsinnig. Der Vorsprung geriet da aber nie in Gefahr. Mit einer klaren Führung (7:12) ging es in die Kabine. Nach der Pause ging es dann allmählich in die andere Richtung. Die Abwehr ließ den Kampfgeist vermissen und vorn der Angriff versagte reihenweise. Und so kam es wie es kommen musste. Die Gastgeber witterten Morgenluft und in der 49.Minute kamen sie erstmals zum Ausgleich (16:16). Auch nach einer energischen Ansprache des Trainers änderte sich nicht viel. Wir hangelten uns von Tor zu Tor um dran zu bleiben. Drei Minuten vor Schluss machte Jule Aepler das 20:18 für uns. Doch auch das reichte nicht, 21:21 stand es am Ende. Und somit musste Nachgesessen werden – Verlängerung 2 x 5 Minuten. Jetzt rauften sich unsere Mädels nochmals zusammen. Die erste Hälfte der Verlängerung ging mit 4:0 an uns, wobei Tina Ludewig Hermsdorf dreifach traf. Die zweite Hälfte wurde wieder kritisch, die Gastgeber kamen bis auf ein Tor heran (25:26), doch Tina machte mit ihrem zehnten Tor unseren Sieg perfekt. Trainer Hartmann danach: „Das heutige Spiel sollten wir ganz schnell vergessen. Den Zuschauern ein solch niveauarmes Spiel nach eigentlich ansprechendem Start zu zeigen, kann ich nicht nachvollziehen. Eine miserable Wurfquote, fehlende Bewegung ohne Ball, unzählige technische Fehler und eine lethargische Abwehrleistung prägten unser Spiel. Am Samstag gegen die ambitionierten Amazonen erwarte ich eine andere Einstellung.“     MV

Es spielten: M. Denecke, M. Burkhardt, H. Scheumann, N. Beck (1), K. Bauer (4), J. Ozimkowska (1), J. Aepler (2/2), N. Hoffmann (3/3), E. Schulz, T. L. Hermsdorf (10), M. Lugenheim (1)

Tina-Ludewig Hermsdorf 10 erzielte Tore im Spiel!

Tina-Ludewig Hermsdorf – 10 erzielte Tore im Spiel!

Die Sachsenliga-Damen des VfB 1999 Bischofswerda absolvierten vom 13.8.-15.8.21 ihr erstes Trainingslager . . .

Trainer Sebastian Hartmann lud die Damen des VfB an diesem Wochenende zum Trainingslager in die Wesenitz-Sporthalle. Schon seit ca. 5 Wochen konnten wir wieder trainieren. Am Anfang nur im Außenbereich, doch dann gab es das ersehnte Zeichen – wir können auch wieder in die Halle. Noch vor alledem lieferten sich die Mädels und der Trainer eine Lauf-Challenge, wobei 20 Tage lang von jeder Spielerin und vom Trainer ein Laufergebnis abgeliefert werden musste. Dabei lieferten sich beide Seiten einen harten Kampf. Das war der Einstieg in die neue Saison.
Leider müssen wir zwei Stammspielerinnen verabschieden. Zum einen Carolin Adam und als zweite Heidi Hennig. Beide haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Wünschen wir beiden alles Gute für die Zukunft und hoffen, beide auch mal in der Halle begrüßen zu können.
Nun zum Trainingslager. Trainer Hartmann hatte ein anspruchsvolles Trainingsprogramm erarbeitet, das es galt in den 3 Tagen zu absolvieren. Es ging darum, wieder an Ballsicherheit zu gewinnen. Abwehr und Angriff müssen wieder neu justiert werden nach dieser langen handball-freien Zeit. Am Freitag gab es nach der ersten Trainingseinheit gleich ein Testspiel gegen den HSV Weinböhla. Vielen Dank den HSV-Damen und ihren Trainern für das Spiel . Beide Teams testeten viele Sachen. Es war gleich zu sehen wo bei unseren Damen die Baustellen lagen. Doch die Bereitschaft war bei allen zu spüren sich zu verbessern. Auch müssen unsere „Jungspunds“ Emmie Schulz, Madeleine Lugenheim und Helen Scheumann bestmöglich in die Mannschaft integriert werden. Bei schweißtreibenden Temperaturen in der Halle gab jede ihr Bestes. Am Samstag ging es dann schon 9.00 Uhr wieder los. Viele handballtechnische Akzente wechselten sich mit spielerischen Elementen ab, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gartenlokal“ Morgensonne“ ging es am Nachmittag zu einem gemeinsamen Training mit den Damen vom TBSV Neugersdorf. Unser Dank gilt auch hier den Neugersdorferinnen und ihrem Trainerteam, dass sie unserer Einladung gefolgt sind. Ca. 18.00 Uhr war das Pensum an diesem Tag geschafft – und geschafft waren auch die Mädels. Am Abend gab es zum Ausklang des Tages eine kleine Grillparty bei Peter. Alle ließen es sich schmecken und Spaß war auch angesagt. Am Sonntag war wieder 9.00 Uhr Start. Nach lockeren Übungen (um die müden Glieder zu aktivieren) ging es mit taktischen Übungen weiter. Nach einer Mittagspause galt es noch einmal alles zu mobilisieren um des Trainers Vorgaben zu schaffen. Und es wurde geschafft. Trainer Sebastian Hartmann lobte dann auch die Mädels, seine Vorgaben so gut umgesetzt zu haben. Doch Arbeit gibt es noch zu Hauf, das wissen alle. In den nächsten Wochen warten noch viele Aufgaben auf die Mannschaft. Vor allem das Vorbereitungsturnier im WSP am 29.8. mit Markranstädt, Döbeln und Jena. Danach geht es schon in die Pokalwochen. Bleibt zu hoffen, dass alle gesund bleiben und uns eine gute, wenn auch schwere Saison bevor steht.

MV    Peter

Trainingslager der 1.Frauenmannschaft

Trainingslager der 1.Frauenmannschaft

Der dienstälteste Bestandteil der ersten Frauenmannschaft sitzt auf der Bank und kümmert sich um die vielen Dinge der Mannschaft, welche vor, während und nach dem Training / Spiel anfallen.
Peter ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken. Stets im Hintergrund arbeitend und überaus engagiert, ist er unverzichtbar für die Mannschaft. Hoffen wir, dass er noch viele Jahre Freude an der Aufgabe als Mannschaftsverantwortlicher hat und noch viele Erfolge mit der Mannschaft feiern kann.

Hallo Peter, die Saison 2020/2021 hätte in den nächsten Wochen die letzten Spieltage hervorgebracht. Wir alle wissen, dass durch den Handballverband Sachsen die Saison ohne Wertung abgebrochen wurde. Was hättest du der Mannschaft in der Spielzeit zugetraut?

Ich finde es schade dass die Saison 2020/21 abgebrochen wurde, denn ich bin der Meinung unsere Sachsenligamannschaft hätte im Verlauf der Saison eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Rolle gespielt. Das hat sich schon im Herbst abgezeichnet. Denn nach dem holprigen Start fanden unsere Mädels immer besser zusammen. Die “Älteren” aber die Jüngeren, sowie unsere Neuzugänge wuchsen immer besser als Team zusammen. Das Klima in der Mannschaft ist sehr gut, alle spornen den Nebenmann tatkräftig an. Ich denke das ist auch unser Faustpfand, um dadurch gute Resultate erzielen zu können. Ich hätte unsere Mannschaft unter den ersten drei gesehen.

Die erste Frauenmannschaft des VfB ohne dich werden nur wenige noch kennen. Wie und wann hast du die Rolle des Mannschaftsleiters übernommen.

Oh, das ist schon lange her. 2005 war das. Da hat mich die damalige Mannschaftsleiterin gefragt, ob ich mir das zutrauen würde, diesen positiv “verrückten Haufen” zu übernehmen. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich zugesagt – und habe es bis heute nicht bereut. Wenn man mal erlebt hat, wie sich die Mädels nach großen Erfolgen freuen können, dann kann man nicht anders, das ist einfach schön. Nach Niederlagen musste man sie natürlich trösten. Oder wie sie sich im Training und Trainingslagern in die Sache reinknien – das ist schon bemerkenswert.  Ich habe viele Spielerinnen kommen und gehen sehen. Es waren und sind einige gute Talente dabei. Auch Trainer kamen und gingen. Es gab schöne Erfolge aber auch bittere Niederlagen. Aber der Zusammenhalt hat immer gestimmt. Ich möchte, dass es allen gut geht und tue auch alles dafür. 

Welche Spiele oder Momente sind dir in den vielen Jahren besonders in Erinnerung geblieben?

Es gab eigentlich viele Spiele die etwas Besonderes waren. in den ersten Jahren waren es immer die Aufstiege in die Sachsenliga. Die Duelle mit Marienberg, Weißenborn oder gegen Hoyerswerda waren immer von Spannung geprägt. Ein Höhepunkt war für mich das Halbfinale 2019 im Sachsenpokal zuhause in einer vollbesetzten Halle gegen Döbeln, das wir aber leider nach großem Kampf verloren.

Im September kann hoffentlich voller Vorfreude die neue Saison beginnen. Wo siehst du dann die Mannschaft?

Ich sehe die Mannschaft wieder in der oberen Hälfte der Liga. Wenn wir endlich mit dem Training wieder anfangen könnten, alle gesund und zusammen bleiben so wie die Mannschaft jetzt besteht, sage ich, es wird wieder eine gute Saison. Auch im Pokal brennen alle darauf, endlich mal im Finale zu stehen und den Pokal in den Händen zu halten. Doch oberste Priorität hat die Meisterschaft – wenn es dort stimmt, sehe ich keine Gefahr.

In Aktion I

In Aktion I

In Aktion II

In Aktion II

In Aktion III

In Aktion III

In Aktion IV

In Aktion IV

Wer die wenigen Spiele der Saison 2020/2021 verfolgt hat, wird eine Spielerin auf dem Spielfeld vermisst haben. Die Gründe dazu und weitere Einblicke unserer Carolin erfahrt ihr in den kommenden Zeilen.

Hallo Carolin, die vier Spiele vor dem Abbruch konntest du verletzungsbedingt leider nicht mitwirken. Was war passiert und was macht der Genesungsprozess?

Ja, letztes Jahr hat dann auch mich das Handballer-Leiden Nr.1 ereilt und ich habe mir bei einem Vorbereitungsturnier in Weißenborn das Kreuzband gerissen. Da ich berufliche Verpflichtungen hatte, musste die OP etwas warten und fand erst vor einigen Tagen statt. Ich habe alles gut überstanden und hoffe jetzt, dass der Genesungsprozess möglichst reibungslos verläuft.

Wie bist du zum Handball gekommen? 

Da ich aus einer sportbegeisterten Familie komme und alle Familienmitglieder in Sportvereinen aktiv sind oder waren, wollte auch ich im Alter von acht Jahren einem Verein beitreten. Die Wahl fiel dabei relativ schnell auf Handball – ganz nach dem Vorbild meiner großen Schwester Marlen, die damals schon länger beim BLV Bautzen erfolgreich aktiv war. Weil dieser Verein jedoch keine Jugendmannschaft in meiner Altersklasse hatte, verschlug es mich zum HV Schwarz-Weiß Sohland, bei dem ich die gesamte Jugend durchlief und viele schöne Handballjahre erleben durfte. 

Du bist eine der „dienstältesten“ Spielerinnen beim VfB. Wie hast du die Entwicklung der Mannschaft wahrgenommen und was zeichnet die Mannschaft besonders aus? 

Das hört sich für mich sehr verrückt an – gefühlt ist es noch nicht so lange her, dass ich mit 16 Jahren den Sprung von der Sohländer B-Jugend zu den Schiebocker Frauen machte. Marlen machte mir damals Mut, es zu probieren und auch der damalige Trainer Stefan Herzog sah Potenzial. Ich habe den Schritt nie bereut und bin sehr froh, Teil der Bischofswerdaer Handballfamilie geworden zu sein. Die Mannschaft hat sich in den vielen Jahren natürlich oft verändert und gewandelt, Trainer und Trainerinnen kamen und gingen, Aufstiege und Abstiege bildeten Höhen und Tiefen – was jedoch über all die Jahre blieb, waren die tollen Mädels und das Mannschaftsklima, was für mich immer das Wichtigste und Beste an dem Sport war. Besonders dankbar bin ich dabei für die Zeit, in der ich mit meiner Schwester zusammenspielen konnte, dass viele meiner Sohländer Jugendfreundinnen auch ihren Weg zu Bischofswerda fanden (Annegret, Leni, Maika) und dass ich viele Jahre mit so tollen Menschen wie Jeannie, Nadine oder Martina zusammenspielen durfte.

An welche Spiele erinnerst du dich besonders gern?

Tatsächlich erinnere ich mich an einzelne Spiele meist gar nicht so genau, was mir viel mehr in Gedanken bleibt, sind die vielen tollen und witzigen Momente rings herum. Ob wir zu siebt mit zwei Torhütern nach Markranstädt zum Tabellenersten fuhren oder voller Vorfreude den VfB-Bus fürs Beachhandballturnier packten – der Spaß blieb nie auf der Strecke. Für mich haben die Butterbergschönheiten schon immer ausgemacht, dass viele, oft ganz verschiedene Mädels, gemeinsam lachten, kämpften, zweifelten, gewannen, verloren, Sekt tranken, Tore warfen, schwitzten und dabei echt gute Freunde wurden.

In Aktion

In Aktion

In Aktion II

In Aktion II

Neben Emmie konnte bereits eine weitere Spielerin Luft bei den ersten Frauen schnuppern und war bis zum Trainingsabbruch regelmäßig im Training dabei.

Hallo Helen, auch du hattest als B-Jugendliche bereits letzte Saison deinen ersten Einsatz in der Frauenmannschaft. Wie groß war die Aufregung vor dem Spiel und wie wurdest du in der Mannschaft aufgenommen?

Hallo, die Aufregung vor den Spielen bei den Frauen ist natürlich größer als in der Jugend, da das Niveau einfach höher ist und man dadurch höhere Erwartungen an sich selbst stellt. Ich wurde von der Mannschaft von Anfang an super aufgenommen und habe mich sofort wohlgefühlt. Die Unterstützung ist groß und man bekommt viele hilfreiche Tipps.

Welche Unterschiede empfindest du im Training und Spiel beim Vergleich der Jugend mit den Frauen?

Wie gesagt ist das Niveau in der Frauenmannschaft höher als in der Jugend. Das Tempo nimmt zu und man benötigt sowohl mehr Kraft als auch mehr Ausdauer bei den Spielen, was sich auch im Training zeigt. Das Frauentraining ist kräftezehrender und man trainiert häufiger als in der Jugend.

Seit wann bist du beim VfB und wie bist du zum Handball gekommen?

Ich spiele noch nicht sehr lange Handball, 2018 bin ich dem Verein beigetreten. Ich habe einmal an einem Schulwettbewerb im Handball teilgenommen und wurde von einer Freundin gefragt ob ich nicht richtig in einem Verein spielen möchte und so bin ich zum VfB gekommen. Heute wünsche ich mir, dass ich diesen Sport schon früher gefunden hätte, da ich schon mehr Erfahrung hätte sammeln können. Durch die Corona-Pandemie habe ich bis jetzt leider nur eine volle Saison spielen können.

Bleibt neben Schule und Handball noch Zeit für andere Hobbys? Was sind deine sportlichen Ziele für die Zukunft?

Schule und Handball nehmen schon sehr viel Zeit in Anspruch, vor allem wenn ich am Jugend- und Frauentraining teilnehme, jedoch habe ich noch ein weiteres Hobby, und zwar den karnevalistischen Tanzsport. Manchmal ist es schwierig alles unter einen Hut zu bekommen, aber man gewöhnt sich daran. Ich könnte mir nicht vorstellen eines von beiden aufzugeben. Mein Ziel ist es so viel Erfahrung zu sammeln wie möglich, sodass meine Mannschaft sich auf einen starken Rückhalt im Tor verlassen kann.

In Aktion

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In Aktion II

In Aktion II

Auch wenn die Saison 2020/2021 durch den Handballverband Sachsen beendet wurde, gilt es den Blick positiv nach vorn zu richten. Die Zukunft mitgestalten soll dabei unsere Emmi, welche sich als Jugendspielerin bereits in die erste Mannschaft gespielt hat. 

Hallo Emmie, du hattest als B-Jugendliche bereits letzte Saison die ersten Einsätze in der Frauenmannschaft. Bist du vor diesen Spielen aufgeregter als in der Jugendmannschaft? Welche Unterschiede empfindest du im Vergleich zu den Spielen in der Jugend?

Ja, bei meinen ersten Einsätzen für die Frauenmannschaft war die Aufregung auf jeden Fall größer als in der Jugend. Schließlich war das erstmal alles neu für mich und definitiv ein Riesensprung. Sowohl in der Körperlichkeit als auch Geschwindigkeit sind das große Unterschiede im Vergleich zum Jugendbereich. Mittlerweile habe ich mich aber gut eingefunden und fühle mich sehr wohl in der Mannschaft.

Seit wann bist du beim VfB und wie bist du zum Handball gekommen?

Das müsste jetzt schon 10 Jahre sein, also seit 2011. Damals hat mein Papa auch noch Handball gespielt, da war ich natürlich oft zugucken. So kam eins zum anderen und ich bin dann in die Ballschule gegangen. Das hat mir großen Spaß gemacht und deswegen bin ich beim Handball geblieben.

Was zeichnet dich auf dem Spielfeld aus und welche sportlichen Ziele hast du für die nächsten Jahre mit der Mannschaft?

Ich denke, meine Stärke ist es, dass ich ein gutes Spielverständnis und immer ein Auge für meine Mitspieler habe. In der Jugend konnte ich oft die Rolle des Spielführers einnehmen und hoffe, dass mir das auf lange Sicht auch im Frauenbereich gelingt. Mein Ziel ist es auf jeden Fall mit der Mannschaft einen Platz im oberen Tabellendrittel zu erreichen. Ein großer Traum wäre es auch, in den kommenden Jahren den Sachsenpokal zu gewinnen.

Neben deiner Rolle als Spielerin unterstützt du den Verein aber auch durch deine Rolle als Schiedsrichterin. Wie bist du dazu gekommen und was macht den Reiz aus, Handballspiele zu leiten?

Wir wurden (ich glaube Anfang der B-Jugend) gefragt, wer denn Lust hätte, Schiedsrichter zu werden. Ich fand das in dem Moment sehr interessant und hatte Lust auf eine neue Herausforderung, also habe ich mich dafür gemeldet. Es ist auf jeden Fall sehr aufregend ein Spiel zu pfeifen und was komplett anderes als selbst zu spielen. Man betrachtet das Spiel neutral von außen und hat dabei eine große Verantwortung, dieses fair zu leiten. Naja und nebenbei kann ich noch mein Taschengeld aufbessern 🙂

Fotoarchiv_Im Jugendteam

Fotoarchiv_Im Jugendteam

Auszeit im Spiel gegen die TU Dresden_1F

Auszeit im Spiel gegen die TU Dresden_1F

Claudia hatte bisher noch keinen Einsatz nach ihrer Babypause. Die Unterbrechung des Spielbetriebes kam zu früh für unsere Linksaußen. In den kommenden Zeilen könnt ihr mehr von Claudia erfahren.

Hallo Claudia, dein Comeback nach der Babypause stand kurz bevor mit dem Pokalspiel in Leipzig. Wie groß war deine Vorfreude auf das Spiel?

Die Vorfreude war natürlich riesengroß. Da ich mir ja schon ein bisschen Zeit gelassen hatte für das erste Spiel und in der Liga schon einige Spiele gelaufen waren, hat es natürlich in den Fingern gekribbelt. Leider sollte es nicht sein.

Wann und wie bist du zum Handball gekommen und was waren deine Vereinsstationen?

Mittlerweile ist es nun schon 23 Jahre her, dass ich das erste Mal auf dem Handballfeld stand, abgesehen von den Spielen, bei denen ich meine Mama als Zuschauerin anfeuerte. So bin ich also auch zum Handball gekommen – beim SV Grün-Weiß Elstra. Angefangen als „Mini“ 1997, habe ich dort bis zur C-Jugend gespielt und dann später in der Frauenmannschaft, wo ich am Ende sogar zusammen mit meiner Mama und kurzzeitig auch mit meiner Schwester in einer Mannschaft angreifen konnte. Für die B- und A-Jugend hatte ich ein Doppelspielrecht und spielte beim HVH Kamenz. Nach meinem Auslandsjahr war dann leider Schluss mit dem Handball in Elstra und so wechselte ich 2010 mit Feni, die ich übrigens auch sehr lieb hab ;), zum Radeberger SV und letztlich 2018 zum VfB.

Gibt es Spiele, die dir dabei besonders in Erinnerung geblieben sind?

Na klar, es gibt Spiele, die vergisst man nicht so schnell, vor allem dann, wenn man am Ende des Tages mit einer Medaille um den Hals oder dem Sachsenpokal nach Hause fährt. Die Aufstiegs- und Pokalspiele waren immer besondere Spiele und man hat sich ordentlich gefeiert und feiern lassen.

Auf was freust du dich besonders, wenn der Trainings- und Spielbetrieb wieder beginnen kann?

…na vor allem erst mal die Mannschaft endlich mal wiederzusehen, Spaß zu haben, mal wieder in den Harztopf zu greifen und hoffentlich Teil zu haben an der anstehenden Punktejagd – das ist alles schon wieder viel zu lange her. Was das Training angeht: natürlich, dass wir etwas „Schönes“ machen. 😉 (da meine ich keinen Kraftkreis!)

In Aktion

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In Aktion 2

In Aktion 2

Auch Jennifer konnte bereits nach Ihrer Babypause bereits wieder auf dem Spielfeld mitwirken. Mehr könnt ihr wie gewohnt in den folgenden Zeilen erfahren.

Hallo Jennifer, wann und wie bist du zum Handballsport gekommen?

Es ist nicht mehr ganz leicht das nachzuvollziehen, weil das unglaubliche 25 Jahre her ist, aber ich meine, dass beim Sportunterricht in der Schule für den Bereich Handball beim TBSV Neugersdorf geworben wurde. Erst hatte ich kein Interesse aber etwas später bin ich dann doch mal zum Probetraining gegangen und nie wieder los gekommen. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut und werde auch meinen Kindern den Vereinssport nahe legen, da er einem so unglaublich viel geben kann. 

Was waren deine Stationen im Erwachsenenbereich und wie bist du beim VfB gelandet? An welche Spiele erinnerst du sich besonders gern?

Mit einem tollen Mannschaftsgefüge und einer sehr erfolgreichen Zeit in der Jugend, wurden die Karten im Erwachsenenbereich neu gemischt. Beim TBSV begann ich zunächst in der 2. Mannschaft, wurde aber recht schnell in die 1. hoch gezogen. Es hat eine Weile gedauert sich dort zu etablieren und mit den unterschiedlichsten Charakteren eine Einheit zu bilden, doch über die Jahre gelang dies immer besser, sodass  ich mich zu einer Spielmacherin mit Führungsqualitäten entwickeln konnte. Mit dem Sprung in die Verbandsliga gelang uns der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte im Frauenbereich. Und ich bin stolz ein Teil dieser Geschichte zu sein. 
Doch irgendwann wuchs der Drang, nochmal neue Wege im Handballsport gehen zu wollen. Neue Mädchen kennenzulernen, andere Trainingsmethoden, einen anderen Teamgeist, eine höhere Spielklasse, einfach eine neue Herausforderung. Außerdem versuchte ich über viele Jahre, trotz meines Wohnortwechsels nach Bautzen, zu jedem Training und jedem Spiel in Neugersdorf da zu sein, was finanziell wie auch psychisch immer mehr zur Belastung wurde und somit schaute ich vor ca. zwei Jahren mal in der Halle bei den Mädels des VfB vorbei. Und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. An der Mannschaft gefallen mir diese unübersehbare Spielfreude, der Zusammenhalt und der unbedingte Wille zu Gewinnen. Es war keine leichte Entscheidung meinen Heimatverein nach 25 Jahren zu verlassen, doch man kann sich im Leben nur weiterentwickeln, wenn man sich aus der Komfortzone heraus bewegt. 

Nach der Babypause konntest du bereits wieder einige Minuten gegen Leipzig-Mockau mitwirken. Wie war es nach der Pause wieder den Harz an den Fingern zu spüren?

Im Grunde war es einfach nur schön. Mir war zwar bewusst, dass ich lange noch nicht meine Form wieder hatte, aber ich war glücklich wieder mitwirken und Teil der Mannschaft sein zu dürfen. Als kleines Bonbon schaute mir meine Tochter auch das erste Mal beim Handballen zu. Das war schon immer ein kleiner Traum von mir. 

Was zeichnet dich auf dem Spielfeld besonders aus? Wo siehst du deine Stärken?

Ohne Fleiß, keinen Preis. Das war schon immer mein Motto. Mir ist bewusst, dass man nur mit Training gute Leistungen bringen kann und somit bin ich jemand, der anstatt 15 vorgegebenen Liegestützen meistens 18 macht. Ich würde auch niemals eine Übung vorzeitig abbrechen. Aufgeben gibt es nicht. 
Ansonsten zeichnet mich Teamgeist und viel Ehrgeiz aus. 
Auf dem Spielfeld bin ich vielseitig. Ich kann in die Tiefe gehen aber auch, trotz lediglich 1,65 m Körpergröße, aus dem Rückraum Tore erzielen.

Sieg gegen TuS Leipzig Mockau

Sieg gegen TuS Leipzig Mockau

Nach einer Babypause ist unsere Nadine auf der rechten Außenposition wieder am Start. Einen kleinen Einblick in ihr hanballerisches Leben bekommt ihr in den folgenden Zeilen:

Hallo Nadine, du standest nach deiner Babypause in den ersten Spielen der aktuellen Saison bereits wieder mit auf dem Spielfeld. Wie war das Gefühl nach dieser langen Zeit wieder aktiv der Mannschaft helfen zu können?

Hallihallo
Das stimmt! Auch ich hatte mir den Wiedereinstieg natürlich etwas anders vorgestellt und wollte eigentlich ursprünglich schon in der abgelaufenen Saison wieder einsteigen.
Grundsätzlich war das erste Spiel auch mit großer Aufregung und einer gewissen Portion Unsicherheit verbunden. Letztlich waren es anderthalb Jahre Pause und in der Zwischenzeit hat sich einiges verändert.
Am Ende war es aber auch ein tolles Gefühl, wieder für meinen Verein auflaufen und gemeinsam mit den Mädels um die Punkte kämpfen zu können.

Du bist zwischenzeitlich die dienstälteste Spielerin in der ersten Mannschaft, welcher du nun schon seit über zehn Jahren angehörst. Wie hat sich dabei deine Rolle in der Mannschaft entwickelt?

Ich lege dabei großen Wert auf das DIENST-älteste, denn letzteres ist zum Glück noch nicht der Fall. Oh man! Das ist wahrlich schon eine ziemlich lange Zeit. Wahnsinn. Ich bin damals als Küken in die Mannschaft gekommen und habe einige Jahre mit meiner Mama und Jeannie, als eine meiner ehemaligen Jugendtrainerinnen, zusammen gespielt. Mittlerweile sind zwei Mädels im Team, die ich vor kurzem noch selbst trainiert habe. Ich habe es eigentlich jeden meiner bisherigen Trainer zu verdanken, dass sie mir stets Vertrauen geschenkt und kontinuierlich an und mit mir gearbeitet haben, sodass ich mit den Jahren immer mehr Verantwortung bekommen und auch übernommen habe. Mannschaftsintern habe ich mir über die Jahre die Auszeichnung zum “Spaßvogel” sehr hart erarbeitet.
Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass ich, so wie ich früher von den älteren Spielerinnen gelernt habe, vielleicht auch ein bisschen an die nächste Generation weiter geben kann! 

Welche Spiele sind dir dabei besonders in Erinnerung geblieben?

Da gibt es einige schöne oder auch kuriose Spiele, die einem im Gedächtnis geblieben sind. Das mit Abstand schönste und emotionalste Spiel war allerdings der Auswärtssieg in Weißenborn in der Saison 2016/2017, an den ich immer wieder gern zurückdenke. Niemand hat damals so richtig an uns geglaubt und wir konnten uns mit diesem Sieg den späteren Aufstieg ermöglichen.
Neben den Spielen sind es aber eigentlich viel mehr die ganzen tollen Menschen, welche man über die Jahre kennengelernt hat, die in Erinnerung bleiben werden und zum Teil zu besten Freunden geworden sind.
 
Auch du bist nicht nur als Spielerin auf dem Spielfeld aktiv. Wie unterstützt du den Verein auch in anderen Funktionen?

Da ich mit und im VfB quasi aufgewachsen bin ist es eine reine Herzenssache den Verein nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Bis zu meiner Babypause war ich von Dienstag bis Sonntag in der Halle und habe die Mädels der jetzigen B- und A-Jugend mittrainiert! Das kann ich aus zeitlichen Gründen nun leider vorerst nicht weiterführen! Seit ein paar Jahren bin ich außerdem noch im Vorstand tätig und teile mir mit Anni und Marlen die Buchhaltungsaufgaben.
Der Verein ist für mich ein Stück weit Familie und mit der ist man ja bekanntlich ewig verbunden.

Jetzt hoffen wir erstmal, dass wir uns alle ganz bald gesund und munter wiedersehen können.

In Aktion

In Aktion

In Aktion II

In Aktion II

An diesem Wochenende hat sich Nicole für ein paar Fragen zur Verfügung gestellt. Eine Spielerin die auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist und sich auch an anderer Stelle im Verein engagiert.

Hallo Nicole, auch an dich die Frage, wie und wann bist du zum Handball gekommen?

Hallo 🙂 Ich wollte damals in der Grundschule unbedingt in einen Sportverein. Da ich immer eher lieb und zurückhaltend war, suchte meine Mutti nach einem Sport bei dem ich mich auch mal durchsetzen und aus mir herauskommen musste – ein bisschen “Ellenbogeneinsatz zeigen” wie sie so schön sagte. Ich bin dann hier in Bischofswerda zum Probetraining gegangen und habe mich sofort in den Handball verliebt. 
Beim VfB habe ich alle Jugendmannschaften durchlaufen, war dann für 2 Jahre beim HSV Pulsnitz aktiv und bin nun seit 2018 wieder zurück.

Du bist bisher oft auf verschiedenen Positionen zum Einsatz gekommen. Hast du eine Position wo du dich besonders zu Hause fühlst oder haben alle ihren Reiz?

Puh, das ist eine schwierige Frage. In der Jugend und auch die ersten Jahre im Frauenbereich habe ich meist auf Linksaußen gespielt und fühle mich dort auch sehr wohl. Mit Seb als Trainer wurde ich manchmal ziemlich aus meiner Komfortzone gelockt und durfte mich als Rechtsaußen, Kreisläufer und auch mal kurz auf Rückraum Mitte ausprobieren. Verschiedene Position zu bespielen ist jedes Mal eine Herausforderung, die Spaß macht. 

Du bist nicht nur als aktive Spielerin aktiv, sondern nimmst auch eine weitere Aufgabe war. Erzähl etwas darüber.

2019 wurde für die gemischte D-Jugend noch ein Trainer gesucht und ich erklärte mich bereit. Seit dieser Saison trainiere ich mit Seb, Mirko und Colin die weibliche E- und D-Jugend. Die Arbeit mit den Kindern macht verdammt viel Spaß und man schließt alle schnell ins Herz. Es ist schön eigene Erfahrungen weiterzugeben, Wissen zu vermitteln und zu sehen, wie alle Kids daran wachsen und sich weiterentwickeln.

Ich freue mich schon sehr, wenn wir mit den Kids wieder trainieren, Wettkämpfe bestreiten und natürlich auch Ausflüge abseits vom Spielfeld unternehmen dürfen.

Auf was freust du dich besonders wenn der Trainings- und Spielbetrieb wieder beginnen kann?

Ich freue mich am meisten auf meine Mädels! Zusammen trainieren, Quatschen, gemeinsam auf der Platte stehen und alles geben! Unser Zusammenhalt und die gute Stimmung fehlen einfach.

In Aktion

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In Aktion II

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